Depressive Freundin ist zwar in Behandlung.Mir wächst die Belastung aber allmählich über den Kopf.Wie soll ich reagieren?

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13 Antworten

Du bist nicht in der Pflicht einer vollständigen Aufopferung.

Eine Depression und auch eine Angststörung sind keine schönen Angelegenheiten. Sie zehren an der Psyche und das permanent - jedoch sind sie mittlerweile gut zu behandeln. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Therapie und diese sind mittlerweile an einem Punkt, an dem man sie auch als vielversprechend bezeichnen kann. Insbesondere im Zuge einer stationären Therapie können beide Krankheitsbilder gut behandelt werden - diese wird wohlgemerkt auch von der Krankenkasse übernommen, die einzigen damit einhergehenden Kosten belaufen sich auf Mitbringsel für sie bei besuchen. Gerade bei dem Essen im Krankenhaus, ist man ab und an froh, über leckeres Essen von außerhalb.

Deine Partnerin ist an einem Punkt, an dem sie dies in Anspruch nehmen sollte - nicht nur für sich selbst, sondern auch zu deinem und dem Wohl der Kinder.

Auch wenn dieses Gespräch das Potential hat "lauter zu werden", ist es wichtig, ihr das bewusst zu machen. Ihr zu erklären, dass es so nicht gehen kann - insbesondere wenn dadurch beispielsweise auch der Besuch einer Kita verhindert wird, der für die Entwicklung des Kindes schlicht und ergreifend wichtig ist. Schlussendlich sollte das Ziel dieses Gesprächs sein, in ihr die Einsicht zu wecken:

Ich brauche die Hilfe.

Mache ihr im Zuge dessen allerdings auch verständlich, dass du sie unterstützt dabei und sie da nicht ganz alleine durch muss. Sie braucht keine Verlustängste haben aber sie muss etwas tun. Im schlimmsten Falle zu beginnen, sich auf Diagnosen auszuruhen ist nicht zielführend - eine Diagnose erfordert arbeit und diese ist sicherlich nicht leicht aber machbar. Insbesondere wenn man den Rückhalt hat.

So formulieren solltest du es nicht aber dieses Gespräch sollte noch vor einer möglichen Trennung geführt werden - als "Warnschuss" dafür, dass es kurz vor zwölf ist. Ihr die Chance zu geben zu sehen, dass sie diesen Weg gehen muss, ist nur fair und ihr damit auch zu zeigen "Das hier ist der Ist-Zustand und dieser muss sich verändern." ist wichtig. Von dem Gespräch und der Zeit danach ist dann, in meinen Augen,der Rest abhängig.

Angenommen es bleibt dabei und auch nur ein Ansatz von Veränderung ist nicht in Sicht, was ich bei einer aktuellen Behandlung erstaunlich finde, dann darfst du eine Trennung in Betracht ziehen - so zumindest meine Sicht der Dinge. Natürlich kann man einem Partner "abverlangen", dass er sich nicht sofort aus dem Staub macht, wenn es einmal schwieriger wird. Jedoch darf die Gesundheit Dritter nicht maßgeblich darunter leiden, dass es einer Person schlecht geht - insbesondere wenn diese keinen Willen zeigt, daran etwas zu verändern. Eure Kinder haben ein Recht auf eine Kita und auch ein Recht darauf, dass die Eltern sich um sich kümmern - wenn ein Part in der Erziehung derartige quer schießt, dann ist das nicht haltbar. 

Gleichermaßen bist du nicht in der Pflicht, dich für deine Partnerin vollends aufzuopfern und das Risiko einzugehen, am Ende selbst noch krank zu werden. 

Hilfe leisten - auf jeden Fall aber nicht wenn das eigene Wohl derartig bedroht ist.

Kurzum - Das Recht auf eine Trennung und einen Weggang hast du und das darfst du auch in Anspruch nehmen, sollte eine Grenze überschritten werden, an der eine andere Option nicht mehr in Sicht scheint. Deiner Freundin jedoch verständlich zu machen, dass sich das Ruder noch ohne weiteres "herumreißen" lässt, ist wichtig und auch nur fair. Ein Wille zu Veränderung und das "Ziehen an einem Strang" ist am Ende alles was von Nöten ist. 

