"depressionen" traue mich einfach nicht anzurufen

4 Antworten

Deine Überweisung ist nicht mehr gültig. Sie gilt immer nur für ein Quartal. Also musst Du Dich erstmal aufraffen und eine neue Überweisung abholen. Wenn Du wegen Deiner Tage zur Zeit nicht kannst, dann warte, bis es Dir besser geht. Sollte es ganz schlimm sein, ist es wohl besser, Du wendest Dich an die Ambulanz der nächsten psychiatrischen Klinik, weil Therapeutenpraxen oft keine Termine frei haben und Du vermutlich schon nach dem ersten erfolglosen Telefonat die Flinte ins Korn wirfst. Mache Dir klar, dass gar nichts Schlimmes bei einem Telefonat passieren kann. Es wird Dich niemand unfreundlich behandeln, oder verletzen.

Hallo! Ich kenne das Problem mit den Überweisungen. Da läßt man sich Zeit und schwupps ist  sie abgelaufen. Das ist ja im Prinzip nicht schlimm solange es nichts Akutes oder so dringendes ist wie bei dir. Den inneren Schweinehund zu überwinden ist sehr schwer. Manchmal muß man aus einem Schritt zwei oder mehrere machen! In deinem Fall bedeutet das: wenn das anrufen so schwer ist,  schreib doch ein Mail. Hat dir dein Hausarzt einen Psychologen empfohlen? Entweder suchst du die Internetadresse von dem, oder du suchst  dir im Netz einen in deiner Nähe. Schreibe über deine Probleme und daß du fragen möchtest, wann du einen Termin bekommen könntest. Der Vorteil ist, daß Du Deine Probleme schon einmal angesprochen hast! Man wird dir sicher ein Mail senden, oder, wenn du deine Tel.Nummer angibst, dich zurückrufen. Daß du keinen Termin machen konntest,liegt auch am fehlenden Antrieb, der ist "normal"  bei Depressionen. Das wird nicht besser von selbst, das hast du ja schon bemerkt. Aber, da du ja bei gutefrage einen Beitrag geschrieben hast, kannst du auch ein Mail an einen Psychologen schreiben. Jeder Psychologe wird dich verstehen. ES IST NICHT WICHTIG, WIE MAN HILFE SUCHT, WICHTIG IST, DASS MAN SIE SUCHT! Alles Liebe,Anne

Zum ersten,die Überweisung ist nicht mehr gültig, sondern nur in dem Quartal, in der sie ausgestellt wurde.

Zum anderen, wovor hast du denn Angst?  Am Telefon wird doch nur ein Termin vereinbart und evtl., weil so gut wie alle Therapeuten überlaufen sind, kommst du erst einmal auf eine Warteliste und je länger du wartest mit dem anrufen, desto länger dauert es bis zum Termin und je länger hast du auch mit deinen Problemen, die immer schlimmer werden, zu kämpfen.

Ich habe Angst davor eine Therapie zu beginnen?

Ich denke seit einem halben Jahr darüber nach in eine Therapie zu gehen. Also das ganze ging eigentlich schon vor mehreren Jahren an, dass es mir nicht gut ging, das ich an nichts mehr Spaß habe, teilweise auch Gedanken an den tot usw. In letzter Zeit ist es auch etwas schlimmer geworden, aber ab und zu habe ich auch das Gefühl dass ich mir das alles nur einbilde. Ich bin 17 Jahre alt und denke so seit ich ungefähr 12 bin, wenn nicht sogar noch früher, kann mich da nicht mehr wirklich dran erinnern. Aber naja, dieses Jahr habe ich mich dann endlich getraut, Freunden und meinen Eltern zu erzählen, das irgendwas mit mir nicht stimmt, dass ich den (ich will es mal vrosichtig sagen) Verdacht habe Depressionen zu haben. Einige meiner Freunde meinten darauf hin dass es eine gute Idee sei endlich mal was zu unternehmen, da sie ja auch merken wie es mir geht.

Naja, auf jeden Fall habe ich jetzt schon seit einigen Wochen eine Überweisung von meinem Hausarzt zu einer Psychotherapie. Aber ich traue mich einfach nicht da anzurufen. Ich weiß nicht was ich am Telefon sagen, und wenn ich daran denke bekomme ich totale Panik und denke daran über was ich in den Stunden da reden will und das ich eigentlich gar keine Ahnung habe über was ich da reden will, und das doch eigentlich alles ok ist und ich es die letzten Jahre auch mit diesen Gedanken geschafft habe.

