Depressionen wieder Klinik oder weiter machen?

6 Antworten

Hallo ChantyBoss,

so lange Du an Depressionen leidest, ist es auf jeden Fall sinnvoll, Dich weiter ärztlich und therapeutisch behandeln zu lassen. Eine Depression kann man eben nicht einfach so abschütteln und es braucht manchmal lange Zeit, um sie ganz zu überwinden.

Dass du mit so frühen Jahren Deine Mutter verloren hast, tut mir echt leid! Es gibt sicher kaum etwas Schlimmeres, als seinen Vater oder seine Mutter durch den Tod zu verlieren. So hat der Verlust Deiner Mutter ganz sicher ein riesiges Loch in Deinem Leben entstehen lassen und Du weißt nicht, wie Du mit dem daraus entstehenden Gefühlschaos umgehen kannst.

Man hat festgestellt, dass man sich durch Weinen Erleichterung verschaffen kann. Wenn Du daher das Gefühl hast, weinen zu müssen, dann lasse Deinen Tränen feien Lauf. Andererseits kann es jedoch auch sein, dass Du gar nicht weinen kannst. Das ist nicht unnormal und Du solltest nicht denken, dass Du Dich zum Weinen zwingen musst.

Um die Trauer besser zu verarbeiten, wäre auch das Führen eines Tagebuches von Vorteil. Darin könntest Du z. B. einige schöne Erinnerungen an Deine Mutter festhalten oder notieren, was Du ihr noch gern gesagt hättest. Oder schreib zwei oder drei Fragen auf, die Du ihr noch gern gestellt hättest und versuche mit Deinem Vater darüber zu sprechen.

Manchen jungen Leuten ergeht es so, dass sie von Schuldgefühlen geplagt werden. Da sie möglicherweise glauben, etwas zu tun versäumt zu haben, fühlen sie sich mitschuldig am Tod Ihres Elternteils Solche Gefühle können durchaus auftreten. Dennoch sind sie eigentlich fehl am Platz. Wenn der Betreffende gewusst hätte, was passieren wird, hätte er wahrscheinlich das eine oder andere anders gemacht.

Ein guter Rat ist auch, mit jemanden, dem Du vertraust, über Deine Gefühle zu sprechen. Allein schon mit jemandem über seine inneren Empfindungen sprechen zu können, kann zu großer Erleichterung führen. Falls Du an Gott glaubst, dann vergiss nicht, dass Du Dich jederzeit an ihn im Gebet wenden kannst. In der Bibel findest Du die Aufforderung: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht" (Psalm 62:8).

Der größte Trost für einen Trauenden ist jedoch das Versprechen Gottes, die Toten eines Tages wieder zum Leben zu erwecken. Jesus Christus erklärte seinen Jüngern einmal: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung " (Johannes 5:28, 29). Kannst Du Dir die Freude vorstellen, Deine Mutter dann wieder in die Arme schließen zu können? So schmerzlich der Tod eines lieben Angehörigen doch ist, er wird durch dieses Versprechen ganz sicher abgemildert.

Ich wünsche Dir für die Zeit der Trauer viel Kraft und Menschen an Deiner Seite, die Dir reichlich Trost spenden. Und gib bitte nicht auf, es wird auch einmal wieder besser!

LG Philipp

Manchmal muss man auch einfach nur das Umfeld ändern um etwas gegen die Depression zu tun.

Wenn Du das jetzt durchziehst und deinen Schulabschluss in der Tasche hast wird sich ja einiges ändern... weniger abhängig von anderen ...Tapetenwechsel..ganz einfach ins eigene Leben starten. Außerdem ist das eine mega Motivation.

Klar wenns gar nicht mehr geht die Klinik aber ich glaube es wäre sinnvoller daran zu arbeiten das gesamte Umfeld auf Dauer zuändern, weil ich nicht glaube, wenn man nach einer Klinik in den Sumpf zurückkehrt, dass sich irgendwas ändert.

Ambulante Psychotherapie... Sport und Bewegungsplan, das Ziel vor Augen..., Entspannungs und Ausgleichssachen

Ich habe mich in solchen zeiten immer mit Wut angetrieben und krasser Selbstdisziplin

Versuche dich an kleinen Sachen im Leben zu freuen und lächle öfters, dadurch denkt dein Gehirn du wirstt grlücklich, sendet Glücks Hormone aus und du wirst wirklich glücklich

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