Ich wünsche dir respektive euch alles Gute und hoffe, dass sich ein gemeinsamer Weg noch finden lässt.

Liebe Grüße.

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Wenn sie auch Sngststörungen hat, hat sie wahrscheinlich einfach Angst, rauszugehen. Glaube nicht, dass sie das mit Absicht macht. Sie ist einfach überfordert. Wahrscheinlich macht sie sich selbst Vorwürfe und alles wird schlimmer. 

Ihr braucht Hilfe von aussen.Vielleicht eine Haushaltshilfe beantragen beim Jugendamt? 

Und vielleicht ist sie nicht ausreichend eingestellt mit den Medikamenten. 

Vielleicht kannst du eine Selbsthilfe Gruppe für Angehörige finden. Die können dir bestimmt mehr helfen als gfnet. 

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Das was du beschreibst, trifft für eine schwere depressive Episode zu. Das ist ähnlich wie bei einer anderen schweren Erkrankung, z.B. Lungenentzündung. Da sind die Kranken auch nicht in der Lage etwas zu tun und liegen im Bett.
Ich kann mir vorstellen, dass dir eine Vollzeitarbeit und die Versorgung von Kindern und Haushalt zu viel wird. Organisiere dir unbedingt eine Familienhelferin, denn das ganze System fällt zusammen, wenn du nicht mehr kannst. Du spürst schon, dass du deine persönliche Grenze erreicht hast.
Für den Haushalt kannst du dir evtl. noch eine Putzfrau leisten?
Also mein Tipp, suche und organisiere dir Hilfe von außen, um euch alle zu entlasten.
Wenn deine Freundin nicht einverstanden ist, dann schau darauf, dass du gemeinsam mit ihr zu ihrer Therapeutin/en mitgehen kannst, um deine Überforderung zu thematisieren.
Alles Gute.

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bad or mad (böse oder krank), das ist im Zusammenleben mit psychisch Kranken regelmäßig die Frage.

Sind sie "bad", hält man sie für ihr Verhalten für verantwortlich und hat das Gefühl, sie wollten einen nur ärgern oder seien rücksichtslos. Das macht einen sauer und so geht der Streit los.

Hält man sie für "mad" sind sie entschuldigt. Man rechnet ihnen ihr belastendes Verhalten nicht zu.

Mal abgesehen davon, daß deine Freundin wirklich "mad" ist, du gehst dabei auf dem Zahnfleisch und kannst irgendwann nicht mehr.
Noch dazu wirkt sich die negative Atmosphäre auch hinderlich auf die Gesundung deiner Freundin aus.

Bitte suche nach Hilfe.
Eine Anlaufstelle könnte dein Hausarzt sein, der dir Möglichkeiten aufzeigen kann. Wie schon jemand sagte, auch die Krankenkasse kennt Möglichkeiten.
In vielen Gemeinden gibt es Sozialstationen, die für Entlastung sorgen können.

Werde aktiv, wenn du nicht schreist, kann keiner wissen, daß ihr am untergehen seid.

Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, weil du sowieso schon auf Reserve fährst. Aber wenn du so weitermachst, brichst du irgendwann, eines nicht mehr allzu fernen -Tages auch zusammen und damit keinem, vor allem den Kindern nicht gedient.

Ich wünsche euch allen, daß du einen gangbaren Weg für euch alle findest.

DasDackodil

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Hallo Eteber!

Besteht die Chance, daß die Depression Deiner Freundin stationär behandelt wird und die Krankenkasse eine Familienhelferin während dieser Zeit stellt? 

Ich würde mal bei der Krankenkasse anrufen und die Situation schildern. Und nachfragen, was noch an Unterlagen (ärztliches Attest oder so) benötigt wird. 

Vielleicht können vorübergehend auch die Großeltern aushelfen, aber natürlich nicht als Dauerzustand.

Alles Gute für Euch,

Giwalato

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Deine Freundin gehört in stationäre Behandlung, meiner Meinung nach. Sie mit 2 Kindern alleine zu Hause zu lassen finde ich unverantwortlich. Sie ist schlichtweg damit überfordert.

