Depressiv - Hoffnung auf Zunkunft hilft?

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8 Antworten

Jugend geopfert mit 25 Jahren!? Das hört sich an, als wärest Du über 80! Meinegüte, Du bist noch sehr jung und es wird immer mal Tiefschläge im Leben geben. Aber da gibt es doch diesen schönen Spruch: nach jedem Regen scheint auch immer wieder die Sonne! Über die seelischen Verletzungen hast Du Dich nicht geäußert, daher kann ich hier auch nichts dazu sagen. Jetzt freu Dich auf die neuen Ziele, hört sich auch alles sehr gut an! Viel Glück!!!

Du hast nicht Deine Jugend geopfert - Du zerfließt in Selbstmitleid.

Niemand hat Dich gezwungen, Deine Jugend zu "opfern". Wobei ich nicht genau versthe, was Du darunter meinst.

Dein Leben fängt jetzt erst mal richtig an.

Deshalb solltest Du Dich so schnell wie möglich von der Selbstmitleidschiene befreien und Deine Lebe selbst in die Hand nehmen.

Glaub mir: Es kommt niemand, der Dich bei der Hand nimmt und Dir zeigt, wo es lang geht. Das musst Du selbst rausfinden.

Und wenn Du so im Selbstmitleid steckst, ist es auch kein Wunder, dass Du noch nie eine Freundin hattest. Das strahlst Du nämlich auch nach außen aus - und das macht nicht gerade attraktiv und begehrenswert.

Dass man kurz vor bzw. kurz nach dem Abschluss auf der letzten Rille fährt und sowohl geistig als auch körperlich ausgelaugt ist, kann ich mir gut vorstellen. Es wird noch ein bisschen dauern, bis ich mich in dieser Situation befinde, aber man hört genug von Studienkollegen. Gerade heutzutage ist die Belastung das gesamte Studium hindurch sehr hoch, deshalb ist es kein Wunder, dass man während oder auch direkt nach dem Studium mal seelische Leere verspürt.

Andererseits hat man Außergewöhnliches erreicht, und wenn man sich nach dem Studium auf einen sicheren Beruf und gutes Geld freuen kann, sind die Voraussetzungen für die Verwirklichung weiterer Lebensträume bestens. Du hast also allen Grund für Optimismus, zumal du bereits mit 25 Jahren ein Studium abgeschlossen hast - das können nicht viele von sich behaupten, viele nähern sich schon dem dreißigsten Lebensjahr, wenn sie die Uni verlassen.

Nach dem Studium bzw. nach den Abschlussprüfungen muss man sich vor allem geistig regenerieren. Dann leuchtet alles in einem anderen Licht und man kann seine neuen und profitablen Aufgaben motiviert angehen. Spielt sich die Arbeit ein, wird sich auch plötzlich mehr Zeit für andere Aktivitäten wie Hobbys ergeben, vor allem da man ja jetzt ganz andere finanzielle Möglichkeiten hat als vorher.

So gesehen, ist es völlig normal, dass man als Student Abstriche machen muss, es zählt während des Studiums eben nur eines: Der Abschluss. Hört sich vielleicht hart an, aber alles andere ist im Vergleich zum erfolgreichen Abschluss unwichtig. Deshalb gibt es auch viele Akademiker, die erst nach ihrem Studium an eine Beziehung oder an eine eigene Familie denken. Bei Studiengängen wie z. B. Medizin finde ich es bemerkenswert, wenn überhaupt jemand Arbeit und Familie in Einklang bringen kann, denn nach einem langen Studium wartet ein extrem fordernder und anspruchsvoller Beruf.

Also: Sei stolz auf das, was du bisher erreicht hast. Freu dich über deinen akademischen Abschluss. Freu dich über deinen gut bezahlten Job, der dir hoffentlich Spaß macht. Erhol dich von den Prüfungen. Nur die, die dasselbe mitgemacht haben, wissen deine Leistung zu schätzen. Deshalb ist es sinnvoll und sehr wohltuend, wenn man sich mit Leidensgenossen austauscht - wenn man meint, zu viel Druck zu verspüren oder seelisch k.o. zu sein, braucht man meist nur Kollegen zu fragen: Ihnen ergeht es ähnlich, und durch den gegenseitigen Austausch kehrt der Optimismus schneller zurück, als man je zu träumen gewagt hätte.