Was sagt man bei so einem Gespräch, wie meldet man sich dort an?

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Komme wegen Bus und Zug ständig zu spät zur Schule Lehrerin droht bei Ausbildungsstelle anzurufen?

Also folgendes meine Schule ist Ca 45 km entfernt und ich wohne in einem ziemlichen Kaff. Ständig bekomme ich den Zug nicht weil der Bus über eine riesige Kreuzung muss und so gut wie immer 5-10 Minuten zu spät kommt. Ich nehme schon den Schnellbus dazu muss ich auch noch 15 Min bis zu Haltestelle laufen. Das Ganze wird nicht im Zeugnis vermerkt aber es nervt trotzdem das meine Lehrerin mich deswegen ständig anmeckert und droht bei meiner Stelle anzurufen. Zuhause kann mich auch keiner mitnehmen weil alle ab 5 aus dem Haus sind. Eine Mitfahrgelegenheit hatte ich eine Zeit die aber sehr unzuverlässig war. Ständig schrieb sie noch spät um 23-24 Uhr das plötzlich ihr Zahn weh tut oder die sonst was hat. Dann wollte sie viel zu Geld haben usw. An den Tagen kam ich dann erst recht zu spät weil ich schon am schlafen war. Ich muss ja schließlich um 5:15 aufstehen und 6:15 raus. Die Busse fahren bei mir nur stündlich und es gibt auch noch einen früheren Bus der fährt aber durch einige kleine Dörfer und ist somit noch später am Bahnhof als der Schnellbus. Jetzt hab ich halt Angst auf die Reaktion meinen Chefes. Da ich in der Vergangenheit oft gefehlt habe wegen Depressionen und akuter Selbstmordgefahr. Was soll ich ihm den dann nur sagen? Er denkt wahrscheinlich ich würde lügen oder sonst was. Ich traue mich kaum noch zur Schule wenn ich weis ich bin mal wieder spät dran bin.

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Krankenkasse hat Arzt angerufen, Behandelt nicht mehr - Ausbildungsprobleme?

Ich habe mit meiner Ausbildung (Anwendungsentwickler - Fachinformatiker - 2.Lehrjahr) extreme Probleme. Ich komme mit den Chefs überhaupt nicht klar, das Arbeitsklima ist grauenhaft und ich fühle mich sehr Unwohl( Ich lerne leider auch kaum was - die kommende Zwischenprüfung im Februar macht mir schon lange Sorgen) Das schlägt sich leider auch extrem in meiner Gesundheit wieder. Ständig habe ich extreme Magenkrämpfe, Kopfschmerzen und Depressionen. Ich war Ende vergangenes Jahr sehr oft Krankgeschrieben von verschiedenen Ärzten(Musste zu dem Arzt gehen, wo mich jemand hinfahren konnte). Heute musste ich wieder einen Arzt aufsuchen, da es mir extrem schlecht ging. Dieser allerdings hat mir gesagt, dass Sie mich nicht mehr Behandeln würden. Die Krankenkasse hat angerufen und gemeint, ich hol mir nur Krankmeldungen von verschiedenen Ärzten. Ich solle mir einen anderen Arzt suchen. Natürlich war ich nach dieser Aussage sehr geschockt. Ich habe dann einen anderen neuen Arzt aufgesucht, der mir heute Nachmittag einen Termin gegeben hat. Meinen Hausarzt habe ich noch nicht getraut anzurufen. Ich vermute sehr stark, dass mein Ausbilder meine Krankenkasse angerufen hat. Ich will meine Ausbildung eigentlich schon lange kündigen, andererseits brauche ich auch unbedingt einen Plan B. Meistens sieht dieser Plan so aus, dass ich erst 2018 eine neue Ausbildung dann habe(sollte alles gut ablaufen). Dieser Gedanke hält mich leider noch stark zurück. Und ich traue mich auch nicht mit meiner Mum darüber zu sprechen, da ich ganz genau weiß, dass Sie bei den Worten "Ausbildung" und "Abbrechen" mich "umbringen" wird.