Vielleicht resultiert diese Depression nur daraus, dass sie mit den Kindern überfordert ist.

Vielleicht hilft es, wenn ihr gemeinsam mit den Kindern einkaufen geht, gemeinsam kocht und alles nicht so tragisch nehmt, wenn mal was daneben geht.

Es muss in der Wohnung auch nicht pickobello sauber aussehen. Es darf Spielzeug rumliegen.

Hauptsache ist, dass es den Kindern gut geht, dass sie gut versorgt sind und dass sie regelmäßig (wichtig!) in den Kindergarten gebracht werden.

Ihr könnt beim Jugendamt eine Familienhelferin beantragen, die deine Frau etwas unterstützt. Deine Frau muss lernen, mit sich klar zu kommen und mit den Kindern umzugehen, um die ganze Alltagssituation  alleine zu meistern.

Das ist kein Pappenstiel, das ist Schwerstarbeit. Es gibt noch die Möglichkeit, dass sie den ganzen Tag arbeiten geht und du dich um die Kinder und um den Haushalt kümmerst. Sicherlich hat sie auch einen Beruf gelernt.

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Du kannst als erstes versuchen, eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse zu beantragen. Die Bescheinigung hierfür muss der behandelnde Arzt deiner Freundin ausfüllen. Die HH bringt vielleicht auch die Große zur Kita und geht mit den Kids raus. 

Evtl ist alternativ eine Familienhilfe vom Jugendamt möglich. Auch die Caritas oder Pro Familia beraten dich.

Dort kannst du auch fragen, ob es Selbsthilfegruppen für Angehörige von Depressiven in deiner Nähe gibt. Das unterstützt dich bestimmt, und du bekommst Tipps für den Alltag.

Bitte verlasse sie nicht deswegen, wenn sie in Behandlung ist, wird es ihr auch wieder besser gehen. 

Ich liege zur Zeit selbst flach. Weil meine Kaiserschnittnarbe nur hauchdünn ist und reißen könnte, habe ich permanent Angst, mein Baby zu verlieren. Dadurch vernachlässige ich auch Dinge im Haushalt, die ich theoretisch eigentlich machen könnte, doch durch die ständige Angst bin ich wie gelähmt. Ich versorge zwar die Kids (9 Jahre, 8 Monate), aber auch nur das Nötigste wie zur Schule oder Ballett bringen, Essen machen, sauber anziehen. Das meiste bleibt an meinem Mann hängen und, Gott sei Dank, weiß er, dass der Spuk in ein paar Monaten ein Ende haben wird.

Ihr müsst beide durchhalten. Und die schwere Zeit zusammen überstehen.

Alles Gute!

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Ich hab letztens einen Film geguckt, in dem es genau dieselbe situation gab. Das Verhalten des mannes fand ich dabei sehr gut. Die frau war den ganzen Tag im bett und er hat arbeiten und die kinder versorgen müssen. Aber er machte ihr nie vorwürfe. Wenn seine frau rumgeschrien hatte, war er ganz ruhig und sagte dass er sie liebt. Jetztendlich ist die frau einfach von zuhause weggelaufen um einer jugendliebe hinterherrennen. 

Auch wenn es schwer ist, du darfst deine freundin jetzt nicht verlassen. Sie macht vermutlich gerade die schwerste zeit ihres Lebens durch und auch wenn sie dich das nicht spüren lässt, ist es gerade sehr wichtig dass du sie nicht verlässt. Du solltest dir aber dringend last abnehmen lasse. Wie es im Moment aussieht, aufkeinenfall von deiner Freundin! Bitte vielleicht die großeltern darum die Kinder mal zu nehmen oder such dir babysitter.Erklär deinem chef deine lage und bitte ihn darum etwas später kommen zu dürfen damit du deine Tochter in den Kindergarten bringen kannst. (Oder 10 min früher auf stehen) vielleicht solltest du auch die therapie deiner Freundin in frage stellen. Wann ist sie denn mal dort? Hilft sie was? Vielleicht muss sie mal weiter und länger von Zuhause weg. (Ich meine damit keinen Urlaub ) vielleicht braucht sie eine stärkere therapie. 

