Depressionen durch den Hund? Wird es besser?

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21 Antworten

Die Frage ist doch empfindest Du überhaupt bei irgendetwas Spaß? 

Eine Depression geht zumeist mit Freudlosigkeit einher, aber diese Freudlosigkeit bezieht sich eben nicht nur auf eine Sache sondern zieht sich wie ein roter Faden durch das tägliche Leben. 

Man sieht sich in einem Loch stecken und aus diesem schwarzen Loch gibt es kein entkommen, auch sieht die Zukunft düster aus und es hilft einem nicht ob das der Realität entspricht oder nicht. 

Oftmals aber sind traumatische Erlebnisse der Auslöser für eine Depression und an diese muß man sich nicht zwingend notwendig erinnern, denn die Psyche hat phänomenal gute Techniken um Dinge die einem mal geschadet haben zu verbuddeln. 

Somit wäre es sehr wichtig wenn Du ob nun mit oder ohne Hund die Hilfe eines Psychiaters aufsuchst. 

Was den Hund anbelangt so denke ich, wird dieser sicher nicht der Auslöser für die Depressionen sein zumindest wäre das in meinen Augen undenkbar, sondern wird er eher nur eine weitere "Belastung" sein, die Du momentan einfach nicht "gebrauchen" kannst. 
Für mich ist es zwar unverständlich wie ein Hund eine "Belastung" sein kann aber das heißt ja nicht das Du das auch gleich so sehen mußt ;-) 

Somit solltest Du wie ich eben finde Hilfe aufsuchen und ernsthaft darüber nachdenken ob es noch Sinn macht einen Hund zu halten, denn bitte bedenke der Hund kann nichts für Deine Stimmung (ganz sicher sogar nicht), er hat trotzdem ein schönes Leben verdient, er ist noch so jung und möchte und braucht gerade in dieser Zeit jemandem der ihn seinen Start ins Leben erleichtert, der ihm beisteht und nicht jemanden der ihn als Last empfindet. 

Aber hast Du den Hund abgegeben, dann hole Dir bitte keinen neuen. 
Denn entweder man liebt Hunde und das auch mit Depressionen oder man empfindet sie als Last dann mit Depressionen noch mehr als ohne. 

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Hi,

kein Grund zum steinigen, ich finde das ist einfach menschlich. Ich würde allerdings weniger von einer Depression ausgehen, sondern von einer Überlastung. Klüger wäre es gewesen sich nach den Stress aktiv Ruhe zu gönnen, um den Prüfungsstress hinter sich lassen zu können, ein Urlaub wäre die bessere Wahl gewesen. Leider kann man ein Familienhund auch nicht mit den ersten eigenen vergleichen, da man beim eigenen alle Pflichten, Verantwortung und Aufgaben übernehmen muss. Der Hund nimmt dabei keine Rücksicht und ist in den Sinne ein schlechter Arbeitgeber da man niemals frei hat.

leider lese ich auch das dein freund dich da nur wenig unterstützen kann, da er ja in einer Ausbildung ist. Denn wichtig wäre nun stark zu sein und sich Hilfe zu holen so das du auch mal Zeit zum durchatmen bekommst und vor allem dir auch was gönnen kannst um dein stress abzubauen. Sport wäre da zb eine gute Abwechslung verbunden mit etwas Wellness.

Wäre es eine Option Eltern,Schwiegereltern in Spe oder Freunde zu fragen stundenweise den Welpen zu betreuen? Oder habt ihr Geld für einen Hundesitter? Das wäre das erste was du organisieren solltest, nicht nur um dir Ruhe zu gönnen, sondern auch weil ihr ein etwas unsicheren Zeitplan erstellt habt, 2 Monate sind sehr sehr knapp bemessen um den Welpen das gröbste beizubringen, die Gefahr das das zu mehr Problemen führt ist leider sehr hoch, gemeinhin muss man da schon mit 6 Monate planen. Das was ihr vorhabt entspricht quasi den Turboabi, wo auch nicht alle Schüler gut bei wegkommen, was schnell zu Überlastungen führt, damit stresst ihr euch selber und den Hund (der wirklich gar kein vertrag mit menschlichen Zeitmanagement hat).

