Depressionen? Wie? Womit?

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10 Antworten

Besiegen, naja, das würde ich so vielleicht nicht sagen. Aber ich bin schon deutlich weiter gekommen und zwar erst, als ich angefangen habe, wirklich was in meinem Leben zu ändern. Ich habe angefangen, "nein" zu sagen, zu mir und meinen Gefühlen zu stehen und die Reaktionen der Anderen auszuhalten. Was mir am meisten dabei geholfen hat, sind Familienaufstellungen. Schon mal davon gehört? Falls nein, recherchier mal im Netz, z. B. hier http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung. Auch noch sehr hilfreich sind für mich Selbsthilfegruppen nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker (A-Gruppen, z. B. Coda = Codependents Anonymous). Viel Erfolg dir wünscht weristdennda

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Schreibst du aus eigener Erfahrung? Wer hat die Krankheit diagnostiziert? Welche Symptome sind vorhanden? Wär gut, wenn man etwas mehr wüßte. so pauschal kann man das nicht sagen, ist von Fall zu Fall verschieden.

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Das kann man so pauschal nicht beantworten. Es gibt Menschen, die an Depressionen erkranken und sich schnell davon wieder erholen, andere wie mich zum Beispiele habe Depressionen nun schon seit dem Jahre 1993 bis zum heutigen Tage. Ich habe schon mehrere Therapien hinter mir, so 5 Stueck insgesamt von jeweils 25 Therapiestunden. Ich war immer bemueht dort gut mitzuarbeien und auch das zu befolgen was der Therapeut mir vorschlug. Diese Therapien waren Verhaltens- und Gespraechstherapien. Auch nehme ich schon seit etlichen Jahren Antidepressiva und auch Johanniskrauttabletten ein. Es gab mal eine Zeit, so rund 1 Jahr wo ich beschwerdefrei war. Ich habe mein Leben vollkommen geaendert und bin ausgewandert aus Deutschland und habe auch wieder geheiratet. Aber nach diesem Jahr kamen die Depressionen immer wieder zurueck, erst nur fuer einen Monat und in groesseren Abstaenden und seit letztem Jahr habe ich wieder staendig Depressionen. Auch muss ich wieder jeden Tag meine Medikamente einnehmen, tue ich dies nicht merke ich das sofort und nicht lange dann bin ich wieder in einer tiefen depressiven Phase. Mein Cousin hatte auch vor Jahren Depressionen, weil er sein Geschaeft aufgeben musste, Er war nur kurze Zeit krank und ist jetzt wieder beschwerdefrei und hat auch eine neue Arbeitsstelle gefunden.

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Kommentar von Mariemaushase
28.06.2014, 11:52

Wenn du die medikamente nimmst, bist du dann beschwerdenfrei? Oder wie kann man die wirkung von diesen medikamenten verstehen? :) und wie lange du das bisher ausgehalten hast... Das ist schon heftig...

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Eine Depression ist ja eine schwer wiegende Krankheit.
Der Verlauf ist sicher bei jedem anders. Da kann man keine Pauschalantwort geben.
Für Dich wäre es glaube ich wichtig Dir mal bewußt zu werden WO Du stehst.
Was habe ich?! Eine Familie, ich habe ein Zimmer, Eltern, eigentlich habe ich sonst keine gesundheitlichen Beschwerden und trotzdem fühle ich mich icht wohl. Warum nicht.
Dieses WARUM das steht im Raum und muss beleuchtet werden.
Ich habe alles, bin aber trotzdem nicht glücklich. Jetzt muss ich mal schauen,
wie sieht es wo anders aus. Kann ich vielleicht in meiner Zeit, die ich habe etwas
wirklich sinnvolles machen?! Vielleicht Kindern bei den Hausaufgaben helfen,
mit alten Menschen spazieren gehen, die sonst nicht rausgehen würden.
Einfach mal "helfen", etwas für andere tun. Diese Dankbarkeit spüren, das Gefühl
wichtig zu sein.
Macht es mir Spaß Sport zu machen, mal sehen WAS kann mein Körper alles
leisten?! Wie könnte ich diese Begeisterung mit anderen teilen oder was viel
wichtiger ist: mit anderen etwas ZUSAMMEN machen.
Denke mal darüber nach. Das alles soll nur ein Denkanstoß für Dich sein.

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Kommentar von Wonnepoppen
26.06.2014, 08:09

Da kennt sich aber jemand aus, gut so!

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Kommentar von PrutzenOst
26.06.2014, 08:12

Schon fast skurril die Antwort. - So als wäre der Schreiber noch niemals deprimiert gewesen und wisse auch nichts darüber.

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Ich habe es jahrelang mit Medikamenten versucht. Das hat eher schlecht funktioniert.

Riesig viel besser ging es mir, als ich begonnen hatte, zu akzeptieren, dass ich traurig bin, und warum.

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Depressionen sind so unterschiedlich gestaltet, wie wir Menschen sind. Ich kann Dir nur meine Geschichte erzählen...

Ich bin 2009 körperlich zusammen geklappt. Beruflicher Stress und private Probleme haben dafür gesorgt, dass mein Körper "dicht" gemacht hat"... Hätte ich mal eher auf ihn gehört. Danach entwickelten Depressionen... es ging bis zu Suizidgedanken... und ich fing an mir selbst weh zu tun, weil ich mich nicht mehr wahrgenommen habe... In der "schweren" Zeit habe ich auch Medikamente genommen, sonst ging und geht es ohne. 2011 habe ich eine Reha bekommen... Dort habe ich den Sport für mich wieder entdeckt und festgestellt, dass ich damit viel kompensieren kann... Heute, 2014 kann ich sagen, dass ich ein gutes Stück voran gekommen bin, aber immer noch nicht gesund... Es geht manchmal auch 10 Schritte wieder zurück...Also Du siehst, ich "arbeite" schon fast 5 Jahre daran...

Aber ich bin weiterhin positiv eingestellt .. für mich und für meine Kinder.

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Kommentar von AlphaundOmega
26.06.2014, 09:42

Aber ich bin weiterhin positiv eingestellt .

Das ist die Hauptsache :)

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Medikamente helfen auch nur ueber die erste Zeit um wieder in die Gaenge zu kommen. Als ich dann meine Therapeutin hatte (Verhaltenstherapie) konnte ich die Medis absetzen. Danach hat sie mich unterstuetzt das ich mich selbst heile.

Das hat so 2 Jahre gedauert.

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Du stellst dir das wohl so vor wie Staub, den man wegwischt, dann ist er weg. Ich kenne Leute, die müssen jahrelang oder immer Tabletten einnehmen, sonst bekommen sie wieder Depressionen. Das hilft nichts. Da muss man halt abwägen was besser ist: Medikamente oder diese Krankheit.

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Kommentar von Mariemaushase
26.06.2014, 13:15

Ja das wären dann wohl medikamente

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das hängt immer von der person und der depression ab

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Hallo, es hängt davon ab...inwieweit man etwas dagegen unternimmt.....wie die Behandlung aussieht......die Lebensumstände sind...etc.....alles wird gut.....:) lg blümche

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