Depressionen, Hoffnungslos...

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Support

Liebe/r Z1291x,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Leif vom gutefrage.net-Support

10 Antworten

Hoffnungslosigkeit ist ein Kernsymptom einer Depression. Aber behandelt haben Depressionen eine sehr gute Heilungsrate. Wende dich erst einmal an deinen Hausarzt. Versuch einen Termin bei einer Psychotherapie zu finden, besprich alles weitere mit dem Hausarzt.

Übrigens sind auch Antidepressiva durchaus eine Möglichkeit. Sie können eine Psychotherapie effektiver machen, weil du aus dem Gedankenkarussell leichter rauskommst. Probleme bleiben, nur erscheinen sie dann lösbarer (was sie ja auch sind). Antidepressiva können (wie jedes Medikament) Nebenwirkungen haben. Aber die sind weniger schlimm als die Depressionen. Ich kenne viele Menschen, die Antidepressiva nehmen oder genommen haben. Sie haben alle davon profitiert. Man muss sie auch nicht ein Leben lang nehmen, sie können aber helfen, dich aus dem Loch zu holen. Bist du erstmal draußen brauchst du es nicht mehr.

Es ist wie ein Gipsverband oder eine Krücke, nur dass es niemand sieht.

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Lieber Z1291x, Ich kann dich so gut verstehen. Ignoriere bitte die ganzen unsensiblen Leute ohne Ahnung wovon sie reden bzw schreiben. Menschen die selber nicht in einer richtigen Depression stecken können nicht verstehen wie sich das anfühlt. Es ist viel tiefergehend als eine Traurigkeit oder Selbstmitleid und mehr oder minder unkontrollierbar. Ein schlechtes Grundgefühl was sich durch alle Facetten des Denkens zieht. Und ich kann dich auch nur allzugut verstehen dass du nicht zu einem Therapeuten möchtest und nicht auf Tabletten kleben bleiben möchtest! Du hast meiner Meinung nach recht. In unserer Gesellschaft denken die meisten dass ein Therapeut die Lösung für alles ist. So einfach ist das Leben aber nicht. Man Gott verdammt nochmal nicht jedes Problem mit einem Medikament oder einem Therapeuten lösen. Manche Menschen sind einfach zu intelligent um sich mit so was abspeisen zu lassen und denken "was könnte mir dieser Mensch wohl sagen was mir helfen könnte , was ich nicht schon selber weiß oder gedacht habe." Man könnte aber versuchen die Tabletten eine Zeit lang zu nehmen und wieder abzusetzen, einfach nur damit man wieder lernt positive Dinge wahrzunehmen. Denn ALLES im Leben hat Vor- und Nachteile nur ist man in der Depression nicht in der Lage das Positive zu sehen, so sehr man sich auch anstrengt. Mich würde interessieren ob du eine endogene oder exogene Depression hast. Also würde sie von außen durch Probleme verursacht oder liegt es am Hirnstoffwechsel und kommt damit "grundlos" von innen heraus? Wenn es exogen ist solltest du unbedingt mit vertrauenswürdigen Menschen darüber reden. Bei mir wurde nach einem Unfall bei einem EEG zufällig festgestellt dass ich endogene Depressionen hab und man kann auch ohne Tabletten glücklich werden wenn man anfängt für sich zu kämpfen:)

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Wie auch in meinem letzten Kommentar einer Deiner Fragen : Raff Dich auf und lass Dir helfen. Du bist nicht der Einzige, der Depressionen hat und deshalb gibt es Menschen, die damit Erfahrung haben und wissen, wie Du aus diesem tiefen Loch wieder herauskommst. Du mußt es ihnen aber gestatten und ein Minimum an Vertrauen in ihre Fähigkeiten setzen. Bevor man etwas aufgibt, sollten alle Möglichkeiten ernsthaft probiert werden. Du hast noch keine versucht, nur irgendetwas gehört. Das reicht aber nicht!

Sich selbst zu bemitleiden und von anderen bemitleiden zu lassen, hilft nicht, sondern verstärkt Deine Depressionen. Du willst sie loswerden? Sie sind unerträglich? Ein Psychotherapeut hat geeignete Strategien, um sie mit Dir zusammen zu bekämpfen. Die Depression ist der Feind und der Therapeut hat ein Schwert für Dich, damit Du Dich verteidigen kannst.

Was kann ich tun damit ich irgendwann wieder glücklich sein werde?

Gib Menschen eine Chance, Dir zu helfen...

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Kommentar von Z1291x
26.06.2014, 17:13
Bevor man etwas aufgibt, sollten alle Möglichkeiten ernsthaft probiert werden. Du hast noch keine versucht, nur irgendetwas gehört. Das reicht aber nicht!

Das ist falsch, ich hab schon etwas versucht, aber eben nicht viel.

Sich selbst zu bemitleiden und von anderen bemitleiden zu lassen, hilft nicht, sondern verstärkt Deine Depressionen. Du willst sie loswerden? Sie sind unerträglich? Ein Psychotherapeut hat geeignete Strategien, um sie mit Dir zusammen zu bekämpfen. Die Depression ist der Feind und der Therapeut hat ein Schwert für Dich, damit Du Dich verteidigen kannst.

Nein, ich vertraue Psychologen nunmal kaum. Ich war schon bei einem Psychologen, jetzt nicht mehr, dem hab ich eben kaum etwas gesagt weil ich ihm nicht vertraute! Natürlich hat das so gut wie gar nichts genützt...