Ich würde also anregen die Situation zu retten indem man sich wirklich Hilfe holt, anstatt aufzugeben. ;) dann hat man am Ende auch was auf das man stolz zurückblicken kann. Der erste eigene Hund ist nie einfach oder ein Selbstläufer sondern ein Lehrer der wirklich viel von sein Schüler erwartet.

 

 

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Eine Depression und/oder depressive Phase hat normalerweise keine Haustiere als Auslöser, solange diese noch leben...

Ich rate dir mal ein entspannendes Bad zu nehmen, deine Lieblingsmusik aufzudrehen und alles was dich stressen könnte zu umgehen, bzw. es loszuwerden.

Dann, wenn du richtig entspannt und unvoreingenommen bist, überlege was diesen Gemütszustand bei dir ausgelöst haben könnte.

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Deine Frage und der Text dazu sind sehr ehrlich und Du hast ein großes Problem. Deshalb wäre es gemein, Dir Vorwürfe zu machen.

Der Kleine ist Dir zu viel, er nervt Dich und Du hast das Gefühl, dass Du depressiv bist. Der Hund kann nichts dafür und er darf nicht unter Deiner derzeitigen Verfassung leiden. Ich denke, da stimmst Du mir zu. 

Dass der Hund schuld daran ist, dass Du in diesem Zustand bist, glaube ich nicht. Meine Vermutung ist, dass Dich der Prüfungsstress vollkommen überfordert hat, Du einfach nur noch funktioniert hast, damit Du das gut hinter Dich bringst und jetzt kommt alles hoch. Du hättest eine Auszeit gebraucht. 

Es gibt einige Möglichkeiten.

Ein Termin beim Neurologen. Das halte ich für wichtig, weil Du noch nicht so depressiv bist, dass nicht mehr am Leben teilhaben kannst.

Hast Du Freunde, die Dich mit dem Hund unterstützen können, damit Du mehr zur Ruhe kommen kannst? Das wäre eine Möglichkeit.

Können Deine Eltern den Hund für zwei Wochen nehmen? Dann kannst Du alleine wegfahren, Dich nur auf Dich konzentrieren und nachdenken. Vielleicht kannst Du auch mit Hund ein paar Wochen zu Deinen Eltern ziehen.

Wenn das alles für Dich nicht in Frage kommt, dann musst Du den Kleinen abgeben. Such einen guten Platz für ihn und nimm dann, ohne schlechtes Gewissen, die Lösung Deiner Probleme in Angriff.

Ich hoffe, ich kann Dir mit meiner Antwort wenigstens ein bisschen helfen und wünsche Dir alles Gute.

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Du schreibst, die Zeit an der Uni war sehr stressig für dich. Das ist ein wichtiger Anhaltspunkt. Ich denke nämlich, dass hier ein direkter Zusammenhang besteht.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Körper nach einer längeren, stressbehafteten Phase Symptome einer verzögerten Überforderung und damit verbundenen Stimmungstief zeigt.

Ich habe dieses Phänomen selbst erlebt, kurz nachdem ich die Schule beendet hatte. Obwohl ich die schlimmste Zeit meines Lebens nun endlich hinter mir hatte, war mir wochenlang nur noch zum heulen zumute.

Wie mir erklärt wurde, ist dies ein natürlicher Prozess der Stressverarbeitung. Der Körper schüttelt den Stress damit quasi ab. Deshalb ist es wichtig, dass du diesen Vorgang zulässt und nicht versuchst, deine Gefühle und Tränen zurückzuhalten.

Bei dir kommt nun noch erschwerend hinzu, dass du dich gleich nach dem Studium wieder einer stressbehafteten Situation aussetzt und dir nicht die Auszeit genommen hast, die du eigentlich gebraucht hättest.

Mein Rat an dich wäre deshalb, dir für mindestens drei Wochen eine Betreuung für den Welpen zu suchen, bestenfalls bei Bekannten, wo du ihn besuchen kannst, damit der Welpe nicht den Bezug zu dir verliert. Schau, wie sich eine Auszeit auf deine Psyche auswirkt. Wenn es nicht besser wird, solltest du den Welpen besser abgeben und dir psychologische Unterstützung suchen, damit der Kleine nicht auch noch unter der Situation zu leiden hat.

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Geh zum Arzt. Dein Zustand kommt sicher nicht durch den Hund, der wäre sowieso eingetreten. Ob der Hund jetzt noch eine zusätzliche Belastung darstellt, kann man hier nicht klären.

