Depressionen: Wie werden leichte von schweren Depressionen unterschieden, was zeichnet die aus?

6 Antworten

Ich finde die Ausführungen in http://de.wikipedia.org/wiki/Depression sehr gut. Depressionen sind weit verbreitet, man schätzt, dass ca. 4 Mio Deutsche betroffen sind und ca. 18 % (!) der Bevölkerung bis zum 65.Lj einmal von einer Depression betroffen waren! Nun die gute Nachricht: Depressionen können in der Regel gut behandelt werden. Zur Frage der Medikamente möchte ich (als medizinischer Laie) folgendes sagen: Meines Wissens funktionieren die Neurotransmitter (Botenstoffe) bei einer Depression nicht so wie sie sollen - die Informationen kommen also nicht "richtig" an. Daran ändert auch eine gute Gesprächstherapie nichts. Deshalb ist es üblich (und meines Erachtens auch richtig)erst den betreffenden Neurotransmitter im synaptischen Spalt zu erhöhen um dann mit Gesprächstherapien durchdringen zu können. Am bekanntesten sind Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die nach Ärztemeinung nicht abhängig machen und über lange Zeit eingenommen werden können.
Auf jeden Fall solltest Du dies mit Deinem Arzt besprechen.

.es gibt spezielle Fragebögen mit deren Hilfe der Schweregrad einer Depression bestimmt werden kann. Aber es kommt natürlich darauf an, welche Symptome imVorderfrund stehen: Ängste, verminderter Antrieb, Schlafstöungen, ab einem bestimmten Punkt kann mn Medikamente bekommen, wenn die Symptome ein beeintraächtigen. Dann muss es auch keine ganz schwere Depression sein.

Bei richtig schweren Depressionen kannst Du DIch nochnichtmal mehr richtig BEWEGEN, ganz geschweige denn arbeiten! Dukannst dann nur in spezille Einrichtungen gehen! So richtig gut helfen kann Dir dann keiner mehr! Aber das kann oft auch wieder weggehen! Das ist oft ein persönlicher Prozess!

Warum verschreiben Ärzte keine leichten Opiate gegen Depressionen?

Nach jahrelangen Depressionen und unzähligen Antidepressiva bei denen die Nebenwirkungen stets überwiegten, bekam ich von normalen algem. Arzt gegen starke Schmerzen das leichte Opiat Tilidin auf Dauer verordnet und mein Gemütszustand verbesserte sich. Warum wird Menschen mit starken Depressionen die bald von der Brücke springen damit nicht geholfen?

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Sind bipolare Störungen Psychosen?

Gemütskrankheiten wie Depressionen und Manien, also unipolare Störungen, sind ja von Patient zu Patient unterschiedlich stark geprägt, sodass der eine vielleicht nur leichte oder mittelschwere Depressionen/Manien und der andere unkontrollierbar schwere Beschwerden hat, die auch mal psychotisch werden können: Bei Depressionen zum Beispiel in Form von Verarmungswahn und bei Manien zum Beispiel in Form eines gewissen Realitätsdefizits.

Aber wie ist es bei der bipolaren Störung? Die bipolare Störung entspricht ja einer episodischen Abwechslung von Depression und Manie. Wechseln sich bei einem Patient aber nur leichte Depressionen und leichte Manien (Hypomanie) gegenseitig ab, spricht man meines Wissens noch nicht wirklich von einer bipolaren Störung, sondern erst ab einem gewissen Schweregrad.

Meine Frage ist jetzt, ob bipolare Störungen auch meistens psychotisch sind oder ist das wieder nur ein Ausnahmefall bei ganz schicksalsbetroffenen Patienten? Denn ich las, dass sie eher zu den schwerwiegenden psychischen Krankheiten zählen, während Depressionen und Manien im Einzelnen zwar schwerwiegend, aber AUCH nur leicht ausgeprägt sein können. Stimmt das?

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Ärzte in Hamburg die Cannabis verschreiben?

Kennt ihr welche? Ich leide unter schweren Depressionen ,Cannabis hilft mir sehr gut mich besser zu fühlen

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Hilft Antidepressiva?

Hallo. Meine Psychiaterin hat mir wegen meinen schweren Depressionen jetzt Antidepressiva verschrieben mit dem Wirkstoff Fluoxetin. Ich bin bereit alles zu nehmen so lange es wirkt doch ich habe leichte bedenken bei einer Sache. Sie meinte das es passieren kann das die ersten 3 Wochen ziemlich schwierig sein können da die Suizidgedanken (die bei mir schon stark sind) noch stärker werden. Soll ich es dennoch riskieren und die Tabletten nehmen? Und wie ist das wenn sie wieder abgesetzt werden?

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schildrüsen unterfunktion , ursache für depressionen?

hallo freunde , haber ohne grund schweren depressionen , kälteempfinden, müdigkeit , schlafprobleme, muskelschmerzen ..., appetitlos , aber keine gewichtsabnahme leichte verstopfung.

da war ich beim doc , der erklärte mir was von tendez zu schildrüsenunterfunktion ... es ist aber so , ich habe klassische unterfunktion symptome ... und ich habe mal gehört das ärzte in diesem bereich nicht so gut geschult sind ..

meine krankheit zeichnet sich daurch aus dass ich kraftlos und schlapp durch die gegend laufe oder gar nicht mal aufstehen kann , so ein dauerschwaches dasein , also eine echte depression ..manchmal kurzfristig besser

ich war danach beim radiologen um sicher zu sein , der diesen bericht erstellt hat , er sagte mir die depressionen könnten davon kommen , ich soll l thyrox jod hexal 75/150 nehmen ... der hausarzt meinte wäre nur latent und ich müsste kein medis nehmen , was sagt ihr dazu ?

habe zig antidepressiva genommen ohne das es mir etwas gebracht hat ausser nebenwirkungen ...

zur zeit nehme ich johanniskraut 1350 mg (3*450 mg )und ich will es vorher absetzen bevor ich dieses schildrüsenmedikament nehme ... meine schildrüssenbericht habe ich als anlage drangehängt ...bitte helft mir , soll ich medikamente nehmen oder nicht ,mein vertauen in ärzte schrumpft und ich suche tipps von patienten die damit erfahrung haben ...vielen dank

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Findet ihr Suizid bei schweren Depressionen egoistisch?

Frage steht oben, kann über die App leider keine Umfrage starten.

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