Depressiv aber wieso?!?

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8 Antworten

Oftmals kann man das gar nicht so deuten.. vielleicht beschäftigt dich unterschwellig was, du hast gedacht du musst happy, happy, happy sein oder die schöne Zeit ist nun rum und der Ernst des Lebens beginnt wieder oder oder oder...

Das du es nicht haben willst, verstehe ich.
Versuche aber es ein Stück weit zu akzeptieren. "Ich weiß zwar nicht woher es kommt, aber es scheint da zu sein". Akzeptieren heißt nicht einfach so hinnehmen und nichts machen. Es heißt nur, dass man nicht verbittert ist.

Versuche dann etwas zu ändern. Wie hast du es vor 4 Monaten weggekriegt? Rede mit jemanden darüber, gehe raus, sei kreativ, wenn du das magst oder gehe anderen Hobbys nach. Werde aktiv, anstatt dich bewusst weiter in die Abwärtsspirale zu manövrieren.

Rückfälle gibt es leider häufig, aber lass dich davon nicht entmutigen! Du hast es schon mal geschafft und wirst es wieder schaffen. Vermutlich ist es auch eher nur eine Phase! Denke positiv :)

Liebe Grüße :)

"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!" In dem Sinne, gib nie auf :)

misuki044 22.07.2017, 13:33

Uff danke für die lieben worte🙏🏽

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Wie alt bist du? Warst du in Therapie? Wenn das so schlimm wird, dass du dich wieder ritzt, solltest du zu einem Facharzt.

Seh das schöne im Leben. Wenn du merkst der nächste Schub kommt versuch dich abzulenken. Geht das nicht bitte zum Arzt.

Gut ist schon mal, dass du sie nicht dauernd hast sondern nur Phasenweise.

Aber wenn du merkst du kommst nicht dagegen an, wäre eine Therapie sinnvoller. Oder wenn du merkst es wird schlimmer.

Manchmal geht es ohne ärztliche Hilfe nicht. Wenn du wieder anfängst dich zu ritzen zum Beispiel.

Alles Gute

Depressionen bzw. deren Heilung verläuft nicht linear. Es gibt immer wieder Wellen im Prozess oder wenn mans anders formulieren will Schübe in welchen die Depressionen ansatzweise zurückkommen.

Dies kann soweit gehen, dass man eine rezidivierende Depression entwickelt, also dass die Depressionen in vollem Ausmass zyklisch immer wiederkommen. Dies ist nur als Info gedacht und hat nichts mit deinem aktuellen Zustand zu tun.

Depressionen werden auf ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehrin zurückgeführt. Allen voran soll der Botenstoff Serotonin und auch ferner Noradrenalin betroffen sein. Bis sich das Ganze wieder eingependelt hat kann es eine Unebenheiten geben.

Dieser Botenstoffwechsel kann man willendlich nicht beeinflussen. Dies zeichnen Depressionen ja gerade aus: Man fühlt sich absolut sch***, hat keinen Antrieb, empfindet keine Freude und kann dem willendlich nichts entgegensetzen. So sehr man auch will, es geht einfach nicht besser und man kriegt seine Sachen nicht mehr auf die Reihe so sehr man sich auch bemüht.

Selbstverletztenden Verhalten (SVV) kann besonders in der Pubertät bei Depressionen vorkommen, ist jedoch kein typisches Symptom. Andere psychische Erkrankungen sind viel eher mit SVV in Verbindung zu bringen. Lass dich nicht nur desshalb unbedingt von einem Facharzt (Psychiater) oder Psychologen abklären.

Depressionen können meist behandelt werden, mit Psychotherapie und in schwereren Fällen auch mit Medikamenten.

Also ab zum Psychiater oder Psychologen. Je früher man dies auffangen kann desto besser sind die Heilungschancen.

Meistens sind Depressionen kein Zustand in welchem es einem durchgehend nur schlecht geht. Es ist eigentlich immer eine Achterbahnfahrt, mal geht es einem gut, mal wieder schlecht. Du musst es dann aber schaffen, dass du in den schlechten Zeiten nicht sofort wieder den Kopf in den Sand steckst, sondern dich wieder nach oben kämpfst. Wie du selbst schreibst, ging es dir vor kurzem noch sehr gut, erinnere dich an diese Zeiten, suche dir Menschen, mit denen du über deine Probleme reden kannst und du wirst sehen, dass es dann auch schnell wieder bergauf geht. 

