Depressionen Psychotherapie Erfahrungen?

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5 Antworten

Hey :)

Ich bin unter anderem wegen Depression und Sozialphobie in Behandlung. Meine Probleme beruhen sehr viel auf der negativen Beziehung zu meinem Vater.

Mir hat die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sehr geholfen! Es hat gleich mit der ersten Therapeutin geklappt und ich musste zum Glück nicht lange suchen.

Dadurch, dass ich erst zum Hausarzt gegangen bin, ihm die Symptome geschildert habe (wusste eh schon, dass ich depressiv bin), gecheckt hat, ob es dafür keine körperliche Ursache gibt und  gleich bei einer guten Therapeutin angerufen hat, habe ich mir viel Stress erspart.

Bei einem (guten) Therapeuten fühlst du dich aufgehoben, du kannst alles erzählen, auch wenn es dir peinlich ist. Du wirst nicht negativ kritisiert und all deine Probleme werden ernst genommen. Das ist toll! Und das hat man so im Leben außerhalb nicht.

Durch meine Therapeutin habe ich die Dinge aufgearbeitet, habe Zusammenhänge zwischen Problemen gesehen, Strategien entwickelt, wie man eine angstauslösende Situation besser übersteht etc. Ich habe gelernt, wieder an mich selbst zu glauben, zuversichtlicher zu sein, mich nicht klein zu machen, nicht hilflos zu sein (wurde gemobbt und auch bei meinem Vater fühlte ich mich oft hilflos). Ich habe meinen Humor als meine Stärke kennengelernt - was total neu war. Ich dachte früher immer, ich hätte kaum Humor ^^

So etwas ist nicht leicht, man weint ab und an oder öfter mal, aber es hilft langfristig! Ich konnte mir nicht vorstellen, jahrelang mit meinen Problemen weiterzuleben. Da war die Angst, eine Therapie zu machen, viel geringer :)

Die Therapeutin hat mir schon oft gesagt, dass ich sehr gut weiß, was in mir gefühlstechnisch vorgeht und das auch gut ausdrücken kann. Mittlerweile kann ich mir auch selbst sehr gut helfen und weiß, was ich machen könnte, damit es mir immer besser geht.

Falls du noch Fragen hast, stelle sie ruhig. Beginnst du bald eine Therapie oder suchst du noch? Falls du dich noch nicht dafür entschieden hast, dann mache das! Es wird dir sehr gut tun. LG :)

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"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!"

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Kommentar von Loveschocolate
29.09.2016, 17:58

danke für den lieben Text. mir geht es momentan relativ ähnlich wie dir. wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis du was "gemerkt" hast, dass es dir besser ging. mache auch eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie demnächst (fängt jetzt an, erster Termin war gestern), bin mal gespannt wie das so weiter geht...

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Kommentar von TheTrueSherlock
29.09.2016, 18:17

Es passieren immer kleine Veränderungen und i-wann schaust du zurück und denkst dir "wow hat sich einiges verändert" ^^ Habe etwas Geduld, da man nicht sofort Erfolge bemerkt (womöglich bemerkt die Therapeutin mehr als du). Viel Glück!

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Kommentar von Loveschocolate
30.09.2016, 15:45

Okay danke schön. hoffe es wird alles gut

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Wenn du einen guten Therapeuten hast, hilft es eine Menge.
Ein schlechter kann allerdings viel kaputt machen, wenn man den Therapeuten nicht wechselt.

Eine Therapie ist langfristig und braucht viel Zeit.

Davon abgesehen muss der Betroffene bereit sein sich helfen zu lassen. Es ist niemals so, dass ein Therapeut jemanden heilt. Der Betroffene muss sich selbst heilen. Eine Therapie hilft dabei lediglich, aber die Arbeit muss selbst übernommen werden.

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Kommt azuf die Stärke an,erstmal sollteabgklärt werden der nebenbei das keine körperlichen Ursachen die ursache sind ( schilldrüse, neurologische Probleme , Hormone usw). Demnach sollte auch ein Psychiater einbezogen werden.

Beid er Therapie, es mussdie richtige sien,esgibt in D vier verschiedene Therapierichtungen ( überwiegend verhaltenstherapie) und mit die Thera wasbringt sollte auch die Chemie zwischen dir und Therapeut stimmen.

Ich selber hab shcon so einiges durch, Kinderund Jugendpsychologe, hier wollte mUtter aber nicht an einer Familientherapiew teil nehmen,also war es sinnlos.

In der SS war ich bei einer Psychologin, mit der ich aber nciht wirklich warm wurde und nachdem sie sich dann auch nicht an die Schweigepflicht ( sie sprach mit dem vater meienr Tochter ohne mein Wissen über mich usw) wollte ich dort nciht mehr hin.

Psychotherapie wegen ZG/Depressionen:

DieDame wollte sich auch mal an zwangsgedanken versuchen, brachte leider nciht viel,da sie keine Erfahrung hatte und ich extem betroffen war. Zugute halten muzss ich ihr das sie mir gesgat hat das ich in die Klinik gehen soll.

Psychatrieaufenthalt, dahabeich gesehen was es alles ncoh ausser psychthrapie gibt und was ansonsten auch noch helfen kann ( habe allerdings auch Zwangsgedanken dabei usw).

Psychotherapie nach Psychatrie:

Bin jetzt über 1 Jahr dort und wir arbeiten vieles auf, Wunder darf man ekine erwarten, was in 30 jahren verkorkst wurde, kann amn nciht in ein paar monaten richtig biegen ( mühsdam ernährt sich das Eichhörnchen),aber ich emrke wie  es ganz langsam  besser wird.

( alleridngs nehme ich auch jeden Tag 40 mg citalopram)

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Deine Frage ist nicht pauschal zu beantworten.

Wenn jemand unter Depressionen leidet, sollte er sich Hilfe holen.

Manchmal muss man 4-5 Therapeuten "ausprobieren" bis es passt.

Viele Patienten nehmen, je nach Schwere der Depression, Medikamente.

Ebenso gibt es Patienten bei denen ein stat. Klinikaufenthalt  indiziert ist.

Lg

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Einige Bekannte und Freunde erzählen, dass es ihnen gut tat. Ein Therapeut kann dir vielleicht nicht direkt helfen aber er zeigt dir andere Perspektiven mit der Hoffnung dass es bei dir selber "Klick" macht. VG

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