Depressionen und mit Hund morgens raus?

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Hi,

Das liegt ja in meist daran das die Schlafqualität vorher schon nicht gut war, gepaart mit der Antriebsschwäche ist es wirklich ein Kampf aufzustehen. Das wichtigste ist es vorher sein Kopfkino auszustellen, denn das sagt ein wie schlimm das ist nun aufzustehen und bereitet Szenarien vor die so gar nicht passieren, auch um Ausreden dagegen zu finden. Und auch auf die Schlafhygiene ist es wichtig zu achten Grad als Depressiver Mensch,wo ja häufig Probleme beim Einschlafen bereits bestehen ist es wichtig für ein tolles Schlafklima im Schlafzimmer zu sorgen. Es hilft ungemein dazu abends schon die Sachen zum Gassi gehen rauszulegen um sich Arbeit morgens zu ersparen. Evtl hilft es dir auch dir zu sagen das du danach weiterschlafen kannst 😉 und hier ist es gut das du dein Schweinehund, die Depression, schon kennst, du kannst dir in den Moment ruhig bewusst sagen das die sch.. blö.. Depression dich grad aufhält und dich nochmal daran erinnern daß das alte Muster ist was du nicht mehr willst und was dir auch nicht gut tut.

Last but not least, ziehe weiter deine Therapie durch 😉 viel Erfolg und gute Besserung 😉

Man sollte immer eine Person haben, die einem den Rücken freihält. Hat man diese Person nicht, sollte man ehrlich überlegen, ob man dem Tier gerecht werden kann.

Ich plage mich jetzt seit >10 Jahren mit dieser Krankheit rum und habe sie inzwischen ganz gut im Griff. Man sollte sich nicht scheuen sich Hilfe zu suchen und diese auxh anzunehmen. Auch wenn die Wartezeiten von Therapeuten und Kliniken einen ziemlich runterziehen können -.-

Ein Hund, oder überhaupt ein Haustier, kann eine Hilfe, aber auch eine große Belastung sein.

Ich habe meine verstorbene Chihuahua-Hündin über alles geliebt, aber wenn meine Eltern nicht zu 100% hinter mir gestanden hätten, hätte ich wahrscheinlich ein neues Zuhause für sie gesucht. (Sie wurde als zweiter Familienhund angeschafft.) Es war nicht so, dass ich ihr nicht gerecht wollte, ich konnte es nicht. Aus Pflichtgefühl habe ich mich gezwungen mit ihr rauszugehen, aber je nach Tagesform wären wir nur eine (statt drei) Stunden unterwegs gewesen. Das hat mich dann noch weiter runtergezogen. An solchen Tagen ist meine Mutter dann eingesprungen.

Aber allgemein helfen die frische Luft, die Bewegung und ein strukturierter Tagesablauf. Wenn man sich ein Tier holt, sollte man aber auch seine Bedürfnisse beachten und wirklich erfüllen können. Außerdem braucht man einen zuverlässigen Sitter, falls man in die Klinik muss (oder einen ganz "schlechten" Tag hat). Ansonsten können auch andere Hobbys, z.B. Joggen, helfen.

Ich denke, es ist sicher gut, morgens und nachmittags mit dem Hund rausgehen zu müssen. Es bringt Struktur in dein Leben und allein schon das Rausgehen macht etwas mit einem. Allerdings solltest du bedenken, dass die Gemütsstimmungen Tiere sehr stark beeinflussen. Insofern fände ich es sehr gefährlich, wenn der Hund allein mit dir Leben würde. Hunde können nämlich auch unter Depressionen leiden. Wenn andere Menschen auch im Haushalt leben, fände ich es eine gute Idee. Du musst auch bedenken, dass Hunde je nach Rasse unterschiedliche Bedürfnisse und Eigenarten haben. Lass dich beraten und nimm dir Zeit. Der richtige Hund kann eine wunderbare Begleitung werden, doch wenn es nicht passt, ist es für alle eine große Belastung. Vielleicht kannst du dich im Tierverein in deiner Nähe erstmal umgucken, Hunde ausführen und sehen, wie es dir gefällt.

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