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Tiere helfen gegen Depressionen, dafür kann der arme kleine Kerl ganz bestimmt nichts. Die hättest Du auch so bekommen, da bin ich mir ganz sicher, ohne dass ich Dich kenne.

Das war vielleicht ein bißchen zu viel Stress und jetzt fällst Du in ein Loch. Normalerweise entspannt man sich da, bei Dir ist das halt leider nicht so.

Wenn Du ständig weinen musst, gehe bitte zu einem Arzt Deines Vertrauens. Einen Psychotherapeuten wirst Du so auf die Schnelle nicht finden, also erstmal zum Arzt gehen.

lg Lilo

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Vielleicht kommen die Depressionen daher, weil du, wie du gesagt hast, auch schon einen Hund in der Familie hattest und durch den Hund Erinnerungen an Sachen/Personen wieder aufkommen die du besonders vermisst, das wäre jetzt meine Vermutung.
Und zu dem Thema 'Abgeben wenn es nicht besser wird'. Da wäre es vielleicht wirklich das beste, wenn du den Hund abgibst, solange du ihn wieder dahin zurück gibst wo du ihn her hast.

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Das ist der Welpenblues und eine Frage mit diesem Thema wird jeden Tag mehrmals in Hundeforen gestellt. Alle Fragesteller haben sich gut vorbereitet und auf den Hund gefreut aber Welpen sind nun mal anstrengend und das Leben mit einem Welpen ist ganz anders als man es sich im Vorfeld vorstellt.

Bitte bleib geduldig mit dem Welpen, es wird in der Pubertät um ein vielfaches schwieriger als in der Welpenzeit. Triff dich mit anderen Welpenbesitzerin und guck dir an wie viel Spaß dein Welpe beim spielen hat. Dabei muss einem eigentlich das Herz aufgehen.

Wenn deine depressive Stimmung nicht besser wird würde ich über eine Abgabe nachdenken denn der Welpe hat ein schönes Leben verdient.

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Ich glaube nicht das ihr euch informiert habt.

Was passiert nach dem zwei Monaten wo du da bist?

Ein Welpe brauchst bis zum 5-6 Monat 24/7 Aufmerksamkeit und erst ab da baut man langsam über Monate hinweg das allein bleiben von 4-5 Stunden auf.

Ich bezweifle das ihr dafür die Zeit habt und das er nie länger als 4-5 Stunden slleine sein muss in eurer Lage.

Und ich bezweifle das deine Lage besser wird.

Denn die ersten Wochen und Monate wird dieser Hund euch in erster Linie NERVEN kosten. Nerven, Nerven, Nerven und wenn es dir nun schon so schlecht geht wird das auch nicht besser werden.

Ich rede nicht groß drum herum sondern sage ganz klar: Abgeben an geeignete Menschen und die nächsten Jahre nicht über die Anschaffung eines neuen Hundes nachdenken.

Und dir würde vermutlich die aufsuchen von Hilfe nicht schaden.

Aber der Hund passt hier eindeutig nicht rein.

Nicht nur weil du leidest sondern weil er auf Dauer auch leidet da du keine Stütze sein kannst.

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kleinermalteser 11.07.2017, 12:18

Ich habe zuhause schon Welpen mit aufgezogen. Und auch die waren nach dem sie so 5 Monate alt waren dann schon 3-5h alleine. Deswegen dachten wir, da wird es keine Probleme geben und auch der Tierarzt sagt, dass sollte kein Problem sein.

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Ostsee1982 11.07.2017, 12:25
@kleinermalteser

Damals hattest aber sicher nicht du die volle Verantwortung für den Hund sondern deine Eltern. Einen 5-Monate alten Welpen 5 Stunden alleine zu lassen halte ich für absolut verantwortungslos.

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JackySmith 11.07.2017, 12:30
@kleinermalteser

Du konntest die Depression oder dieses Stimmungstie nicht vorher sehen. Von daher denke ich, hast du die Situation aufgrund deiner Erfahrungen gute eingeschätzt hast. 


Du konntest nicht wissen, dass du in dieses Tief fällst. Der Hund hat damit aber nichts zu tun. Das solltest du dir klar machen.


