Depressionen und Bulimie ruinieren mein Abitur - wie bekomme ich die Schule besser hin?

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Hi, deine Therapeutin hat recht, setz dich nicht selber massiv unter Druck. Schau dass du überall gut zurecht kommst, aber perfekt muss niemand sein, auch Best Noten braucht es nicht überall. Wichtig ist dass du später deinen Abschluss machst und den auch bestehst. Du hast ja schon richtig erkannt dass du dein Ziel gefährdest wenn du dich so unter Druck setzt. Versuche dich zurück zu nehmen und sage dir ich will meinen Abschluss haben, aber nicht mit Bestnoten.

Ich will aber nun mal Bestnoten...

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Später wenn du mal älter bist und im Beruf stehst fragt dich niemand mehr mit welcher Note hast du den Abschluss geschafft. Ehrgeiz ist gut, aber es kann auch zu viel werden. Ich habe einen Abschluss, aber niemand fragt mich mehr nach meiner Note. Ich habe med. Praxisassistentin gelernt und mich dann noch kaufmännisch weiter gebildet. Niemand fragt mehr nach den Noten.

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Versuche den Druck durch Sport, also Yoga, Joggen etc zu verbannen und versuche ebenfalls zu meditieren oder ähnliches..

Frag mal bei deiner Krankenkasse nach, ob diese extra günstige Kurse anbieten wie "Blitzentspannung", "Entspannungsyoga", "Pilates", "Progressive Muskelentspannung".

Glaub mir, Sport wirkt Wunder 👌

Hey Lilli,

wenn du schon zu einer Therapeutin gehst, solltest du das auch nutzen und die Gesprächszeiten mit ihr ernst nehmen. Deine Symptome sind sehr ernst, aber es könnte sein, dass so eine ambulante Therapie nicht ausreicht. Frag die Therapeutin doch mal, ob eine stationäre oder teilstationäre Therapie nicht für dich besser wäre.

Da wärst du dann ein paar Monate drin, aber es ist viel effektiver als einmal im Monat hinzugehen.

Gute Besserung!

Sie findet eine ambulante Therapie besser...

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Kann ich mich meiner Therapeutin anvertrauen Depressionen->Bulimie?

Hallo, ich bin wirklich verzweifelt und kann mit niemandem reden, deswegen habe ich mir hier einen Account gemacht.

ich (w/17) habe seit über einem Jahre Depressionen und bin seit 11 Monaten in einer Verhaltenstherapie. Letzten mai kam ich über einen Beschluss auf eine geschlossene Station einer Klinik weil ich nicht garantieren konnte bis zum Nächsten Termin in 2 Woche noch zu leben. Nach der Kliniken ging es mir etwas besser jedoch blieben Die Therapiefortschritte aus und es wurde wieder schlechter, ich bin momentan nicht gefährdet was das angeht aber übergebe mich seit 4 Tagen täglich nach dem Essen. Ich möchte nicht in Die nächste oder zusätzliche Krankheit reinrutschen aber habe das Gefühl es passiert einfach.

Ich wollte fragen ob ihr meint ich kann es meiner Therapeutin sagen oder könnte ich wieder gegen meinen Willen in eine Klinik kommen? Ich habe Angst weil ich durch Die sache letzten Mai wohl ein trauma habe.

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Ist das selbstverletzendes Verhalten oder noch normal?

Immer wenn mir der Stress in der Familie zu groß wird und meine Depressionen einsetzen, gehe ich zu meinem Kater und lege meine Hand auf seinen Bauch und lasse mir viele Kratzer und Wunden an meinen Arm zufügen. Wenn alles blutet und wehtut, fühle ich mich bisschen erleichtert und der Druck ist weg. Für den Kater ist das nur „Spielen“, also an die Tierschützer: er wird nicht provoziert.

Ist das selbstverletzendes verhalten? Ich könnte mir niemals eine Rasierklinge ansetzen, das wäre mir zu krass.

