Depressionen schnelle Hilfe ?

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7 Antworten

 leide schon länger an Depressionen

Wenn diese Diagnose von einem Mediziner gestellt wurde, glaube ich das, ansonsten nicht.

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung. Ihre Zeichen sind negative Stimmungen und Gedanken sowie Verlust von Freude, Lustempfinden, Interesse, Antrieb, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen. Diese Symptome treten auch bei gesunden Menschen zeitweise auf.

(Auszug aus Wikipedia)

Das eindeutig zu unterscheiden und mit Sicherheit einer Krankheit zuzuordnen kann kein Laie. Dazu bedarf es eines Facharztes.

Lass es also bitte abklären bevor Du Dich in etwas verrennst.

Ich bin kein Arzt und kann auch keine Diagnose wagen (wie niemand hier), doch das hört sich für mich eher nach Pupertät an als nach Depression.

Menschen die unter Depressionen leiden können ihren Alltag fast nicht mehr bewältigen, geschweige denn arbeiten zu gehen (ausg. leichte Depression). Sie haben keine Energie, teilweise auch nicht um ihre Grundbedürfnisse wie Essen, Kochen Duschen etc. zu erfüllen. Zudem empfinden sie bei nichts Freude, was ihnen früher mal Freude gemacht hat.

Konkret müssen gemäss internationalem Diagnoseverzeichnis (ICD-10) bestimmte objektive Kriteren "erfüllt" werden, damit es zu einer Diagnose Depression kommt. Vorhanden sein müssen mind. 2 der folgenden Haupt- und 3 der folgenden Nebensymptomen während mind. 2 Wochen (ohne Unterbruch) in ausreichender Stärke.

Hauptsymptome sind:
- Freudlosigkeit und/oder Interessensverlust
- Antiebslosigkeit und/oder erhöhte Ermüdbarkeit
- Stimmungseinengung bis hin zum Gefühl der Gefühlslosigkeit

Nebensymptome sind:
- Schlafstörungen
- Suizidgedanken
- Psychomotorische Aktiviertheit oder Hemmung
- Vermindertes Konzentrationsvermögen
- Veränderter Appetit
- Negative Zukunftsperspektive bzw. Hoffnungslosigkeit
- Vermindertes Selbstwertgefühl und/oder Selbstvertrauen

Ebenfalls häufig kommt es zu weiteren Symptomen wie Schuldgefühlen, Depersonalisation/Derealisation, Gedankenkreisen, innere Spannungszustände usw.

Wenn du unter den oben beschriebenen Symptomen leidest suche unbedingt eine Fachperson (Psychiater oder Psychologe) auf. Du kannst dich auch zunächst an deinen Hausarzt wenden, welcher dich anschliessend an eine Fachperson überweist.

Ich will deine Probleme auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Auch normale Stimmungsschwankungen können sehr belastet sein. Ich wollte dir nur einen Überblick geben damit du selbst beurteilen kannst, ob du zu einer Fachperson musst oder nicht.

Und ja... Depressionen werden primär mit Psychotherapie behandelt, ab einer gewissen Stärke jedoch auch mit Medikamenten. Dies ist alles andere als lustig.


Jemand, der 16 Jahre alt ist und sich Gedanken über die Zukunft macht, leidet nicht automatisch unter "Depressionen".

Meiner Meinung nach wird mit diesem Begriff recht leichtfertig um sich geworfen.

Eine "echte" Depression ist eine schwere, psychische Störung.

Es geht vielen jungen Menschen in der Ausbildung so, wie es Dir momentan geht.

Die Umstellung von der Schule zum Berufsleben ist nicht einfach. Oft wird auch gleich gezweifelt, ob es überhaupt der richtige Beruf ist, sobald es mal einen Tag nicht so viel Freude bringt.

Einer geregelten Arbeit nachzugehen ist selten nur reines Vergnügen. Egal, in welchem Beruf Du ausgebildet wirst, wird es immer Phasen geben, in denen es weniger Spaß macht oder anstrengender ist.

Bedenke, wie negativ sich eine abgebrochene Ausbildung auf Deinen Lebenslauf und damit auf Deine Zukunft auswirkt.

Ich hab keine Ahnung woran du die Depressionen fest machst?

Ich bin im änlichen Alter und muss mich entscheiden, ob ich mit dem Abi, oder einer Ausbildung oder sonst was mache.

Ich hatte auch einige Sorgen, aber am Ende geht es doch jedem so, du kannst Millionär werden, auf der Straße landen oder absolute Mittelschicht ereichen.

Die Zukunft ist unvorhersehbar, und grade im Beruflichen ist das einzige was da was entscheidet ist wie hart man arbeitet daran.

Trozdem sollte man im hier und jetzt leben und das Leben genießen, denn es ist kürzer als man denkt, daher hab ich persönlich keine Lust meine wertvolle Zeit mit dem Sorgen um meine Zukunft zu verschwenden und lebe lieber im JETZT.

Was schaffst du schon auch ist nur eine Frage der Einstellung. :D

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du an Depressionen leidest. Klingt eher nach einer Angsstörung (die Depressionen auslösen kann)... So oder so, solltest du dir Hilfe suchen, dass ist absolut korrekt.

2 Möglichkeiten:

1. Du gehst zu deinem Hausarzt, erklärst ihm alles und bittest um eine Überweisung, eventuell mit Empfehlung für einen Therapeuten.

2. Du suchst dir auf eigene Faust ein paar Therapeuten in deiner Nähe, telefonierst sie ab und bittest um ein Kennenlerngespräch.

ich kenne Depressionen von meiner Verwandtschaft und das auf die leichte Schulter nehmen ist keine gute Idee da hast du vollkommen recht. Wär auch immer das sagt sollte das mal erlebt haben. 

Ausbildung Abbruch ist natürlich nicht gut aber wenn du darunter leidest ist das wirklich keine Lösung ! 

Und wer hat die Depressionen festgestellt?

Kommentar von Jacko241
18.10.2016, 10:42

Ich selbst weil es mir seit einem guten Jahr so geht

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