Es ist gerade eine Menge Stress von dir gefallen und es liegt eine Zeit von zwei Monaten vor dir, die du anscheinend nicht durchgeplant hast (mit freudvollen Tätigkeiten). Vielleicht sind da auch noch andere Sachen, die jetzt in dieser Ruhephase in dir hoch kommen. Dinge, die du sonst besser verdrängen konntest.

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Elocin2910 11.07.2017, 12:55
@kleinermalteser

Die Aussagekraft eines TA zu Erziehungs- respektive Verhaltens"problematiken" geht auf 0 zu, denn ein TA ist für physische leiden zuständig aber nicht für Dinge die mit dem Verhalten des Hundes psychischer Natur einhergehen. 

Dazu wendet man sich an einen Verhaltensberater/Hundepsychologen. 

Auch wenn ihr es schon so gemacht habt, ist das keine Aussage darüber ob es nun richtig oder falsch ist. 
Ich bin auch der Meinung, das man ein 5 Monate junges Hundekind nicht 3-5 Std. alleine lässt. 

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Ueberleg doch erstmal, was der Grund fuer deine Gefuehle ist. Nimmt der Welpe zuviel Zeit in Anspruch? Mag dich nicht? Hast du Angst dass es ihm nicht gutgeht (oder Angst vor Verantwortung)? 

Oder was auch Eltern von Babies kennen: vielleicht kommst du einfach nicht zu genug Schlaf?

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kleinermalteser 11.07.2017, 12:16

Sie schläft ja den Großteil des Tages deswegen denke ich nicht, dass es an der Zeit liegt. Von unseren damaligen Welpen bin ich den Stress etc. gewohnt deshalb würde ich auch nicht sagen, dass es daher kommt. Jedoch empfinde ich im Gegensatz zu damals null Glücksgefühle oder Spass was die Kleine angeht.

Ich habe auf jeden Fall Angst, dass die Kleine darunter leiden könnte oder zu kurz kommt. Vielleicht kommt dazu noch ein bisschen die Verantwortung allerdings bin ich die eigentlich gewohnt.

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JackySmith 11.07.2017, 12:46
@kleinermalteser

Hast du das Gefühl, dass der Welpe leidet oder zu kurz kommt? Interpretierst du es in ihn rein oder ist es tatsächlich so? Oder bekommt er vielleicht sogar von dir die Aufmerksamkeit, die er braucht?

Du sagst, es macht dir keine Freude im Moment. Das muss nicht so bleiben. Das kann eben dieser Moment sein und sich im Lauf der Zeit wieder ändern. Manchmal ist das so. Allerdings verlängerst du diesen Moment erheblich, wenn du dich unter Druck setzt, jetzt Freude empfinden zu müssen.

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Zu diesem Thema habe ich mich schon einige Male geäußert.Das Hunde die Ursache für Depression sein sollen habe ich noch nicht gehört.aber das diese Krankheit durch Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit entstehen kann schon ,oder wenn es Probleme auf der Arbeit Schule o.beim Studium gibt.Besser wird es,wenn die Depression frühzeitig erkannt und von Ärzten u Psychologen behandelt wird.

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Es muss nicht immer gleich eine Depression sein- wenn du Angst deshalb hast, dann geh zum Arzt.
Viel Spaß mit dem Welpen, das schaffst du!

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Vielleicht entstehen bei Dir wiklich leichte Depressionen. Nehme das bitte Ernst und kläre das mit einen Psychiater/Psychothertapeuten ab. Je früher Du etwas dagegen unternimmst, desto besser kann Dir geholen werden.

Daß der Welpa die Ursache ist, kann ich mir nicht vorstellen. Aber er fordert Dich eie wshnsinnig. Das kann zu einem Gefühl von Überforderung führen.

Höre nicht auf die Dummschwätzer, die ewas lallen von "da kann doch nicht so schwierig sein" oder Verantwortungslosigkeit. Wer nach 4 Wochen solche Fragen stellt, handelt mehr als verantwortungsbewußt.

Wenn Du daß Gefühl hast, Ihr könnt Euch um den Welpen nicht angemessen kümmern, zieh die Reißleine. Du willst ja auch nicht aus Versehen ein Tier quälen. Das hat der Welpe auch nicht verdient.

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Hi..Da kann dir leider hier keiner gross helfen...Ich kann dir nur raten.

