Depressionen seit vielen Jahren

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Es gibt eine ganz neue Therapieform, aber wahrscheinlich wird sie Dir nicht zusagen.

Bei etwa einem Zehntel der Patienten kommt es jedoch zu chronischen, weitgehend therapieresistenten Verläufen (e29). Für diese Gruppe bieten sich als nichtmedikamentöse Maßnahmen insbesondere die seit Jahren bewährte Elektrokonvulsionstherapie (EKT) an, in spezialisierten Zentren auch die Vagusnervstimulation oder die transkranielle Magnetstimulation. Die wirksame EKT hat einige grundlegende Nachteile, zum Beispiel eine hohe Rückfallsquote und eine oft starke Ablehnung durch die Patienten. Die THS könnte bei nachgewiesener Wirksamkeit daher womöglich als nebenwirkungsarme und wirksame Langzeitbehandlungsstrategie neue therapeutische Chancen eröffnen.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/67754

Hirnstimulator schaltet Depression ab Bonner Forscher berichten über erste Erfolge in Pilotstudie mit zehn Patienten / Jeder zweite spricht auf THS an BONN (mut). Die Tiefe Hirnstimulation (THS) scheint sich tatsächlich bei einem Teil der Patienten zu bewähren. Zumindest jeder zweite Depressive kommt nach Daten einer kleinen Studie damit aus einem schweren Stimmungstief. MRT-kontrollierte Implantation von THS-Elektroden. Foto: Professor Volker Sturm Die THS hat sich vor allem Bei M. Parkinson und Dystonien bewährt. Sie wird seit einigen Jahren aber auch experimentell bei schwerst Depressiven angewandt, bei denen weder Arzneien noch die Elektrokrampfbehandlungen eine Wirkung zeigen. Mit der THS wurden dabei in Einzelfällen oft beachtliche Erfolge erzielt, so verschwanden die Depression zum Teil, sobald der Stimulator eingeschaltet wurde. Inzwischen testen mehrere Forschergruppen weltweit die Methode, wobei die Elektroden in unterschiedliche Hirnbereiche implantiert werden. Nun haben deutsche Forscher um Professor Thomas E. Schläpfer von der Uni Bonn erste Daten zu zehn Patienten publiziert, denen sie die Elektroden in den Nucleus accumbens implantiert hatten (Biological Psychiatry 67/2, 2010, 110). Dies Areal vermittelt aversive oder belohnende Antworten auf emotionale Stimuli. Fehlfunktionen führen zu Angst oder Verlust an Lebensfreude.> Die Patienten hatten zu Beginn einen mittleren Wert auf der Hamilton-Depressionsskala (HAMD) von 32,5 - sie waren also äußerst schwer depressiv. Die Depression dauerte im Schnitt seit elf Jahren, und die Patienten hatten über 20 erfolglose Therapieversuche hinter sich. Nach Implantation des Stimulators sprachen fünf Patienten gut auf die THS an: Bei ihnen fiel der HAMD-Wert um fast 20 Punkte - und war auch ein Jahr später nicht wieder angestiegen. "Erste Wirkungen zeigten sich bereits nach einigen Tagen", so Schläpfer, "das ging so weit, dass einige nach Jahren der Arbeitsunfähigkeit wieder arbeiten konnten". Doch nicht nur die Depressionen gingen zurück, auch Ängste wurden gelindert und die Patienten waren deutlich aktiver.

Kann hier nur einen Link posten, der zweite Artikel ist aus der Ärztezeitung.

Wenn Du Fragen hast, zumindest hinsichtlich der Tiefenhirnstimulation kann ich Dir reichlich Auskunft geben hab das Ding selbst> .

Ich weiß, das die Methoden sich erst Mal radikal anhören, aber bei 18 ( !) Therapieversuchen kann man über das eine oder andere vielleicht mal nachdenken.

Kannst gerne eine Privatnachricht schicken.

Gute Besserung.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Sorry hab das jetzt nicht richtig verstanden, dass Ding benutzt du zu Hause ganz allein? Oder musst du da jedes mal zu einem Arzt.

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@Acco1990

Der Tiefenhirnstimulator wird implantiert und wird durch eine Batterie in der Brust mit Strom versorgt.

Er ist programmiert, man kann die Stärke aber selbst einstellen oder ihn aber auch ganz ausschalten.