25 Jahre sind ein tolles Alter, um sein Leben auf die gewünschten Bahnen zu bringen, vor allem mit abgeschlossenem Studium und sicherem Beruf. Wer weiß schon mit 15 oder 20, wo die Reise hingeht oder was er wirklich will? Viele lassen sich treiben und merken erst im Nachhinein, dass sie ihr gewünschtes Ziel verfehlt haben. Man kann nichts Besseres tun, als sich in jungen Jahren ganz auf die eigene Entwicklung zu konzentrieren, um danach mit klaren Vorstellungen den Lebensweg weiter zu beschreiten. Die wichtigste Voraussetzung für alles Weitere ist eben ein erfüllender und profitabler Beruf - Respekt, dass du in diesem Punkt erfolgreich bist.

Jetzt geht es darum, sich zu erholen und neben der Arbeit auch Hobbys und soziale Kontakte zu pflegen. Die größte berufliche Hürde ist geschafft, deshalb kann man das Augenmerk beruhigt auf andere Dinge legen. Gelingt dir das, ist dein Abschluss an der Uni nicht dein einziger Volltreffer im Leben. Man darf den Überblick nicht verlieren und man muss in allen Belangen aktiv bleiben, um überall auf der Siegerstraße zu sein. Dein Nickname ist in jedem Fall vielversprechend: Nicht verzweifeln, sondern aus den Erfolgen Kraft holen und positiv nach vorne sehen - dann ist alles drin! ;-)

Hallo

Das sieht ja gut aus :-) freue dich! Ein Neuanfang kann sehr viel positives mit sich ziehen. Deine Vergangenheit wirst du aber dennoch nicht vergessen. Vielleicht würde dir da noch ein Psychologe helfen, dass du das mit der Vergangenheit auch noch in den Griff bekommst.

Dann steht einer angenehmen Zukunft nichts im Weg :-)

alles Gute!

wenn du noch hoffnung hast und einen sinn in deinem leben siehst ist es nicht zu spät

Ich kann verstehen, wovon du sprichst. Sicherlich hast du all deine Freizeit in deine Studien gesteckt. Und nun das Gefühl etwas verpasst zu haben. Ja, ich denke auch du hast etwas verpasst. und gleichzeitig muss ich dir sagen, akzeptiere es, denn du kannst es nicht mehr ändern. Wenn du jammerst frage dich, wofür das Jammern gut ist und ob du einen Mehrwert dadurch bekommst.

Du hast eine wichtige Erfahrung gemacht und nun nutze sie. Sei dir darüber im Klaren, dass du dir so viel Geld in den "Hintern stecken kannst" wie du willst, es wird dich nicht wärmen. Wenn du in den Job gehst, dann vergiss neben dem Geldverdienen nicht, dass du auch Menschen um dich herum brauchst, eine Familie, um glücklich zu sein. Und diese Menschen wirst du nur um dich haben, wenn du ihnen Zeit schenkst.

Zeit ist dein wichtigstes Gut, du hast sie in jeder Sekunde nur einmal und dann ist sie weg. Überlege dir genau, wie du dein Leben gestalten willst und teile deine Zeit entsprechend ein.

Organisiere deine Zeit, mach dir jeden abend eine Liste was du am nächsten Tag machen möchtest. Setze Prioritäten. Nicht alles was du willst ist wirklich wichtig. Frage dich ob das, was du gerade tust dich wirklich weiter bringt, näher an dein(e) Ziel(e).

Du bist noch jung und du kannst noch sehr viel gestalten. Vergeude deine Zeit nicht mit jammern.

Viele Grüße

aha. und was sollen wir jetzt tun? is doch super, geh deinen weg, es kann ja nur noch besser werden.

geh und rock berlin!! ;-)

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