Depressionen oder was ist das vielleicht was anderes?

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5 Antworten

Wieso verschreibt ein Neurologe bei einer depressiven Verstimmung ein Antidepressiva und wieso hast du das abgesetzt, wenn du dadurch immer nur gegrinst hast? Das ist doch fast Sinn der Sache. Ich bin nicht der Meinung, dass es für eine richtige Depression spricht, sondern höchstens immer noch für eine kleine Verstimmung und wenn du dir nicht sicher bist, wie du meinst, geh halt zum Psychologen und lass dir eine feste und sichere, ordentliche Diagnose stellen, statt nur zu vermuten und eine Selbstdiagnose zu stellen.

Weil das grinsen auch an unpassenden Momenten aufgetreten ist. Ich bin ständig unter Strom und die Tabletten habe mich eingeschränkt ich habe mich nur noch ganz langsam bewegt.

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@DSBC12

Statt das sofort abzusetzen hättest du das langsam in Absprache reduzieren müssen und vielleicht zu einem anderen Medikament wechseln, aber niemals einfach so auf eigene Faust absetzen. Versteh aber immer noch nicht, wieso du Antidepressiva verschrieben bekommen hast.

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@LittleMistery

Ich habe die verschrieben bekommen weil ich einfach überfordert war. Suizidgedanken. Habe solange alles in mich hineingefressen. Nichts gesagt. Immer nur ja gesagt. Wollte es immer allen recht machen.

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Zumal dieser ganze Effekt, den du gespürt hast, nahezu alles nur Placebo ist, denn Antidepressiva wirken nämlich eigentlich gar nicht (in Studien im Vergleich zu richtigen Placebos). Stattdessen solltest du mal ne Psychotherapie machen und dann kommst du auch ohne Tabletten und alles in deinem Leben klar

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Das klingt tatsächlich sehr nach Depression. Sprich mit Deinem Hausarzt und sieh zu, dass er Dir einen Gesprächstermin mit einem Psychotherapeuten besorgt.

Wenn der Dir Antidepressiva verschreibt, solltest Du sie nehmen, denn Depressionen sind eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns. Die kannst Du Dir nicht "gesund reden".

Ich kenne jemand der nimmt die seit Jahren und kommt nicht mehr weg davon.

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@DSBC12

Was heißt "er kommt nicht mehr weg davon" ? Dass es ihm schlecht geht, wenn er sie abesetzt? 

Die medikamentöse Behandlung von Depressionen KANN genauso lebenslang notwendig sein wie die des Diabetes oder Bluthochdrucks. 

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@Essesspee

Genau das. Ohne die Tabletten geht es ihm schlecht. Ich habe die damals weggeschmissen weil meine Freundin zu mir meinte du bist sehr merkwürdig und ich mich selber so komisch gefühlt habe. Ich bin eigentlich immer unter Strom. Durch die Tabletten hat sich das so angefühlt alsob die mich zurückschrauben.

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Tu was dir hilft wenn du jemand zum Reden brauchst rede wenn du deine Ruhe haben willst dann sag dies etc. Wichtig ist es meiner Meinung das du nicht alles in dich hinnein frisst. Mal richtig Weinen kann manchmal sehr helfen

Genau das ist es ich fresse alles in mich hinein. Nehme keine Hilfen an weil ich der Meinung bin ich schaffe alles allein. Und in der Öffentlichkeit tue ich so als wäre alles normal.

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@DSBC12

Und das ist eben nicht gut. Das macht dich nur kaputt ! Es ist vielleicht ein schwerer Schritt aber erzähl es jemanden vielleicht deinen besten Freund/Freundin oder deinen Eltern wenn dir das recht ist. Wenn du dich nicht öffnest kann dir auch keiner helfen aber es ist deine Entscheidung jedoch wäre es aus meiner Sicht besser so :)

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@CrashCloud

Meine Freunde habe ich alle verloren durch meine Freundin.  Sie hat mir den Kontakt verboten zu denen. Ich War immer schon ein Einzelkämpfer. Aber sicher wird das helfen will aber nicht so gerne mit meinen Eltern drüber reden.

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@DSBC12

Nochmal zur Klarstellung du bist Männlich ? Weiblich ? 

Deine Freundin hat dir doch nicht Kontakt zu anderen Menschen zu verbieten :/

Das kann ja gut sein jedoch braucht jeder mal Hilfe !

Deswegen sagte ich ja auch Freunde ... Du könntest mit deiner Freundin drüber reden,Deinen Eltern oder dir auch andere Hilfe suchen zum Beispiel die Nummer gegen Kummer ich kenn das wenn man nicht mit sein Eltern darüber reden will bin ja selber 15 ^^ Aber im Zweifelsfall sind das die Menschen die dich am meisten unterstützen können.

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@CrashCloud

Werde ja nicht ernst genommen wenn  ich sage das ich Druck im Brustkorb habe. Oder habe das gefühl ich habe ein kloß im hals. Hauptsache ich funktioniere.

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@DSBC12

Dann sag das du es ernst meinst oder das du nicht mehr so weiter machen kannst du musst es weiter probieren lass dich nicht unterkriegen ! und ich denke deine Eltern werden dann schon schalten.

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Medikamente nützen ja auch erst, wenn du sie drei bis vier Wochen lang genommen hast! Vorher wirken nur die Nebenwirkungen. (Und die haben Nebenwirkungen.) Das Absetzen der Medikamente war deshalb nicht so schlau.

Die Medikamente bewirken vermutlich unter anderem, dass sich im Gehirn genau dort neue Gehirnzellen bilden, wo sie gebraucht werden, um wieder gesund zu denken. Gehirnzellen brauchen aber ca. 4 Wochen, bis sie "einsatzfähig " sind.

Wenn du keine Medikamente nehmen willst,  dann gibt's da noch einen anderen, sehr wirksamen Weg: regelmäßigen Sport. Das normalisiert noch besser die Hirnchemie. Guckst du:

http://www.depression-therapie-forschung.de/ausdauertraining.html



@Loveschocolate

Diese Kirsch - Studie ist umstritten. Viele Ärzte denken anders:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/816691/antidepressiva-besser-ihr-ruf.html

Wenn du das Medikament schon nach einigen Tage absetzt,  wirst du nie herausfinden, ob es dir geholfen hätte. Denn wie gesagt, es wirkt erst nach vier Wochen.

Vielleicht ist dein Weg gar nicht schlecht. Hoffe, du hast die Seite mit dem Sport genau gelesen. Wenn du es schaffst, täglich wenigstes 30 Minuten rauszugehen und Sport zu treiben (nicht überfordern, nur so dass es Freude macht), dann brauchst du kein Medikament mehr.

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Dann geh doch mal zum Psychologen. Der Neurologe ist ja eig auch nicht der richtige Arzt dafür

"Der Neurologe ist ja eig auch nicht der richtige Arzt dafür"

Und ein Psychologe ist überhaupt kein Arzt.

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Depressionen sind nunmal eine psychische Krankheit und im allgemeinen Sprachgebrauch assoziiert man eben "Krankheit" mit "Arzt"... zumal deren Intention dieselbe ist, nämlich den Patienten zu heilen... Ganz genau genommen sind auch Psychologen nicht dazu befugt in demselben Ausmaß zu therapieren, wie Psychotherapeuten oder Psychater, aber lassen wir das mal außen vor

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