Depressionen durch Überforderung und Stress (Frühe Schwangerschaft)?

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8 Antworten

Hallo Lucca,
Du bist nicht der erste Vater, der sich in dieser Situation überfordert fühlt und es ist toll, daß Du Hilfe suchst. Da verhältst Du Dich reifer als andere Männer.
Ich halte es für eine gute Idee, wenn Du Dir einen Psychotherapeuten suchst. Mit ihm kannst Du auch die Fragen und Ängste besprechen, mit denen Du Deine Freundin und Deine Eltern nicht belasten willst, und er ist an die ärztliche Schweigepflicht gebunden.
Du hast Dich Deiner Verantwortung als Vater gegenüber Deiner Freundin und Deinem Kind gestellt. Alleine dafür verdienst Du schon Anerkennung.
Ich bin überzeugt, daß Du Euerem gemeinsamen Kind ein guter Vater bist.
Alles Gute für Dich und Deine Familie,
Giwalato

Vielen dank :)

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Sehr schöne Antwort!

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Sehr schlechte Antwort.

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Mega gute Antwort 🙈

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@Juliiii2001

Schlechte Antwort.

Annerkennung für jemand der ein Kind schwängert? und reifer als andere Männer (mal abgesehen davon, dass er ein halbes Kind ist und kein Mann)?  Er schafft es nichtmal zu verhüten.

Ohje..

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@123Nephthys

Vielleicht mal daran gedacht, dass beimVerhüten etwas nicht richtig funktioniert hat ? Das Kondom ist gerissen, inwiefern ist das meine Schuld ?

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@123Nephthys

Es zeugt von Verantwortungsbewusstsein, sich der Situation zu stellen und die Konsequenzen zu tragen. Und Hilfe zuzulassen.

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@Giwalato

Kondome reissen ja auch so schnell. Zudem gibt es die Pille danach und Abtreibungen sind Möglich. Es sind keine Konsequenzen, die man tragen muss.. Man sollte vorher das Hirn einschalten. Solche Menschen zolle ich alles andere als Respekt. 

Ich finde das ganze Verhalten Verantwortungslos. 

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@123Nephthys

Achso, weil wir unser Kind nicht töten wollten, sind wir schlechte Menschen. Wow was für eine Einstellung.

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@DerLuccaaa

Kind? Darüber lässt sich streiten..So gesehen ist es ja zunächst ein Zellhaufen und noch kein Kind..abnere Konservative sehen das anders aber nun ja.

Ich hab nie behauptet, dass ihr schlechte Menschen seit.. nur Verantwortungslos, leichtsinnig, unreif , naiv und so weiter.

Es sollte weniger von eurer Sorte geben. So sehen ich das. Ist nicht als Beleidigung gemeint...So ist meine Einstellung. Lern zu akzeptieren, dass es auch eine andere Meinung gibt..Und ich wollte nur deutlich machen, dass ich die Antwort als Schlecht erachte.

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@123Nephthys

Das ist keine Meinung. Du kannst ja nicht mal richtig begründen, wieso es ''weniger von uns'' geben sollte. Was genau hab ich dir oder irgendjemand anderem getan, dass du so gegen mich bist ?

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@DerLuccaaa

Das ist sehr wohl eine Meinung.

Du hast mir nichts getan xD das hab ich nie behauptet.

Ihr belastet mit euren verantwortungslose verhalten nur andere. Ganz einfach. Ich finde das muss nicht sein.

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@123Nephthys

Hallo Nephtys,

auch wenn es möglich gewesen wäre, das Kind nicht zu bekommen, es ist immer noch die persönliche Entscheidung der Mutter, und wenn sie die nötige Unterstützung erhält, kann sie diese wirklich frei treffen.

Manche Mädchen, die gezwungen sind abzutreiben, leiden ihr Leben lang unter dieser Entscheidung. Es kommt immer auf die persönliche Einstellung der Betroffenen an, und die sollte man respektieren.