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Wenn sie so drauf ist ,würde ich eine ambulante Behandlung versuchen .
Gäbe es für die Zeit denn Verwandte oder Großeltern die während deiner Arbeit auf die Kinder aufpassen könnten?
Und sind die Depressionen klar diagnostiziert ?

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Nochmal als Zusatz...ich hab jetzt oft gelesen ich solle eine haushalshilfe holen...es geht mir nicht darum dass der hausjalt gemacht wird...den lass ich schon selber blitzen...was mich aufregt ist dass sie es nicht tut und dann aber noch denkt sie wäre stärker belastet...ich bring die kinder ab oktober beide in ne KiTa...wenn ich sie nicht bringen kann machen das die grosseltern...und ich werde nicht zusammenbrechen...das was mir fehlt ist nur die Zeit mit den Kindern...Meiner Freundin die Arbeit abzunehmen ist wohl nicht der richtige Weg ...sie war vorher schon nicht die fleissigste und schiebt jetzt die Depressionen vor...wenn es nämlich um irgendwas für sie geht ist der Elan urplötzlich voll da

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jeshfy11 11.09.2016, 11:11

Eine Familienhilfe vom Jugendamt ist in erster linie dazu da um deiner Freundin im Umgang mit den kinder zu helfen. Wie man mit ihnen spielt, gesund kocht, Baden usw. Zweitrangig kommt dann das die Familienhilfe ihr zeigt/beibringt den Spagat zwischen den Kindern und den haushalt(das putzen etc) zu schaffen.

Hast du mal daran gedacht mit dem Therapeuten deiner Freundin um Rat zu fragen?

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Also ich hatte auch mal ne Zeit Depression da hab ich auch nix gemacht war nur in Zimmer hab zwar jz keine Kinder (bin auch erst 17) aber ich würde vlt mit ihr noch nen Therapeut suchen nicht nur ambulant oder wie des auch immer heist weil ich kann sie echt verstehen das sie nix macht aber ich kann auch sie verstehen das es anstrengend für sie ist 2 Kinder praktisch allein zu versorgen ich würde einfach mal mit ihre Freundin mal reden und sagen das es für Ihnen zu anstrengen ist alleine 2 Kinder zu versorgen aber auch sagen das sie für ihre Freundin da sind

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Guten morgen.

Dieses Verhalten kenne ich von meinem Sohn. Null Motivation zu rein gar nichts. Wenn man es anspricht (mehr oder weniger nörgelnd), dann kommen immer Ausflüchte, warum er das nicht machen kann, wieso das jetzt gerade so ist, etc.

Mein Sohn / ihre Freundin versucht mich / Sie darauf zu konditionieren, alle unannehmlichkeiten des Lebens abzunehmen. Leider ist es nicht immer möglich, das auszusitzen. Insbesondere, wenn das Wohl Dritter (Rest der Familie)  dranhängt.

Ich in meiner Position, kann daran leider nichts ändern, weil ich als Elternteil die gesetzliche Pflicht habe, ihm den Hintern hinterher zu tragen.

Sie haben aber durchaus die Wahl.

Jeder hat für alles eine Schmerzgrenze. Diese Schmerzgrenze sollte man sicherlich ausreizen, so gut es geht. Wenn es aber nicht mehr geht, dann muss man sich die Frage stellen, ob hier nicht die Reißleine gezogen werden muss.

Erstens sind Sie zwar mit Ihrer Freundin zusammen. Aber niemand kann verlangen, dass Sie an der Beziehung zerbrechen.

Zweitens haben Sie beide die Pflicht, Ihre Kinder zu versorgen. Wenn die Situation droht dahin zu kippen, dass durch Überlastung KEINER mehr diese Pflich wahrnehmen kann, dann ist auch hier die Reißleine zu ziehen.

Wie ich das sehe: solange Sie in der Lage sind, das Leben für alle vier zu meistern (inklusive der Depression ihrer Freundin) sollten Sie das tun. Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, dann sollten Sie eine Trennung in Betracht ziehen.