Ich hoffe ich komme nicht als Verantwortungslos bzw. Faul rüber, der einfach keinen Bock auf Arbeiten hat. Ich fahre 45min zu meiner Ausbildung, diese 45min habe ich durchgehend einen Nervenzusammenbruch und auch auf der Arbeit habe ich dann durchgehend starkes Herzklopfen und bin extrem Nervös. Jede Minute sage ich mir "Ich kann das einfach nicht mehr" "Ich schaffe das nicht".

Ich bin von Natur aus ein sehr schüchterner und zurückhaltender Mensch, was mir schon immer viele Probleme eingebracht hat. In meiner Krankheitszeit vom letzen Jahr habe ich mich immer wieder min. 1 Tag in die Arbeit geschleppt wöchentlich.

Zu meinen Fragen:

-Kann man das mit der Krankenkasse irgendwie klären? Also mit ihr Sprechen, dass ich Depressionen hatte/habe und wirklich Krank war, damit mich bekannte Ärzte wieder behandeln wollen/dürfen/können?

-Muss ich einen Anruf von der Krankenkasse befürchten?

-Welche Möglichkeiten habe ich noch?(Ich weiß das ich hierüber mit meinen Eltern sprechen müsste, da die mir am meisten helfen können - Ich habe es aber leider noch nicht übers Herz gebracht)

Tut mir wirklich leid für den langen Text, ich hoffe es kann mir jemand helfen

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Hässlich oder Depressiv? Was soll ich machen?

Hallo erst mal.

Ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll. Also seit 3/4 Jahren finde ich mich wirklich sehr hässlich. Ich leide schon so stark darunter, dass ich mich selbst verletze seit einem Jahr. In letzter Zeit ist es schlimmer geworden, meine Narben sind nun tiefer. Ich weine mich jede Nacht in den Schlaf, weil ich einfach nicht mit mir selber klarkomme. Zuerst war es mein Gewicht, vor 2 Jahren wurde ich magersüchtig, danach war es meine Nase und nun ist es mein gesamter Körper, vor allem mein Gesicht und meine Hautfarbe. Ich habe mich für eine ästhetischen Chirurgie an meiner Nase entschieden welche jedoch nächstes Jahr vielleicht stattfinden wird, da ich noch zuerst zu dem Besprechungstermin gehen muss. Danach will ich mir die Haut bleichen lassen, die Kieferform/Kopfform ändern, Augenlider verändern und die Lippen aufspritzen lassen oder einfach nur sterben und hoffen schön wiedergeboren zu werden, woran ich jedoch nicht glaube. Ich hasse mich zutiefst und wünsche mir jeden Tag den Tod aber ich traue mich nicht von der Brücke zu springen oder vor den Zug, da ich Angst habe es vielleicht nicht zu schaffen und noch entstellter zu sein als ich es schon bin. Und genauso sehr wie ich mich selber hasse, so hasse ich schon fast meine Eltern, da sie mich so geboren haben oder besser gesagt überhaupt geboren haben. Ich lege sehr viel Wert auf mein Äußeres und würde NIEMALS das Haus ungestylt verlassen. Ständig überprüfe ich mein Aussehen und habe große Schwierigkeiten mich zu konzentrieren, weshalb meine Noten sich auch verschlechtert haben. Ich würde jetzt nicht von mir behaupten, ich sei dumm, denn ich weiß ich bin es nicht. Wie auch immer, dazu kommt noch, dass ich einige Test gemacht habe und angeblich an starken Depressionen und Schizophrenie leide. Ständig fühle ich mich von allem und jeden angestarrt. Menschen schauen mir ins Gesicht und lächeln. Ich kann nicht genau sagen, ob sie es aus Freundlichkeit machen oder mich einfach nur auslachen, aber ich denke mal, sie machen es, weil sie sich über mich lustig machen wie alle Anderen eben auch. Ich hasse es wenn man mich anschaut und ich bin nicht in der Lage Menschen zu vertrauen, da ich immer denke sie finden mich hässlich und sind mit mir befreundet, weil sie wissen, dass sie neben mir besser aussehen. Erst heute hätte ich fast geheult. Eine Freundin sagte mir öfters mal, dass ich sehr helle Haut habe und heute sagte sie "Wo bist du denn bitteschön hell?", der Wunsch zu sterben ist heute so groß wie vor einigen Monaten als ich mir eine Überdosis gab, unglücklicherweise lebe ich aber noch. Außerdem wurde ich in meiner Kindheit gemobbt und fühle mich heute noch so, obwohl es mir manchmal so vorkommt, als würden die Menschen mich unabsichtlich beleidigen aber wahrscheinlich tun sie es doch mit Absicht und hoffen ich würde es nicht verstehen, da sie mich für dumm halten nur weil ich nicht viel rede.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn zu einem Psychotherapeuten will ich nicht.