Mit den gleichen Argumenten könntest du ja z.B. Rauchern das Recht auf medizinische Versorgung verbieten, weil sie ja für die negativen Auswirkungen auf ihre Gesundheit selbst verantwortlich sind.

Für mich ist das Recht auf Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft elementar, und das bedeutet, die Entscheidung des anderen zu respektieren, unabhängig davon, wie man sich selbst in der gleichen Situation verhalten hätte.

Es ist sehr leicht, andere zu kritisieren. Mein Ziel in diesem Forum ist es, die vorhandene Situation aufzunehmen und zur Verbesserung beizutragen. 

Deshalb empfinde ich es als anmaßend, wenn Du Lucca dafür kritisierst, das er sich anders verhalten hat, als Du es getan hättest. Die Entscheidung, das Kind zu bekommen oder nicht, stand in dieser Frage nie zur Disposition.

Giwalato 

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Wen belasten wir denn mit unserem Kind? Dich? Was hast du gegen mich?

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@DerLuccaaa

Mich doch nicht xD du bist doch nicht mein Problem.

Ihr belastet alle die euch unterstützen müssen/wollen

Eure Eltern, euch selbst ( Depression Hm?),eure Lehrer... Wenn ihr euch noch weiter die Zukunft verbaut bedarf es noch mehr förderung. Die Energie könnte man in Sinvolleres stecken.

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Wir belasten unsere Lehrer ? Inwiefern das denn? Außerdem, was geht dich das an? Wir belasten dich nicht. Also frag ich dich nochmal, was ist dein Problem?

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@DerLuccaaa

Hallo Lucca, 

rege Dich nicht über Nephtys auf, er ist es nicht wert. Solche Leute wird es immer geben. Belaste Dich nicht damit, sondern gehe Deinen Weg.

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@Giwalato

Mal abgesehen davon, dass ich eine Frau bin und kein Kerl ( mag man meinen, weil ich eben nicht sehr emotional und gefühlsbetont an so etwas ran gehe. Nephthys ist ein weiblicher Name)

Ihr belastet Lehrer damit, dass man höchstwahrscheinlich erwarten muss das Lehrer ( die ja pädogen sind) sich auf deine schwangere Freundinn einstellen müssen häufiges fehlen etc. Und es wird verlangt auf diese Situation ungewöhnlich viel Rücksicht zu nehmen.

Zum Glück wird es immer Leute wie mich geben. Vernünftig und nicht vom Gutmenschentum beeinflusst.

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@DerLuccaaa

Du stellst  öffentlich eine Frage.. Ich beantworte es bzw. Kommentiere eine Antwort...Dann wunderst du dich..Das ist etwas unlogisch findest du nicht?  komm klar damit, dass es auch andere Ansichten gibt.

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@123Nephthys

ohh nein, Stimmt! Dann müssten Lehrer ja zum ersten Mal das machen, was ihr Job vorraussetzt! Schrecklich wirklich...

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@DerLuccaaa

Der Job eines Lehrers ist es hauptsächlich Kindern etwas bei zu bringen..Und nicht Schwangere zu betreuen. Klar es sind Pädogen, aber ansonsten?  Es ist nicht ihre Aufgabe.

Auch Erziehung sollten die Eltern übernehmen. Das schlägt ja wie man sieht oft fehl..So müssen Lehrer die kleinen verzogen Kinder irgendwie in den Griff bekommen und bekommen alles mögliche aufgetischt.

Und naja die Schule ist eigentlich zum lernen da ;D

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@123Nephthys

Hallo Nephtys, 

tut mir Leid, daß ich Dich als Kerl bezeichnet habe, ich habe mich gerade bei Wikipedia schlau gemacht.

Das Kind ist bereits geboren und ist ein Mädchen. 

In der Frage geht es aber um Unterstützung für den Vater der Kleinen. Und die hat er verdient.