Das ist für diejenigen von Vorteil, die Nebenwirkungen befürchten - man kann die Wirkung abschalten, ist also völlig reversibel.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Ich habe eine chronische Depression und eine Traumatische Belastungsstörung, Medikamentöse Behandlung in Kombination mit einer Psychologin (regelmässig) und dem ambulanten Betreuten Wohnen,
Nach guten Phasen kommen wieder die schlechten, aber auch das Bewußtsein das immer in diesem Wechsel zu haben, Auch Zeiten wo ich alles hinschmeissen würde, und mit enormer Willenskraft durchhalten muss. Das betreute Wohnen ist aus meiner Erfahrung gut zu empfehlen, gerade bei wenigen sozialen Kontakten, ich kann ja nur von mir ausgehen und dir sagen welche Erfahrungen ich gemacht habe und mache, und es muss nicht für dich passen. Betreutes Wohnen, mit meiner Betreuerin habe ich 2x die Woche Kontakt, 2,5 Stunden gesamt(Woche) sie hilft in behördlichen Problemen oder Unterstützung, ist auch mit meiner Psychologin zusammen am Arbeiten mit mir, wir gehen raus, unterhalten uns, mal mehr mal weniger, oder sie kommt zu mir, wenn ich es nicht schaffe rauszu gehen, suchen Möglichkeiten zb eine Tagesstruktur zu finden, Rheaverein, Sport, Kontakte mit anderen die auch solche Probleme haben und jemanden gut verstehen können, aber auch ein Umfeld aufzubauen, mit "gesunden" Menschen. wo ich mir allerdings öfter die Frage stelle wer hier eigentlich krank ist, die "normalen" oder ich selber :-) Vielleicht mal diesen Verein ausprobieren, und wenn man mit der ersten Kontaktperson nicht klarkommt, dann sagen, die sind nicht böse drum, dann wird erstmal geschaut wer gut zu einander passt. Das alles ist natürlich keine Garantie das die Depris irgendwann verschwinden,werden es wohl auch nicht, aber der Umgang mit seiner Krankheit zu leben ist erlernbar, Rückschläge besser zu Verarbeiten, auch landet man manchmal wieder in der Klinik, zur stabelisierung, aber das ist normal, denn auch eine Behandlung ist Stress, auch gibt es positiven Stress, und Stress führt zu Depressionen. Ein Kreislauf ohne Ende vielleicht, aber Chancen alles etwas zu erleichtern, und sich immer wieder aufzu rappeln. Vielleicht hast du durch meine Erfahrung , noch etwas neues zum ausprobieren gefunden, Viel Glück

hallo acco 1990,ich heisse christian und leide schon seid über zwanzig jahren unter dieser krankheit und ich werde im diesem jahr fünfzig und bin wegen dieser krankheit und andere gebrechlichkeiten erstmal rentner auf zeit,ich verstehe dich denn mir geht es genau so in meinem leben lief auch noch heute irgendwie einiges schief,ich komme mir manchmal so vor als ob mein leben in zeitlupe ablaufen würde denn meine krankheit so sagte mann es mir sei schon chronisch und mann könne da auch nichts mehr großes unternehmen wie therapien,gespräche ich habe es aufgegeben von ein dachdecker zum anderen zu laufen,zuletzt war ich bei einem gewesen vor acht oder zehn monate,habe tabletten bekommen dieses citalopram 60mg,und fluanxol 2mg,habe sie auch eine lange zeit über monate eigenommen aber ich habe auf den gloreichen erfolg gewartet aber der war nicht da und leide heute noch unter dieser krankheit mir kommt es so vor als würde sie mich festhalten und nicht mehr loslassen,habe immer noch antriebsschwirikkeiten,müde,lustlos,alles im allem einen leck mich am hintern gefühl,aber ich weis auch nicht mehr was ich den doktor sagen soll es ist immer das gleiche deshalb suche ich mir auch keinen anderen dachdecker,habe deshalb auch eine kur oder thrapie beantragt bei meinem rententräger habe alles unternommen und wurde mir abgesagt da his es in einer kur könnte mann die krankheiten nicht heilen ich sollte es doch ambuland weiterbehandeln lassen na ja so ist das leben,aber im internet immer online zu sein jeden tag ist für dich ja auch nicht so das richtige oder,hast du denn keine hobbys musik,frauen,skaeten,filme,freunde,mode,ausgehen,irgendwas muß dich doch interesieren oder, ratschläge brauche ich nicht von dir habe meine eigene erfahrung damit,wie geht denn dein bekantenkreiß damit um oder bist du immer nur für dich ich habe ja noch eine frau und einen kater na ja guter rat ist teuer halte den kopf hoch muste dich ebend selber in den hintern treten ok und tschüss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

