Depressionen, verzweifelt und kein Arzt der hilft, was tun?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du Suizidgedanken hast, solltest du dich im Notfall an diese Nummer wenden:
0800 - 111 0 111

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit dich selbst stationär in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen, wenn du den Verdacht hast, dass deine Suizidgedanken schlimmer werden.

Mittelfristig solltest du auf jeden Fall den Termin beim Psychiater anpeilen.

Langfristig denke ich, wäre eine stationäre Reha nötig um zu sehen woher deine Depressionen kommen.

Ich habe einige Menschen in meiner Familie die phasenweise an Depressionen leiden und es ist wirklich sehr schwer. Im Prinzip geht es gar nicht ohne regelmässige, psychiatrische Betreuung und jeder von denen war auch schon stationär in Behandlung bzw. auf Reha.

Also erstens, eine Depression geht nicht "einfach so" vorbei. ^^ Du solltest dich bei mehreren Psychologen melden und sobald einer einen freien Therapie Platz hat, solltest du den auch wahrnehmen. Ich leide seit 11 Jahren unter einer chronischen Depression, ich weiß wovon ich rede. Irgendwann, wenn man keine Hilfe erhält, wird man sich vor Verzweiflung das Leben nehmen, ich war schon oft davor. Und hoffentlich bekomme ich demnächst eine Zustimmung von der Krankenkasse, damit ich einen Psychologen aufsuchen kann. AN ALLE DIE DEPRESSIV SIND, VIEL GLÜCK!!!

Auch wenn sie nicht "einfach so" vorbei gehen, habe ich dennoch das Gefühl, dass bis ich Arzttermine bekomme (meist mehrere Wochen Wartezeit) ich schon gar nicht mehr depressiv bin. Ganz im Gegenteil, ich bin happy, übereifrig, plötzlich wieder total sportlich und gehe meinen Hobbys nach als ob nie was gewesen wäre.

Und natürlich streite ich alle Selbstmordgedanken zu diesen Zeiten ab...

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Depressionen gehen mit Lethargie einher, der Unfähigkeit mit deinem Alltag klar zu kommen. Was du beschreibst klingt nach Burn-Out, und ja auch das kann mit Depressionen einhergehen. 

Ruf bei der Telefonseelsorge an, such dir einen anderen Hausarzt, vorallem ältere "Semester" neigen dazu sowas zu unterschätzen. 

Fakt ist, Depressionen häufen sich und Fakt ist auch das seit die Diagnostizierten Depressionen sich mehren die Suzidrate gesunken ist.

Mach nichts unüberlegtes. Wenn dir keiner Helfen will ruf den Notarzt. Nicht die eleganteste Lösung, aber im Zweifel rettet sie dir noch das Leben.

was genau sollte ich tun? ich bin fertig?

Guten Abend :)

Ich stelle diese Frage einfach so, weil ich mit noch niemandem darüber geredet habe und gerne auch mal andere Sichtweisen auf meine Situation sehen würde. Was andere Leute tun würden und so weiter. Ihr wisst schon.

Naja auf jeden Fall geht es mir nicht gut.
Ich habe leichte (!) Depressionen. Das heißt, an manchen Tagen ist alles gut und so, aber an den meisten bin ich einfach nur traurig - immer wenn ich alleine bin. In der Schule zum Beispiel geht es mir gut, weil ich auf andere Gedanken komme. Danach geh ich stets direkt nach Hause und es geht mir wieder schlecht . Meist liege ich nur in meinem Bett, höre Musik oder schaue Serien. Ich schlafe auch viel und bin trotzdem immer übermüdet.
Ich denke, ich brauch nicht zu erwähnen, dass meine Noten bei einem solchen Tagesablauf nicht super sind.

Ich kann mich nicht aus dem Bett aufraffen. Täglich könnte ich heulen, wenn ich aufstehen muss (witzig, aber ich meine das wirklich krass ernst!). Wenn ich aufwache will ich immer wieder direkt einschlafen, weil ich dann nicht ich bin. Ich hasse mich und mein Leben.

Noch dazu kommen manische Gedanken. Ich träume detailliert, wie ich jemanden töte und immer wieder schweifen meine Gedanken zu Monstern, Blut und son Müll. Ich will das alles gar nicht, ich finds selbst abschreckend. Genauso sehen auch meine Träume aus btw.

Außerdem darf ich meine Essstörung nicht vergessen, die ich seit 2 Jahren hab und trotzdem noch zu fett bin :)))

Ich bin so gut wie IMMER alleine. Meine Eltern sind tagsüber beide nicht da und ich hab keine Geschwister. Ich hab Freunde in der Schule doch komischerweise nie Verabredungen nach der Schule.

Alle in meinem Alter gehen auf Hauspartys, ich nicht. Alle machen Erfahrungen mit Jungs, ich nicht.

Und ich weiß nicht, was ich meinem Leben so falsch gelaufen ist, dass ich so bin wie ich bin und ich hasse es. Es ist alles so langweilig.

Als wäre es nicht schlimm genug bin ich auch noch total unglücklich in einen meiner alten Freunde verliebt (wir haben keinen Kontakt mehr, bin nur nicht mal mehr sicher ob er mich noch erkennt (meinen namen kennt er aber noch)). Ich traue mich irgendwie nicht ihn anzusprechen.

...ich weiß nicht genau was meine Frage ist.
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