Geh zu einem Psychologen u lass deine Probleme mit ihm zusammen lösen...sodass du die kleine nicht abgeben musst...

Oder...Wenn du zu überfordert bist u es mit einer Therapie nicht besser wird, gebe sie lieber in andere Hände...

Entscheiden musst du selbst
Ich kann dir nur sagen, der Stress den man mit einem Welpen hat wird besser...umso weiter sie sich entwickelt u lernt..

Viel Glück 🍀

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Kuscheline19 11.07.2017, 12:12

Wenn du erstmal zu einem Psychologen gehst, kann er auch die wirkliche Ursache deiner Depression herausfinden...u ich denke auch nicht, dass der Hund der Auslöser dafür ist... Aber was es genau ist kann dir nur ein Psychologe sagen.. Viel Glück 🍀

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Das nennt man Welpenblues und ist in gewissem Maß völlig normal.

Und ja es hat mit dem Hund zu tun und ja es wird wieder besser.

Viel mehr Gedanken würde ich mir um die Zukunft machen, Malteser sind keine Hunde die gern allein bleiben.

Schon gar nicht mehrere Stunden.

Ich würde versuchen die Welpenzeit zu genießen .... Sie kommt nicht zurück und ist viel zu schnell vorbei.

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Deine Depressionen kommen nach deinem Prüfungsstress und kurz vor den Semesterferien.
Das dem Hund zuzuordnen wäre irgendwie blöd.

Der Hund fordert dich jetzt trotzdem du gerade ein seelisches Tief hast und ist damit lästig.
Also er ist zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort.


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Du bist depressiv - aber sicher nicht durch den Hund.

Der Umgang mit Tieren hilft, aber im Moment bist Du einfach überfordert.

Geh zum Arzt und lass Dich zu einem Psychologen/Psychiater überweisen. Du solltest schnellstmöglich eine Therapie beginnen und ggf. auch Medikamente bekommen.

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Wiege dich nicht in Selbstmitleid, sondern beschäftige mit dem Hundekind. Das kann doch nicht so schwer sein.

Nur weil man etwas gestresst ist, wegen Schlafmangel und durch vermehrtes Angespanntsein wegen einem Welpen der stubenrein und erzogen werden muss, hat man doch nicht gleich Depressionen!

Das ist das Leben! und dem muss man sich stellen!

Seit ihr denn heutzutage alle so weichgespült, dass ihr nicht einmal mehr mit kleinen Unbequemheiten zurecht kommt und gleich nach Antidepressiva und Psychologen fragen müsst? (ja, du hast das nicht gemacht, das war allgemein gemeint)  Beisst doch mal die Zähne zusammen, krempelt die Ärmel hoch und packt die Sache an.

Suche dir Zuspruch im Freundeskreis, in der Familie, hast du keine Mutter?

geh mit dem Hund hinaus in die Natur, spiele und bewege dich mit ihm,  dann verfliegen auch deine (überflüssigen) Gedanken. Draussen triffst du andere Hundebesitzern tausch dich mit denen aus. Beim ersten Hund hat man schon mal Stress, aber das verliert sich auch wieder und die Freude überwiegt dann.

Hilft das alles nicht, und hast du wirklich Depressionen wegen so einer pillepalle Situation, dann gib acht das du NIE NIE schwanger wirst. Kinder sind nämlich um ein Vielfaches belastbarer als ein junger Hund und das für einen extrem längeren Zeitraum....

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kleinermalteser 11.07.2017, 12:23

Ich beschäftige mich ja mit der Kleinen und versuche auch nicht daran zu denken wie es mir geht.

Ich habe keinen Schlafmangeln, Sie schläft mit uns circa 23 Uhr ein und schläft eigentlich durch bis wir um 06:00 aufstehen.

In der Familie wird mir da keiner helfen können und zu meiner Mutter habe ich keinen Kontakt.

Ich gehe mit ihr raus, neue Sachen entdecken etc.
Ich will diese ganzen Gedanken ja gar nicht haben. Ich habe mich so unendlich gefreut wieder einen Hund zu haben.

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adventuredog 11.07.2017, 12:28
@kleinermalteser

"In der Familie wird mir da keiner helfen können und zu meiner Mutter habe ich keinen Kontakt."

das tut mir leid. Liegt da vielleicht dein wahres Problem begraben und der Hund erinnert dich jetzt an frühere - glückliche - Familienzeiten?

