Depressionen und Schlafstörungen? Was macht Ihr dagegen?

13 Antworten

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Liebe Sabrina,

erst mal möchte ich Dir sagen, dass mir das total leid tut mit Deinem Mann - das ist furchtbar. Drücke Dich mal..........einen geliebten Menschen zu verlieren ist das Schlimmste überhaupt und es ist ja noch ganz frisch bei Dir. Im November 2007 habe ich meine Mama verloren - ich war dabei als sie starb - sollte eigentlich nur ein Besuch werden und kam mitten im Todeskampf - war auch ein richtiger Schock, der mich heute noch manchmal nicht schlafen lässt. Sehe auch noch die ganzen Bilder dauernd vor mir - und sie war das Liebste, was ich hatte. Dass Du jetzt Depressionen hast - ist ganz normal. Ich war über ein Jahr so schlimm drauf und ausgerechnet in dieser Zeit wendeten sich 2 "Freundinnen" von mir ab, die ich schon beide knapp 20 Jahre hatte, weil sie damit nicht klar kamen. Ich habe Bücher gelesen - Bücher von Jacobi, R. Moody, Brian L. Weiss usw., weil ich sonst niemanden hatte, ausser 2 Tanten - eine davon in Kanada, mit dem ich darüber reden konnte. Hast Du ein Haustier? Während dieser Zeit war mein Kater der grösste Trost und ich empfehle Dir dringendst lies mal diese Bücher - sie geben bestimmt auch Dir Trost und eine ganz neue Sichtweise dieser Dinge. Wenn es Dir mal ganz schlecht geht - nimm etwas Baldrian - der tut auch gut. Und vor allen Dingen: Schaffe Dir ein Haustier an - Du glaubst gar nicht, wie gut die einem tun. Und noch was: Wenn ein ganzes Jahr die Runde gemacht hat, wird es nach und nach leichter zu ertragen - Du wirst irgendwann wieder durchschlafen können - das kommt automatisch wieder. JEder Tag im Jahr - jeder Feiertag - jeder Geburtstag etc. muss einmal durchlebt werden - im zweiten Jahr wird es schon etwas leichter. Nimm keine Schlaftabletten - gut, dass Du so denkst. Ich halte auch nicht viel davon - auch nicht von Antidepressiva oder ALkohol oder so. Auch Du wirst das schaffen - dies sind Depressionen der heftigsten Art, glaube ich. Und die wirst Du ohne Medikamente überstehen. Es gibt auch eine schöne Seite im Netz www.trauer.org - dort hast Du viele Möglichkeiten "mit Deinem Mannn zu reden" - hört sich jetzt blöde an - aber gehe mal rein, dann weisst Du wie die aufgebaut ist. Dort sind viele Menschen, die dasselbe Schicksal teilen mit Dir und das sind in dieser Zeit bessere Ansprechpartner, weil die all das nachempfinden können. GLG und ganz ganz viel Kraft wünsche ich Dir!

Danke! Ein Haustier habe ich schon lange unserHund ist neun und so lange habe ich ihn auch schon, er ist aber genauso traurig.Er war 8Jahre jeden Morgen mit dem Herrchen spatzieren, von heut auf morgen alles weg. Seitdem geht mein Papa mit ihm, weil ich das morgens mit den Kids nicht schaffe oder es zu kalt war bis jetzt.Gott sei dank gibt es meine Familie.Von meinen Schwiegereltern hab ich seit der Beerdigung nix mehr gehört. Ich dank dir für deine tröstenden Worte. Drück dich

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@Sabrina5

Habe jetzt erst gelesen, dass Du auch Kinder hast. Dann hast Du es doppelt schwer, weil Du ja auch noch die Aufgabe hast, für Deine Kinder besonders stark zu sein. Gut, dass Du eine tolle Familie hast, die Dir beiseite steht - das ist schon mal die halbe Miete - glaube es mir. Vielleicht hört es sich blöde an - aber nimm Deine Kinder und weine ruhig mit ihnen gemeinsam. Glaube es mir - auch die Kinder müssen richtig trauern können, sonst schadet es der Seele. Ihr könnt gegenseitig füreinander da sein und über den Papa reden.

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@kikkerl

Danke Süsse - Dir auch schöne Ostern und vieeeeeeeeeeeel mehr Sonne;-)

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@Panikgirl

Wünsch ich Dir auch. Klick mal rein You Tube Ganjaman -Sonne. Dann gehts uns allen ein bischen besser.

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Nach Deinen Schilderungen benötigt ihr psychologische Hilfe. Wenn hier sogenante "Ratgeber" medikamentöse Vorschläge bringen ist das schon mit grobem Unfung zu bezeichnen. Das sollte nur ein Facharzt nach abgeschlossener Untersuchung. Dein Trauma und die Schlafstörungen sind Anzeichen einer beginnenden Depression ausgelöst durch den Todesfall. Das starke Schwitzen ist auch ein Hinweis dafür das Ängste vorhanden sind, über die Zukunft usw. und wie Du alleine jetzt damit klar kommen kannst. Auch das Anzeichen einer beginnenden Depression. Bitte begebe Dich in Fachärztliche Behandlung. Übrigens 30 % aller Deutschen leiden an dieser Krankheit. Habe keine Angst, die kann nur geholfen werden.

also wens um trauer geht dann kanns mit depris natürlich was zutun haben weil der verlust eines menschen kann genauso zu depris führen wie zb stress etc. Da ich selbst depris seit 5jahren habe weis ich wie das ist.jedenfalls solltest du zu einem arzt gehen der kann dir gewissheit geben ob du wirklich depris hast oder einfach nur normal trauerst.. Aber du kannst selber herausfinden ob du überhaupt depris hast.. Wirst du öfters einfachso aggressiv oder hast allgemein stimmungsschwankungen? Kommst du kaum noch aus dem bett?oder denkst du daran dir selber was anzutun?hast du appetitlosigkeit?oder verlust sowie selbstwertgefühlsstörungen?sowie schuldgefühle angst zwangsvorstellungen ,bist öfters krank usw.. Aber die meisten dieser argumente kann auch nur was mit der trauer zutun habenn jedenfalls wens über monate bzw jahre also auch wen du die trauer einigermasen überwunden hast trotzdem noch schlimmer geht musst du 100prozentig zu einem arzt gehen da depris von allein nie weggehen werden nur für ne bestimmte zeit aber danach werdensie nur schlimmer

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