Depressionen mit 12 Jahren ...?

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8 Antworten

Ich leide unter depressionen seit ich 8 Jahre alt bin, auch wegen solch Ähnlichen Vorfällen. Red besser mit deiner Mutter, je mehr du dich in dich kehrstmso schlimer wird es. Ich hab jetzt vor kurzem erst angefangen den Mund aufzumachen und bin eigentlich schon fast ein hoffnungsloser Fall geworden. Rede, geh zum Psychologen und lass dir helfen, bevor es schlimmer wird !

Du solltest unbedingt mit deine Mutter reden,vor allem solltest du sehr offen über deine Trauer reden,nur so lernst du damit umzugehen,loslassen.Was dir sehr Helfen könnte,wenn du das alles aufschreibst,was du fühlst,was dir Sorgen,Ängste bereitet.Vielleicht wirst du Psychologische Hilfe brauchen,aber es ist nicht schlimm,vielen Menschen geht es Ähnlich nach so einen Erlebnis/sen.. Es wird überall sogenannte Trauerarbeit und Begleitung angeboten,aber wie gesagt ,rede vor allem mit deine Mutter,du bist viel zu jung und alleine damit zu recht kommen.

Ich denke es würde euch beiden deiner mutter und dir helfen miteinander zu reden vermutlich denkt sie genau das selbe wie du das sie nichts falsches sagen will das dich verletzen könnte. ich wünsche dir und deiner mutter viel Kraft
lg Sofia

Also erstens solltest du mal bei so einem Seelsorgentelefon anrufen. Dort wird einem eigentlich am besten geholfen. Die Nummer kannst du ja im Internet herausfinden. Wenn die dir nicht helfen können (ist zwar unwahrscheinlich) würde ich mit den Eltern darüber sprechen und dann könnt ihr zusammen über einem Besuch beim Psychiater reden. Ich hoffe ich konnte die helfen :)

Wenn du es für richtig hältst zum Psychologen zugehen,dann tu es.Aber manchmal sind gute Freunde auch die besten Psychologen! Versuch doch mal mit deinen Freunden darüber zu sprechen,aber auch nur mit den wirklich wahren und ansonsten hätte ich mich an deiner Stelle auch an meine Mutter gewendet.Deine Mutter hat immer ein offenes Ohr für dich .Das mit deinen Freunden aus der Familie tut mir echt leid und ich hoffe,dass du irgendwann drüber hinweg kommst,nicht dass du sie vergisst,aber dass es dir nicht mehr weh tun muss.Bei deiner Mutter kannst du außerdem nichts falsches sagen und sie traurig machen?Nein,sie weiß ja schon,dass du traurig bist wenn du ihr alles erzählt,als Mutter würde sie versuchen ihr Bestes zu geben und dir so gut wie möglich zu helfen.Vertraue dich einer Person,glaub mir es wird besser.

Ich wünsch dir nochmal viel Glück und dass dir die Tipps vielleicht helfen könnten...

Das mit deinen Freundinnen tut mir wirklich Leid! Klar wär es das beste deine Mutter darauf anzusprechen! Falls du dich das aber nicht traust solltest du auf jeden Fall einen Lehrer ansprechen. Die wissen (meistens) was zutun ist.

Trauer ist KEINE Depression sondern für manche Menschen ein sehr anstrengender Prozess. Schau mal bei Dir vor Ort nach Trauerbegleitung. Das ist die richtige Anlaufstelle.

Bei Dir kommt hinzu, dass Du am Beginn der Pubertät stehst. Es schießen neue Hormone in den Körper und verändern die Wahrnehmung. Das dauert mehrere Jahre und ist anstrengend. Weiter wird das Gehirn umgebaut was die Wahrnehmung auch stark beeinflusst. Und Schule ist heute auch anstrengend genug.

Schreibe also für jede Person mit der Hand auf Papier ein Trauertagebuch. Du kannst da Bilder rein machen oder was Du willst. Am Ende ist es gut in Liebe loszulassen. Denn dieser Trauerschmerz ist ein Verlustschmerz.

Es ist wirklich falsch nun Deiner Mutter so zu misstrauen. Wenn sie Dich schon angesprochen hat hat sie auch ausreichend Kraft Dir zur Seite zu stehen. Es tut gut, mit einem anderen Menschen über den Verlust sprechen zu können. Sowohl Dir als auch Deiner Mutter.

Wir Alle wissen nicht, wie Anderwelt aussieht. Wir haben zwar Berichte. Elisabeth Kübler-Ross hat dazu einige Bücher geschrieben welche Du in einer öffentlichen Bibliothek sicher ausleihen kannst. Und dort kannst Du dann auch eine kostenlose Beratung zu anderer Literatur zum Thema finden.

Weiter kann es Dir gut tun so drei Mal die Woche Sport zu machen. Und helfen im Haushalt entlastet auch enorm.

Für Dein Alter ist die Telefonseelsorge nicht da. Für Dich gibt es die Seiten

Nummer gegen Kummer

Kindernotruftelefon

Beide sind auf Heranwachsende spezialisiert, kostenlos zu erreichen und anonym wenn Du das willst.

Seriöse Psychiater lehnen es ab Trauer zu behandeln denn sie wissen, wenn überhaupt würde eine Kur gut tun. Aber wie diese begründen? Trauer ist keine anerkannte Krankheit. Soll Dir eine Depression diagnostiziert werden? Die müsste dann aber auch begründet werden. Womit? Mit dem Verlust von geliebten Menschen? Dann wäre es eher eine Schizophrenie nach heutiger Mode. Und schon fragt die Krankenkasse, warum es keine wahrnehmungsverändernde Medikation gibt.

Ich war 13, als ich meinen Vater verlor. Ich wusste aber, in meinem Herzen lebt er weiter und in meinen Erinnerungen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es in Anderwelt auch nicht verkehrt ist. Nur eben anders.

Geh bitte zu einem Psychiater, Du brauchst Hilfe. Bitte zusätzlich beim Hausarzt ausschließen lassen ob Du eine autoimmune Schilddrüsenstörung hast. Das kommt auch häufig im Teenageralter vor als Ursache für Depressionen, Müdigkeit und Angst-/Panikstörungen.

Psychiater ist nicht das gleiche wie Psychologe.

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