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Essstörung, ich schaffe es einfach nicht mehr?

Hallo ihr Lieben.

Seit ich vor einem halben Jahr ausgezogen bin, ist meinen Essstörung durch die Decke gegangen. An "guten" Tagen esse ich eine normale Kalorienanzahl (ca. 2000-2500 kcal) und jogge ca. 10 km. Ich hasse Joggen wirklich, ich hasse es so sehr, aber ich hab so große Angst zuzunehmen, dass ich laufe, bis ich nicht mehr kann. Meistens habe ich selbst wenn ich 3000 kcal esse noch Hunger, esse ich aber mehr, nehme ich sofort zu.

Das halte ich so höchstens drei Tage durch. Dann fresse ich so viel und so lange bis ich nichts mehr in mich reinbekomme. Schokolade, pure Erdnussbutter, Müsli, auch Obst und Gemüse, Brot, Nüsse, alles. Ca. um die 1400 kcal pro Fressanfall. Am nächsten Tag geht es mir furchtbar, ich habe Durchfall, oft auch eine Magenschleimhautentzündung, vom psychischen Zustand ganz zu schweigen.

Meistens esse ich dann gar Nichts, wenn ich es körperlich schaffe, dann Jogge ich wieder, wenn nicht, liege ich den ganzen Tag im Bett. Wenn ich es nicht geschafft habe Sport zu machen, folgt darauf meistens eine Woche komplett ohne Sport in der mit sehr wenig Essen, bevor ich mich aufrappeln kann wieder normaler zu essen.

Es ist ein Wunder, dass ich noch kein Übergewicht habe, weit entfernt davon bin ich allerdings nicht mehr. Mittlerweile habe ich erhöhte Cholesterinwerte, die anderen gesundheitlichen Schäden will ich gar nicht wissen. Meine Noten werden immer schlechter, ich will nur noch Fernsehen, unternehme nichts mehr und soziale Kontakte sind ein Fremdwort für mich. Ich hab schon ewig viel rumexperimentiert, mir alles erlauben (5 kg in zwei Wochen zugenommen), vegan (dann halt vegane Fressanfälle), intuitives Essen (zu wenig gegessen -> wieder Fressanfall), Therapie (2x abgebrochen, weil nichts geholfen, nochmal 2 Anläufe -> Zitat: Ist doch ok die Essstörung, wenn du so mit Emtionen umgehst. Zitat Nr. 2: Also für ne Essgestörte bist du aber schon ... "wohlgenährt")

Das geht jetzt so seit über fünf Jahren. Ich kann nicht mehr. Das Leben machen mir so einfach keinen Spaß. Früher Habe ich gegessen was ich wollte, oft auch sehr ungesund, war unbeschwert und glücklich, habe einmal in der Woche nur Sport gemacht und sonst einfach ein aktives Leben geführt. Ich hatte keine Sorgen. Und ich war wirklich sehr schlank. Ich will einfach nur zurück, aber ich habe keine Hoffnung mehr es da jemals rauszuschaffen.

Bitte bitte kann mir irgendjemand helfen???? Ich bin Für jeden Tipp, Essensplan, etc. irhendwas, dankbar.

Danke und alles Liebe,

jj

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Depressionen - stationäre Behandlung und Abitur machen?

Hallo,

Ich wollte um Rat fragen bei einer Sache, die mir im Moment sehr wichtig ist. Zuerstmal allgemein: Ich bin 17 Jahre alt und bei mir wurden mittelschwere Depressionen diagnostiziert. Seitdem ist es allerdings nocj schlimmer geworden. Antidepressiva haben nicht geholfen, meine Psychologin sagte, damit sie eine Wirkung hätten, müsste die Dosis sehr hoch sein, was allerdings zu hart für meinen Körper wäre. Deshalb versuche ich es momentan ohne Tabletten.