1 Jahr Pause oder was? (Psychisches...)

Hi also ich (18) erkläre kurz mal meine Lage...und zwar hab ich vor 1 Jahr mein FOR (ohne Quali, also Abitur und so ist ausgeschlossen für die Zukunft) gemacht, war jetzt 1 Jahr auf nem Berufskolleg, hab aber abgebrochen weil die Richtung in der ich war mir einfach nicht lag! Dann hab ich mich entschieden jetzt (ab nächster Woche) 1 Jahr aufm Berufkolleg sozusagen ein Vorbereitungsjahr für Bürokauffrau usw. zu machen, weil ich denke das könnte mir eher liegen (oder eher gesagt meine Eltern sagen das). Ich hab sowieso echt NULL ahnugn was ich werden will. Da liegt wohl auch schon zum teil mein Problem (ich war schon bei Berufsberatern, hab Tests gemacht, bringt alles nichts). Wichtiger Punkt: Ich hab Psyschische Probleme. Angststörung, Zwangstörung, Soziale Phobie und schwere Depressionen. Bin seit 2 Jahren bei ner Kindertherapeutin, wo ich aber nur 1 mal pro Monat ein Termin hab und das bringt mir GAR NICHTS. Mir gehts immer schlechter. Ich fühl mich als würd ich durch's leben so 'gleiten', fast so auf Drogen, ich krieg kaum mit wie schnell die letzten 2 Jahre rum sind. Ich könnt nur noch heulen und aufgrund meiner Sozialen Phobie mach ich mir echt in die Hose wegen der neuen Schule. Aber richtig übel! Ich will nicht hin!!! Aber ich weiß wirklich dass das echt so dumm wäre 1 Jahr Pause zu machen, für den Lebenslauf und so....Ich weiß das echt, aber ich weiß auch das ich das nicht schaff, ich würd fast wetten ich geh nicht, irgendwas in mir drin hält mich so auf und ich würde mal sagen es ist das Psychische. Ich komm echt nicht mehr klar mit meinem Leben! Alles ist shit. Ja ich weiß das klingt irgendwie kindisch, Pubatär, Emo-haft. Aber das ist so, leider....Mir macht auch nichts mehr Spaß und ich weiß egal was ich tun werde, ob ich zur Schule geh oder jetzt 1 Jahr Pause mache; beides wird schlimm, ich merk ja wie's in letzter Zeit ist....Nur schlimm das es keiner bemerkt; ich bin ein Champion im Gefühle verstecken. Die Psychologen hätten von den Gesprächen her nie daran gedacht das ich eine Depression habe, aber die Fragebogen sagten das eindeutige Gegenteil..

Sooo falls sich das irgendwer durchgelesen hat, was soll ich tun??? Bringt das was den Psychologen zu wechseln, so das ich jeden Tag hin geh und einfach rede? Weil immoment mach ich ja irgendwie ne Verhaltenstherpie oder so, total komisch und nicht hilfreich...nur doof das ich diese Antrieblosigkeit hab, die mich davon abhält mich nach was neuem umzuschauen. Ich dachte auch schonmal dran mich einweisen zu lassen, vielleicht wäre dass das beste?! Obwohl ich auch nicht weiß ob das einfach so geht....aber ich würd echt alles geben von zu Hause wegzukommen, um irgendwas, so schnell wie möglich am besten, was dagegen zu tun, denn das ist echt bitter alles...

Und bitte schreibt nicht sowas wie, gib dir nen ruck, so schlimm wirds schon nciht auf der neuen Schule....Sowas ist nicht hilfreich! Das vertreibt meine Krankhaften Ängste auch nicht....

Bitteee helft mir, sagt irgendwas! Danke schonmal!

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Freue mich auf hilfreiche Antworten.

(P.S. Ich werde medikamentös behandelt)

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