Und da erübrigt sich jede Diskussion darüber, was gewesen wäre, wenn ...

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@Giwalato

Ich habe auch die "beste Antwort" kommentiert. Da ich der Antwort, ähnlich wie blackoutd9, nicht zustimme. Es geht um den Inhalt der Antwort und nicht der Frage.

Aber so sollte man die Diskussion beenden. Hübsches Ende ;D

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Es ist stark, dass ihr euch trotz eures Alters zum "Ja" zu eurem Kind durchringen konntet.

Da bei dir diese Situation seit Monaten andauert, solltest du wirklich zum Hausarzt gehen, ihm das schildern; der kann dir Rat geben, ob und wo man vielleicht genauer ermitteln könnte, was es ist und welche Ursachen es haben könnte und was man dagegen tun könnte.

Es muss übrigens nicht mal was mit der emotionalen Umstellung durch das Kind zu tun haben.

Du bist 16, also passiert noch eventuell einiger Pubertätskrempel in deinem Körper und Hirn; da kann sich dann manchmal völlig ohne äußeren Anlass eine depressive Phase ergeben; da gibt es dann nicht mal irgendeine äußere Ursache. Im Prinzip kann das auch dann spontan wieder geringer werden, wenn halt die Entwicklung weitergeht.

Aber trotzdem oder dann erst recht, sollte man sich Hilfe holen.

Alternativ statt Arzt könntest du auch bei Beratungsstellen wie z.b. DonumVitae oder Caritas oder ProFamilia nachfragen; die beraten allgemein bei Schwangerschaft und haben deshalb auch eine gewisse Erfahrung mit depressiver Stimmung im Umfeld der Schwangerschaft. Zwar eher mit der bei Frauen, da das etwas häufiger sein soll; aber trotzdem kennen die halt auch die lokalen "Seelenklempner", die Erfahrung mit der Thematik haben.

So jung Eltern zu werden ist nie einfach und schon wenn man "alt genug" ist, wann immer das sein mag, kommen sich Väter in den ersten Monaten oft überflüssig vor, auch wenn es meist grundlos ist. In deinem Fall klingt es aber wirklich schon fast depressiv.

Ich würde dir auch anraten mal einen Psychologen aufzusuchen. Der kann dir helfen den ganzen Stress zu bewältigen den so etwas mit sich bringt und mit dir gegen die depressiven Verstimmungen angehen.

Das hört sich wirklich schlimm an. Ich kann das schon nachvollziehen wie es dir dabei geht. Am besten ist es vielleicht sich mal mit einem Psychiater in Verbindung zu setzen und darüber in Ruhe zu reden, vielleicht kann er dir etwas weiterhelfen. Ist schon alles nicht leicht, aber ich wünsche euch viel Glück und Kraft auf eurem Wege! LG Sassi

Vielen Dank :)

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@DerLuccaaa

Kein Problem, wie gesagt, habe großes Verständnis dafür, dass du dir solche Sorgen machst!

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Du brauchst dich in keiner Hinsicht schuldig oder sonstiges zu fühlen denn du hast den größten schritt überhaupt gewagt und dich FÜR und nicht gegen das Kind entschieden und das in deinem Alter. Das ist mehr als verantwortungsvoll und bemerkenswert und ich denke du wirst dich noch in der Zeit entwickeln und dich in deiner Rolle als Papa noch besser weiterentwickeln.. das haben viele Mädchen oder Jungs die früh Eltern werden. Denn von heute auf morgen ändert sich alles und nichts ist mehr wie es einmal war..
Du schaffst das glaub an dich !

Liebe Grüße

Hey, ich finde es gut von dir, dass du dir Gedanken machst und nach Rat fragst. 

Eine professionelle Hilfe solltest du schon in Anspruch nehmen. Es wird sich von heute auf morgen zwar nicht viel ändern, aber zumindest deine Ängste offen anzusprechen und es sich von der Seele zu reden, kann im ersten Augenblick sehr befreiend sein. 

Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen darum machst, den Pflichten als Vater gerecht zu werden. Das zeugt in meinen Augen von Reife.

Du scheinst deine Familie sehr zu lieben und möchtest nichts falsch machen. Diese Sorge haben bestimmt sehr viele Eltern. Selbst ich frage mich nach sieben Jahren noch, ob ich es so richtig mache. Erziehung ist auch eine Frage der Intuition. Es sollte kein Druck dabei herrschen, wie du als nächstes handelst, sondern eine feste Entscheidung sein. Du wirst bestimmt, auch wenn du erst 16 bist, wissen, was gut für deine Tochter ist und wovor du sie schützen solltest und wie du sie auf das Leben vorbereitest. Solche Dinge entscheidet man mit dem Herzen, an Beispielen aus dem Freundeskreis, der Familie etc. 

Es ist nicht immer leicht ein Kind zu erziehen, aber egal wie alt die Eltern sind, jeder hat seinen Moment, indem er an sich zweifelt und das ist okay. Wenn man zweifelt, denkt man nach und wird eine Lösung finden. 

würde mich eher wundern wenn du dich nicht so fühlen würdest. Du bist 16, dein unterbewusstsein  versucht dir nur mitzuteilen dass es wahrscheinlich eine ganz blöde idee war so früh kinder in die welt zu setzen.

Geht zur familienberatung wie ProFamilia

Das klingt für mich auf jeden Fall nach depressiver Stimmung und verübeln kann ich es dir auch nicht. Nun ist die Frage ob es "nur" eine Phase ist, oder ein andauernder Zustand. Ist das denn schon lange so oder sagen wir mal seit 1-2 Wochen? Achte da mal drauf und lasse aber auch nicht zu viel Zeit ins Land gehen. Erkundige dich über Therapeuten in deiner Nähe und schäme dich auch nicht dort hin zu gehen. Zusammen könnt ihr dann die Ursachen durchleuchten um dann Lösungen zu finden, bevor es schlimmer wird.

Es ist seit ca. 2-3 Monaten so.

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@DerLuccaaa

Dann folge mal meinen Rat, wenn es zu krass werden sollte. 
Ich kenne auch genug Leute, die sich Hilfe gesucht haben und keiner von denen hat es bereut. Klar sind Therapeuten auch keine Übermenschen, die sofort für jedes Problem DIE Lösung haben, aber man kann es mit ihnen zusammen ausarbeiten. Wie sieht es mit Freunden aus? Es ist auch gut wenn du dort jemanden hast, wo du dich anlehnen kannst.

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@DerLuccaaa

Ob du da jemanden hast, bei dem du dich mal richtig ausquatschen kannst. Bester Kumpel oder so, der auch dicht hält :)

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@DerLuccaaa

Es kann aber unglaublich gut tun, sich mal alles von der Seele zu quatschen. Das kann man nicht mal mit hier schreiben vergleichen. 
Ich möchte auf jeden Fall, dass du dir darüber im Klaren wirst, dich nicht dafür schämen zu müssen.

Ihr seid noch sehr jung und habt eine unglaublich wichtige Aufgabe zu erfüllen als Eltern. Und glaub mal, ich bin 10 Jahre älter als du und würde mir das nicht mal zu trauen. Von daher an dieser Stelle erstmal Kompliment an euch :)
Ich kann aber nachvollziehen, dass es auch zu viel für dich sein kann und du Angst hast, dem allen nicht Gerecht zu werden. Das kommt auch bei älteren Leuten vor die Eltern werden. Bei Frauen gibt es da sogar eine Form der Depression nach der Geburt.

Also, schau mal nach wegen Therapeuten. Du kannst auch vorab zu deinem Hausarzt, der kann dir da auch weiter helfen bezüglich Adressen und Empfehlung wo genau du hin solltest. 

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