Depressive Verstimmungen ohne Therapie behandeln?

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Zunächst ist natürlich abzugrenzen, was tatsächlich diagnostiziert wurde - bist Du depressiv verstimmt oder hast Du eine schwere Depression? Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Bei einer schweren Depression muss in aller Regel eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Behandlung stattfinden, um diese angemessen zu behandeln. Antidepressiva sind leider keine Wunderpillen, die Dich von heute auf morgen heilen. Die Heilung einer schweren Depression geschieht im Normalfall in der Psychotherapie. Für depressive Episoden gibt es Auslöser und diese werden dort eruiert.

Die Behandlung einer schweren Depression verläuft so, dass der Patient zuerst mithilfe von Medikamenten stabilisiert und anschließend psychotherapeutisch behandelt wird, da in einer schweren depressiven Episode normalerweise keine Selbstreflektion stattfinden kann. Dafür ist die Kraft einfach nicht da.

Ich weiß nun nicht, ob und wenn ja, welche Medikamente Du schon bekommen hast. Aber eine stabilisierende medikamentöse Therapie ist in Deiner Situation natürlich anzudenken, sofern das in Bezug auf Deine Symptome tragbar ist (einige Medikamente können beispielsweise die Suizidalität steigern, weshalb man diese ambulant bei stark suizidgefährdenden Patienten nicht anwendet).

Wenn Du bereits in stationärer Behandlung warst, nehme ich an, dass Du dort Medikamente bekommen hast. Haben diese etwas gebracht bzw. nimmst Du momentan Medikamente? Vielleicht ist die Einstellung der Medikation einfach nicht richtig und eine andere Wirkstoffgruppe würde besser wirken.

Es gäbe letztendlich noch eine Möglichkeit, eine Depression zu behandeln, wenn sie sowohl psychotherapeutisch, als auch medikamentös therapieresistent ist, nämlich die Elektro-Krampf-Therapie. Sie gilt als um Weiten wirksamste Therapie gegen schwere Depressionen, ist allerdings auch sehr brutal.

In der EKT wird durch einen Strom ein künstlicher Krampfanfall ausgelöst, wodurch die hormonelle Einstellung im Gehirn beeinflusst wird und dadurch depressive Episoden in der Regel für die nächste Zeit ausbleiben. Die Ansprechrate ist ziemlich hoch.

Lies Dir doch mal diese Patienteninformation zum EKT durch: https://www.pdag.ch/fileadmin/customer/Dokumente/Sprechstunde_Gruppenangebote/EKT_Patienteninformation.pdf

Möglicherweise ist das ja noch eine Option, die Du mit Deinem Arzt besprechen könntest, wenn die anderen Behandlungswege nicht wirken.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Da geht bei dir aber einiges durcheinander. Ein Therapeut kann keine Medikamente verschreiben. Das wäre dann ein Psychiater. Wenn du also bei einem Psychiater warst, dann hast du keine Therapie gemacht. Es gibt in seltenen Fällen auch Psychiater die auch Therapeuten sind, aber auch die machen selten Therapie mit dir. Ein Arzt der nicht Psychiater ist kann auch Psychopharmaka verschreiben, aber er wird es nicht ohne Diagnose tun und auch nicht ohne das ein Facharzt das ganze beurteilt hat. Vielleicht wird dir der Hausarzt kurzfristig helfen, aber mittelfristig wirst du nicht um den Facharzt drum rum kommen. Eine Therapie musst du nicht zwingend machen, aber ganz ehrlich, willst du die nächsten Jahre immer irgendwelche Chemie in die rein stopfen ohne an der Ursache was zu tun?

Natürlich bekommst du Medikamente auch ohne Therapie.

Die bekommst du eventuell schon beim ersten Termin bei einem Psychiater.

(Niedergelassen)

So wie du es beschreibst, ist es dir sehr wichtig, dass dir niemand helfen kann und du dir nicht gerne helfen lässt.

Das kann auch für Medikamente gelten.

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Vllt habt ihr ja Tipps wie wacher werden kann und mich etwas Motiviert. Danke!

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