Seit längerer Zeit überlege ich in stationäre Behandlung zu gehen, weil es so schlimm geworden ist und ich es nicht aushalte. Ich habe sehr starke Selbstmordgedanken und -pläne.

Ich komme in die 12. KLasse, grade habe ich Ferien, und ich möchte mein Abitur machen. Mir ist die Schule sehr wichtig, deshalb verzweifle ich daran, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Denn wenn ich in Behandlung gehe, würde ich so viel verpassen. Dazu muss ich nocj sagen, dass es trotz Ferien (d.h. weniger Druck, Stress durch die Schule) nicht besser ist!

Was würdet ihr an meiner Stelle machen und kann mir jemand ein paar Erfahrungen und Infos zur Stationären Behandlung sagen? Ist das im Prinzip eine Psychiatrie?

Danke im Vorraus!

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Ich halte diese "Sommerdepressionen" nichtmehr aus, was kann man dagegen tun?

Ich bin mit meinen Nerven gerade total am Ende. Ich kann einfach nichtmehr. Der Sommer ist die letzten Tage gekommen, und ich bin somit eigentlich total gegangen. Sommer heißt für Viele mit Freunden zusammen sein, Schwimmbad & Spaß. Für mich heißt er nur: Selbsthass, leiden & Angst. Ich bin die letzen 3 Tage nicht in die Schule gegangen, einfach nur weil ich mich nicht getraut habe. Ich leide an einer Essstörung, im Sommer tragen viele Kleider & kurze Hosen. Aber ich kann das einfach nicht, es Zerstört mich immer mit Pullis & langen Hosen rumzulaufen. Es ist so heiß, aber ich fühle mich einfach zu eklig. Sogar wenn ich mich im T-shirt sehe, möchte ich den Spiegel zerschlagen. Dazu meide ich die sonne, ich habe so schlimme Akne bekommen & in der sonne sieht man das total. Jeder geht im Sommer ungeschminkt raus. Aber ich muss mir jeden morgen 10kg Make-up ins Gesicht klatschen. Dazu werde ich dann beleidigt , es tut einfach so weh dieses Pickelgesicht zu sehen. Ich habe angst vor der sonne, sie ist so hell & deckt alles auf. Deswegen gehe ich eigentlich nichtmehr raus, ich renne sogar nach der schule nachhause, einfach weil ich mich nicht in den bus traue. Ich war Wochen nicht unterwegs einfach weil ich so Angst habe. Das alles tut so so weh. Man liegt Wochen in seinem Dunklen Zimmer, will nurnoch  schlafen. Ist nur am Kotzen und fressen. Und dann sieht man auf Snapchat oder Instagram wie alle Alten Freunde, die man verloren hat, weil man sich nicht raus traut, im Schwimmbad sind, lachen, Eisessen. Einfach nur Spaß haben & denn Sommer lieben. Und du dir nur weinend denkst, werde ich ihn überleben? Werde ich sterben an der Essstörung weil mein herz versagt, oder weil ich selbstmord mache um einen unendlichen Winter zu suchen. Ich will nicht das, dass passiert. Ich weiß das ich Hilfe brauch, aber ich kann einfach nicht.Das geht schon so lange so, meine Kraft ist am ende. Das ist so schwer. Ich schaffe das einfach nicht, hat jemand vielleicht einen Rat für mich? Danke schonmal.

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Ich verliere immer und immer wieder die Lebenslust - Habt ihr Tipps?

Immer wenn ich denke mir geht es psychisch wieder einigermaßen gut, zieht mich eine Kleinigkeit runter und ich will am liebsten nicht mehr leben. Das geht schon seit Jahren so und ich will das einfach nicht mehr. Ich habe schon einige Therapien gemacht und egal wie sehr ich mich anstrenge, letztendlich lande ich immer wieder mehr oder weniger am selben Punkt. Was kann ich tun, außer mich umzubringen oder töten zu lassen, dass diese Gedanken aufhören und ich immer wieder so instabil werde?

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