Allerdings:

Augenscheinlich ist Ihre Freundin ja nicht mehr in der Lage, Ihre Kinder zu versorgen, bzw. zu beschäftigen. Dauerhafte Unterforderung kann für die Kinder durchaus lebenslange Konsequenzen haben.

Im Trennungsfall (und an dem Punkt stehen Sie wohl gerade; sonst würden Sie hier nicht fragen) würde ich also denken, dass Sie die Sorgerechte haben sollten, mindestens aber das Aufenthaltsbestimmungrecht. Das ist aber in Deutschland für Väter verhältnismäßig schwer. Deutschland ist ein Mutterland; und die Gerichte entscheiden auch so.

Da muss schon ganz schön was passieren, damit die Gerichte der Mutter die Kinder aus der Hand nehmen und in die Hände des Vaters legen. Sollten Sie sich also zu so einem Schritt entschliessen, dann beraten Sie sich auf jeden Fall VOR der Trennung mit einem Familienanwalt.

Weiterhin: sollten Sie sich Trennen, dann gehen Sie erstmal durch ein Tal der Tränen. Denn Sie müssten den Alltag immernoch alleine meistern, inklusive Kinder. Plus Ihre eigenen emotionalen Probleme, die der Kinder und eventuell auch die Ihrer Freundin ausbaden.

Sie müssen Sich heute die Frage stellen:

- gibt es Aussicht auf Besserung Ihrer jetzigen Situation innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens? (Das berühmte "Licht am Ende des Tunnels.")

- wie lang ist für Sie "vertretbarer Zeitrahmen". Ein Jahr? Drei Monate? Gar keine Zeit, die Grenze des Erträglichen ist schon überschritten?

An Ihrer Entscheidung hängt nicht nur Ihr persönliches Wohlbefinden, sondern insbesondere auch das Ihrer Kinder. Sie sind nicht dazu verdammt, auf ewig unglücklich zu sein, wenn die Situation Sie dauerhaft belastet. Handeln Sie trotzdem verantwortungsvoll; Ihren Kindern gegenüber, sich selbst gegenüber und auch Ihrer Freundin gegenüber. Verantwortungsvoll bedeutet ggf. auch "Herz ausschalten, Kopf einschalten".

Ich wünsche Ihnen viel Glück.

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Malavatica 11.09.2016, 11:06

Leider hast du nicht verstanden, was diese Krankheiten aus einem Menschen machen. Es hat nichts mit Faulheit zu tun. 

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Giwalato 11.09.2016, 18:59
@n3kn2dhr

Es wäre hilfreich, wenn sie sich qualifiziert informieren würden, bevor sie sich zu so einem komplexen Thema wie Depression äußern. 

Und daß eine Depression vorliegt, wurde bereits von einem Arzt festgestellt bei der Frau, um die es hier geht.

Der Frust über die Faulheit Ihres Sohnes tut mir Leid für sie, aber das berechtigt Sie nicht, einem anderen Menschen Unrecht zu tun.

Und hier geht es um konkrete Hilfsmaßnahmen für die Familie.

Schönen Abend noch!

Giwalato

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vielleicht versteckt sie sich brav hinter ihre Krankheit, dein freundin würde ich scheuchen.  jetzt zu dir. wenn du da nichts unter nimmst, dann wirst du auch krank werden, das braucht  deine kinder überhaupt nicht. vielleicht ist eine vorrübergehende Haushilfe eine Option. 

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Dackodil 11.09.2016, 10:52

Ein depressiver Mensch "versteckt" sich nicht hinter seiner Krankheit, er ist krank.

Und "scheuchen" macht die Sache schlimmer.

Du erwartest von einem mit einem gebrochenen Bein doch auch nicht, daß er Marathon läuft.

Du bist echt ein netter Mensch.

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Laurena94 11.09.2016, 12:46

Es gibt sehr wohl Leute die sich hinter der Krankheit verstecken obwohl es ihnen schon besser gibt. oder die eine Krankheit vorschieben damit sie nichts tun müssen oder Aufmerksamkeit etc bekommen. natürlich gibt es auch Leute die wirklich nichts tun können eben wegen einer Depression oder etwas anderes. das zu unterscheiden ist jedoch sehr schwer. wodurch ich von herumscheuchen such abraten würde.

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