Und bei anderen Psychologen wird es nicht anders sein, ich kann nunmal Psychologen nicht vertrauen... Eigentlich gar niemandem, ich kann gar niemandem vertrauen, nicht meinem Eltern, niemandem... Ein Psychologe kann mir nicht helfen, selbst wenn ich ihm vertrauen würde, was soll er denn schon machen? Reden mehr nicht... Und ich habe zu viel Angst vor dem Leben um irgendetwas zu umzusetzen, ja ich bin feige...

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Psychotherapie. Depressionen sind eine ERKRANKUNG, die man nicht durch Spaziergang und Sport bekämpft; macht man beieinem Beinbruch ja auch nicht.
Deine Gehirnchemie ist möglicherweise gehörig durcheinander; dass muss erstmal auf die Reihe gebracht werden.
Doch vor der Therapie steht die Diagnose; unddie wirst du kaum selbst treffen können.

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Überlege Dir mal WAS schön ist in Deinem Leben.
Dann überlegst Du Dir mal, was Du eventuell für andere tun kannst.
Jeder kann in der Woche einige Stunden für andere da sein.
Jeder größerer Ort hat Organisationen, die Ehrenamtliche vermitteln.
Da gibt es immer viel zu tun. Du grübelst zu viel und solltest mal etwas
Abwechslung haben. Außerdem macht es Spaß anderen zu helfen.
Man merkt wieder, wie gut man es selber hat.
Du musst auf andere Gedanken kommen, eine Bestätigung von außen haben.
Denke darüber nach.

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Hol Dir bitte dringend professionelle Hilfe vom Psychologen.

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Kommentar von Z1291x
26.06.2014, 07:08

Nein, ich kann nicht....

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ich denke auch,dass andauernde depression auf einen gestörten stoffwechsel im gehirn zurückzuführen sind,vielleicht auch durch den gebrauch von suchtmitteln.negative ideen und vorstellungen rühren daher.deshalb am besten gleich zum neurologen/psychiater.das wird dann mit medikamenten kuriert.

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Kommentar von Strolchi2014
26.06.2014, 07:21

Der Junge ist gerade mal 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Da muss man nicht gleich mit der chemischen Keule ran.

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Geh in eine Psychatrie, Medikamente können schon helfen! 

Wenn du das nicht willst, probiere es mit Ernährungsumstellung und Sport. Absolut keinen Weisszucker mehr und evtl Gluten. Da solltest du rumprobieren was jeweils ein paar Wochen in Kauf nehmen kann.

Oder Meditation, sie kann deine Hirnstre bei regelmäßigkeit verändern. 

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Und wieder stellst du eine ganz ähnliche Frage, und - vor allem - du willst gar keinen Rat oder Hilfe.

Was brauchst du wirklich? Willst du uns hier alle beschäftigen? Oder suchst du einfach nur Kontakt?

Sorry, es gibt hier ja immer wieder verzweifelte Anfragen, aber du klingst irgendwie ganz lässig. So aus der Reihe: och, mag ich nicht machen, ach, da kriegt man nur Medi's, och ne, das mach ich nicht, ne, das will ich nicht ...

Ist das jammern auf hohem Niveau? Dann ist das mehr, als viele Menschen auf dieser Welt von sich sagen können. Die haben Hunger, vegetieren dahin, werden misshandelt, gefoltert, vergewaltigt.

Und ja, ich wiederhole Sätze aus meiner vorherigen Antwort, so wie du deine Fragen.

Wach auf!!!

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Kommentar von Z1291x
26.06.2014, 17:06
Die haben Hunger, vegetieren dahin, werden misshandelt, gefoltert, vergewaltigt.

Ja das tut mir natürlich leid, das es vielen Menschen noch schlechter geht.. Aber soll ich jetzt glücklich sein? Habe ich die Verpflichtung glücklich zu sein? Weil es Menschen gibt denen es noch schlechter geht? Muss ich deswegen glücklich sein?

Oder warum sagst du mir das? Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Ich kann nichts dafür das diese Menschen so schlecht behandelt werden...

Sorry, es gibt hier ja immer wieder verzweifelte Anfragen, aber du klingst irgendwie ganz lässig. So aus der Reihe: och, mag ich nicht machen, ach, da kriegt man nur Medi's, och ne, das mach ich nicht, ne, das will ich nicht ...

Es ist nicht so wie du denkst wirklich nicht! Manchmal geht es mir schon ziemlich schlecht, das ist eben bei Depressionen so, manchmal auch ohne speziellen Grund.

Was brauchst du wirklich? Willst du uns hier alle beschäftigen? Oder suchst du einfach nur Kontakt?

nein ich will euch nicht verarschen, ich will Hilfe, doch ich habe auch Angst davor, Angst vor dem Leben.. Ja ich bin feige sonst würde ich nicht sterben wollen... Gleichzeitig iwll ich aber auch leben, und denke Selbstmord darf kein Ausweg sein, aber das ist schwer wenn es einem so schlecht geht.

Dann denkt man es gibt nur noch einen Ausweg.

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Kommentar von keks2001
27.06.2014, 16:50

Jetzt mach sie doch nicht noch weiter fertig...

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Warst du überhaupt schon mal bei einem Psychiater ? Das sollte dein nächster Weg sein.

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Kommentar von Z1291x
26.06.2014, 07:05

Nein, weil der nichts anderes macht als Medikamente verschreiben, diese Medikamente helfen vielleicht für kurze Zeit, doch die haben Nebenwirkungen, ausserdem kann das keine Dauerlösung sein.

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