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Psychotherapie noch vor Umzug anfangen, oder nicht? (Umzug ist noch ungewiss, bin 18 Jahre alt)

Hallo liebe Community,

schon länger (ca. 5 Jahre) geht es mir Psychisch schlecht. (Aufgrund von jahrelanger verbaler und physischer Gewalt innerhalb meiner Familie). Letztes Jahr traute ich mich das erste mal darüber zu reden und meine Hausärztin überwies mich an eine sogenannte "Institutsambulanz" einer Psychiatrie.

Dort habe ich 1x im Monat ein Gespräch mit einer Psychiaterin, welche leider eben nur so wenig Zeit hat. Meine Diagnose lautet Depressionen und ich soll mir unbedingt einen Psychotherapeuten suchen, oder stationär in der Klinik behandelt werden.

Ich befinde mich momentan immer noch Zuhause und es wird immer noch viel Gewalt auf mir ausgeübt, doch ich bin viel zu emotional Anhängig, um von Zuhause wegzugehen. ( Hört sich blöd an, doch ich kann es mir nicht vorstellen wegzugehen, obwohl es mir Hause so schlecht geht. Mein Vater hat ein Netz aus Erpressungen gesponnen, welche es mir theoretisch unmöglich machen guten Gewissens von Zuhause wegzugehen)

Von vornherein wurde ich so erzogen. Von vornherein wurde mir das Bild aufgetischt, dass ich gar nichts kann, dumm bin und meine Eltern unbedingt zum Überleben brauche. Demnach habe ich auch ein mikroskopisches Selbstwertgefühl.

Da es sehr schwer ist einen Therapieplatz zu finden (zumindest in meiner Umgebung), nach etlichen Telefonaten, etlichen Monaten, kein Ergebnis.

Zu meiner Frage :

Ich habe gerade Abi gemacht und möchte in einer Stadt, welche ca. 80 km entfernt ist, studieren. Dort beginnt das 1. Semester im Oktober, also wäre noch einige Zeit bis dahin, vielleicht sogar Zeit für eine Psychotherapie, während ich noch Zuhause wohne.

  • Soll ich meine letzte Kraft noch darauf verwenden, diesen Psychotherapieplatz hier zu finden ?

Ich bin es Leid, all die Therapeuten anzurufen, um dann von Anrufbeantwortern abserviert zu werden, oder bei einer Sprechzeit von 13;00-13:15 immer nur das Besetztzeichen zu hören. Natürlich fehlen auch noch die netten Rezeptionistinnen, die sagen, man solle es im nächsten Monat nochmal versuchen.

Von dieser Therapie würde ich mir erhoffen mich emotional von meinem Zuhause abzugrenzen, um dann nach Kiel ziehen zu können, doch ich habe Angst, dass die Therapie, länger als Oktober dauern wird und ich das Pendeln vom Therapieort zur Uni nicht schaffe. (Zeitlich und psychisch)

Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, alles ist so ungewiss, aber das hat die Zukunft ja so an sich... Ich kann nur sagen, dass ich es nicht schaffe einfach so wegzuziehen. Mein Vater wird sagen, dass ich dann gar nicht mehr wiederzukommen brauche und dann habe ich keinen Rückhalt mehr und kein richtiges Zuhause. Das würde mich emotional komplett zerstören. Die Psychologin aus der Klinik drängt mich natürlich zum umziehen und versteht nur bedingt, warum ich nicht von Zuhaue weg will. (Hinzu kommt noch, dass ich meinen kleineren Bruder nicht alleine lassen will, da meine Mutter einfach "wegschaut" und die Gewalt verleugnet.

Ich weiß nicht, wie ich raus kommen soll

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