Depressionen kommen zurück, hat jemand Erfahrung?

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3 Antworten

Mhm? Bei Depression hat man immer das Risiko, dass sie wiederkommen.

Das wünsche ich dir natürlich nicht.

Warst du damals in einer Therapie?
Schau mal, warum sie wiederkommen. Ist i-was vorgefallen?
Versuche Strategien, die du in der Therapie gelernt hast, einzusetzen :) Kämpfe also gegen die depressiven Phasen an, erzähle Freunden oder dem/der Partner/in davon.

Gerade wenn du so eine schöne Zeit hattest, trifft es dich natürlich noch härter. Leider ist man deswegen aber nicht vor einer Depression oder einer erneuten depressiven Phase geschützt :'s

Bin ebenfalls in Therapie wegen Depression. Es wurde schon wesentlich besser, aber trotzdem habe ich gelegentlich noch depressive Phasen. Der Abstand zwischen solchen Tagen wird immer größer, aber denke man ist nie zu 100% geheilt.

Es ist aber gut, dass du die Veränderung festgestellt hast. Du hast sie schon einmal aus deinem Leben verbannt und dann schaffst du das wieder.
Schau ob du alleine zurechtkommst, sonst überlege ob eine erneute Therapie sinnvoll wäre.

Liebe Grüße :)

"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!" In dem Sinne, gib nie auf :)

Leider ja, ich habe Erfahrung mit so etwas. Ich war nach einer Depression 4 Jahre lang super drauf, bis diese sch*** Krankheit zurück kam.

Grundsätzlich ist es nicht verwunderlich wenn Depressionen wieder kommen. Mehr als die Hälfte aller Depressionen verlaufen rezidiv. Rezidivierende Depressionen sind zyklisch bzw. immer wiederkehrende depressive Episoden. Die symptomfreie Zeit zwischen diesen Schüben ist unterschiedlich lang. Im Durchschnitt beträgt sie 4-6 Jahre. Ich z.B. leide an diesen rezidivierenden Depressionen.

Des weiteren gibt es die biopolare Störung II. Diese ist gekennzeichnet von Depressionen im Wechsel mit einer Hypomanie. Eine Hypomanie ist nicht so stark ausgeprägt wie eine richtige Manie. Man hat einfach sehr viel Antrieb, ein grosses Selbstbewusstsein und es geht einem dauerhaft überdurchschnittlich gut.

Depressionen ansich werden mit einer Psychotherapie behandelt. Wichtig bei rezidivierenden Depressionen und einer bipolar II Störung ist, die Psychotherapie nach der depressiven Episode weiter zu führen. Nur so können längerfristig Rückfälle vermieden werden. Wichtig ist es auch eine richtige Psychotherapie mit einem Konzept zu machen (z.B. Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse). Ein oberflächliches Gespräch beim Arzt oder Psychologen ist nicht mit einer richtigen Psychotherapie vergleichbar.

Wenns nicht anders geht werden bekanntlich Medikamente eingesetzt. Allen voran Antidepressiva aus der SSRI und SSNRI Gruppe. Unterstützen können auch mood-stabilizers (wie z.B. Lamotrigin). Das Problem dieser Medikamente ist, dass sie vor allem zu Beginn der Einnahme viele Nebenwirkungen haben und dass man sie täglich einnehmen muss.

Ich persönlich habe noch keine Strategie gefunden um mit meinen rezidivierenden Depressionen umzugehen. Mit der Psychotherapie bin ich jedoch auf gutem Weg. Zudem nehme ich Medikamente.

Hier mehr Infos zu Depressionen, Behandlungsmöglichkeiten, Statistiken usw: http://deprimed.de/depressionen/

Hallo yumin98,

erst mal keine Panik!

Zweites wie wurdest du behandelt - Was hast gelernt um aus der Depression raus zukommen?

Drittens: Was sind die Auslöser?

VG!


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