depressionen nach Kündigung während Schwangerschaft! Schadensersatz/Schmerzensgeld?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Verstehe ich das richtig, Du sprichst Dich von vornherein gegen eine medikamentöse Behandlung Deiner Thearapie aus (obwohl ich nicht weiß, ob es Antidespressiva für Schwangere gibt), aber fragst hier primär nach einer Möglichkeit Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld zu bekommen ? Aha. Nun ja, ich denke, da ist nichts zu machen. Warum hast Du überhaupt Deinen Chef angerufen, wenn Du doch einen Anwalt hast, der sich darum kümmert ? Zumal dieser Anruf wohl ausschlaggebend für Deine Verfassung gewesen ist, wie Du sagst. Ich würde dem Anwalt alles überlassen und Dich auf Dich und Dein ungeborenes konzentrieren. Und wenn Du noch keinen Lohn erhalten kannst, kannst Du vom Amt eine Vorauszahlung für den Lebensunterhalt bekommen, da Du ja noch prozessierst. Wird Dir Dein Lohn überwiesen, dann wird von dem Lohn der Vorschuss abgezogen.

Dein Arbeitgeber hatte kein Recht zur Kündigung auf grund der Schwangerschaft so weit ich weiss hat er sich damit auf jedemfall straffbar gemacht. Rede erst mal mit de Psychiater vielleicht hilft es Dir da drüber zu reden.

Mein ehemaliger Arbeitgeber hat mich auch in der Schwangerschaft gemopt und auch gekündigt und Geld hat er auch zeitweilig nicht bezahlt. Dachte ich wäre so dum und meinte ich darf erst nach 3 Monaten hin zum Arbeitsgericht. Warst du da auch schon. Ich finde auch das es irgendwie zu langsam geht bei dir.

Machst du Dir vielleicht auch gedanken dadrüber wie es weiter geht wenn du dort wieder eingestellt bist? Da habe ich mir ständig gedanken drüber gemacht. 

Ich hoffe das es bald zu einer Lösung kommt. Geh aber auch mal zum Arbeitsgericht wegen deinem Lohn.

LG Frany

Sorry, aber was ist ein Job wert, wo der Chef einen bekriegt und ruinieren will? Und du willst dahin zurück? Schön doof! Geh in den nächsten Laden um die Ecke und bitte um einen Minijob wegen deiner momentan verzwickten Lage. Z.B. Regale Einräumen, putzen oder ähnliches. Normal kann man da sofort anfangen. Was willst du beim Psychiater? - Nimm dein Leben selbst in die Hand und tu was! ..Das letzte Geld eben versuchen anwältlich einzuklagen, mehr kann man nicht machen. Im Leben wird man überall gelinkt... in der Schwangerschaft wird man sitzen gelassen... und das Geld ist eh immer knapp...alle sind schlecht zu einem.... ja, man kann jammern, aber man kann auch versuchen, das beste draus zu machen.

Führerschein kann warten. Bitte deine Eltern um Unterstützung, dafür sind es deine Eltern!

Hallo,

also ersteinmal: Was dein Chef gemacht hat, ist nicht erlaubt. Erstens, weil er dich gekündigt hat und zweitens, weil du deinen Lohn nicht bekommen hast.

Denn laut dem Kündigungsschutz und dem Mutterschutzgesetz darf der Chef dich nicht kündigen. Denn von der Geburt an bis dein Kind 4 Monate alt ist, unterliegst du dem Kündigungsschutz. Wenn dein Chef sich nicht daran hält, macht er sich strafbar glaube ich.

 

Wenn er sich trotzdem weigert dich wieder einzustellen solltest du dich mit einer Klage beim Arbeitsgericht gegen die Kündigung wehren.

 

Ich glaube, das stimmt jetzt alles so, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Ich bin nämlich erst 12. Aber ich interessiere mich sehr für das Thema ;)

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

Viel Glück!

also mal weg vom moralischen Aspekt. Bzgl. der Kündigung hat deine Anwältin dich ja schon gut beraten. Der Lohn steht dir (wahrscheinlich, kenn die genaue Situation ja nicht) zu. 

 

Aber Schmerzensgeld oder Schadensersatz weil du deswegen psychische Probleme hast gibt es nicht. Das tut mir leid für dich, aber das ist leider so!

 

wenn du schwanger bist, darf dich dein arbeitgeben nicht kündigen. du hast einen sog. kündigungsschutz. geh am besten zum arbeitsamt und beschwere dich!

 

LG

hallo,

während einer schwangerschaft darf dir nicht gekündigt werden!

dass du während deiner schwangerschaft keine antidepressiva nehmen sollst, ist auch klar. vielleicht kannst du aber mit einem psychologen über deine problematik reden, was es für alternativen gibt, bzw. dass du einfach einen neutralen ansprechpartner hast, ist auch schon eine hilfe, denn du hast noch einige wochen bis zur geburt. versuche dich auf dich und dein ungeborenes baby zu konzentrieren und überlass den rest deiner anwältin. vermeide den kontakt mit dem arbeitgeber, wenn es dir nicht gut tut!

kannst du vielleicht finanzielle unterstützung von deiner familie haben?

Was möchtest Du wissen?