Befindest du dich denn aktuell wieder in Therapie oder nicht mehr? Mir haben zur Unterstützung in den schlechten Zeiten pflanzliche Medikamente sehr weitergeholfen. Habe dadurch wieder mehr Kraft bekommen und bin so wieder besser aus meinen Loch gekommen ohne Angst haben zu müssen, dass die Medikamente schlechte Auswirkungen auf meinen Körper haben. Mit Sedariston habe ich selbst zB gute Erfahrungen gemacht. Erkundige dich einfach mal auf www.innere-stärke.info. Da bekommst du nähere Infos und Tipps zu dem Thema. 

daraus ist zu schließen, daß der Urlaub doch nicht so super war... die Ursache des Ritzens ist nur mittelbar ein Folge deiner Depression, unmittelbar ist der Grund ein anderer... wahrscheinlich der gleiche Grund, der auch für deine Depression ursächlich ist - den gilt es, herauszufinden

wielleicht hast du Liebeskummer, vielleicht fehlt dir ein Freund?? Meist liegt der Grund im sexuellen Bereich - deshalb sollte dies auf dem Sofa als erstes angegangen und nachgefragt werden - sexuelle Probleme haben nichts mit Pubertät zu tun - ein Freund würde dir weiterhelfen, aber du mußt dich auf ihn verlassen können

Da hilft nur eine Therapie. Danach wird es dir besser gehen. Hab ich auch schon hinter mir. 

misuki044 22.07.2017, 13:36

Hab auch schon daran gedacht aber ich weiß nicht was meine Eltern dazu sagen..

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Anonymvl15 22.07.2017, 13:40
@misuki044

Wissen sie dass du Depressionen hast? 

wenn ja ist es ja kein Problem. 

Wenn nein erzähl es Ihnen und sag dass du Hilfe brauchst. 

Sind die Depressionen selbst diagnostiziert? 

Wie alt bist du ? Ich kenn einige denen es psychisch in der Pubertät nicht gut ging aber das waren keine Depressionen. 

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TheTrueSherlock 22.07.2017, 13:43
@misuki044

Ich persönlich habe erstmal nur mit meiner Mutter gesprochen, weil mir das einfacher fiel.
Zu ihr habe ich nur gemeint "mir geht es psychisch nicht gut, ich will mir Hilfe suchen" Punkt. Habe das Wort Depression nicht mal in den Mund genommen, auch wenn ich mir 100% sicher war, dass es eine war/ist. So war es letztendlich auch.

Sie hatte mir dann immerhin einen Termin beim Hausarzten gemacht, mit dem habe ich alleine darüber gesprochen und er hat mich dann zu einer Psychotherapeutin überwiesen :)

Das schlimme daran ist nicht diese Schritte einzuleiten, es den Eltern zu sagen, eine Therapie zu machen - nein! Das schlimme ist eigentlich nur die Vorstellung so weiterleben zu müssen. Ich bin heilfroh, dass ich mich für eine Therapie entschieden habe :)

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Anonymvl15 22.07.2017, 13:48
@TheTrueSherlock

Ich habe auch Depressionen. Das ist bei mir aber alles nicht so gut verlaufen wie bei dir. Ich hab mit Therapeuten schlechte aber auch gute Erfahrungen gemacht und auch die Kliniken sind alle anders. Ich finde dass man das nicht verallgemeinern kann. Also für mich war das schlimmste 1. Meinen Eltern zu sagen und 2. Mir selber einzugestehen dass ich krank bin. Ich hab das ganz lange ignoriert und versucht zu unterdrücken. Wenn mich jemand gefragt hätte ob ich der Meinung bin Depressionen zu haben hätte ich nein gesagt weil ich es nicht so empfunden habe. 

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Warst du in Behandlung, was wurde gemacht?

misuki044 22.07.2017, 13:35

Nein,war ich nicht meine Eltern wissen auch nichts davon..

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Wonnepoppen 22.07.2017, 15:25
@misuki044

Dann kannst du auch gar nicht beurteilen, ob es wirklich eine Depression war.

Ich gehe eher von einer Phase aus, die immer wieder auftreten kann!

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Das ist, weil die schöne Zeit wieder vorbei ist.

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