Ich finde den Rat von Andrastor auch gut. Und ansonsten: Grübel nicht so viel, lenk dich ab und lebe dein Leben

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JackySmith 11.07.2017, 12:24

Wenn sie Depressionen haben sollte, dann nicht wegen des Hundes. Nicht wegen einer "Pillepalle"-Situation. Sondern dafür gibt es dann tiefer greifende Gründe.

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Revic 11.07.2017, 13:38

@adventuredog Meiner Meinung nach wirst du dem Empfinden der Fragestellerin in deiner Antwort nicht ganz gerecht.

Es handelt sich hier nicht um irgendwelche pubertären Problemchen. Die junge Frau ist sich denke ich schon bewusst, wie es im Leben so zugeht und die Aufzucht eines Welpen als Pillepalle abzutun, halte ich ebenfalls für äußerst gewagt.

Heutzutage muss man glücklicherweise nicht mehr alles mit sich selbst ausmachen und hat die Möglichkeit auf Unterstützung. Warum dies nicht nutzen?

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adventuredog 11.07.2017, 15:40
@Revic

@Revic  "nicht ganz gerecht" nun ja, das mag sein, ich kann mir nur ein Bild aus den oben geschriebenen und ihren Kommentaren machen.

Einen Welpen aufzuziehen, ist nun wirklich nicht die Welt -(vorausgesetzt der Welpe stammt aus seriöser, gesunder Herkunft) - verglichen mit Schwangerschaft, Geburt und Erziehung eines Menschenkindes (beispielsweise).

aber gut, manche haben dabei die rosarote Brille auf und werden dann schnell vom Welpen auf den Boden der Tatsachen geholt. So schätze ich die Fragestellerin ganz sicher nicht ein.

"Heutzutage muss man glücklicherweise nicht mehr alles mit sich selbst ausmachen und hat die Möglichkeit auf Unterstützung."

Das stimmt schon, ist für tragische Schicksale auch sinnvoll, aber fördert dies nicht auch eine gewisse Hilflosigkeit in (vermeintlich) stressigen Situationen? ich höre und lese immer mehr von depressiven jungen Leuten, wie kommt das? warum ist diese junge Generation nicht mehr stressresistent? warum können die nichts mehr aushalten? warum können die sich nicht selber kurieren? was läuft da schief? oder was ist in deren frühkindlicher Entwicklung schief gelaufen? ein trauriges Thema.....

Im obigen Fall: ich habe eine deutliche Abneigung dagegen, gleich etwas als Depression zu bezeichnen, nur weil im Leben mal was nicht gerade läuft - vielleicht hat sie auch nur PMS ??

http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Praemenstruelles_Syndrom_PMS_Monatsbeschwerden_der_Frau.php

Genauso habe ich eine deutliche Abneigung etwas immer gleich als Allergie zu bezeichnen, nur weil Hund oder Mensch mal etwas nicht vertragen haben. Es klingt für mich einfach zu dramatisch und es wird, in meinen Augen, einfach viel zu viel dramatisiert.

(das musste ich jetzt mal kurz erklären  ;-))  ) sorry fürs Offtopic @kleinermalteser

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Die erste Zeit mit einem Welpen ist Anstrengend.Deshalb denke ich das du einfach etwas länger brauchst dich an ihn zu gewöhnen. Jedoch habe ich eine andere Frage. Was ist wenn ihr beide wieder weg müsst nach den 2 Monaten? Ihr könnt den Hund dann noch nicht alleine lassen.

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kleinermalteser 11.07.2017, 12:27

Ich bin höchstens 4 Stunden weg und der Tierarzt hat uns gesagt man kann den Hund jetzt schon anfangen daran zu gewöhnen indem man die Tür zum Bad hinter sich zu macht oder einfach mal für eine Minute in den Flur geht etc. Und er meinte die Kleine ist dann knapp 5-6 Monate alt und das sollte kein Problem darstellen

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LukaUndShiba 11.07.2017, 12:52
@kleinermalteser

Ab dem 5-6 Monat fängt man erst an das Training aufzubauen und für 4 Stunden braucht es Monate langes Training. 

Ein TA ist niemand der zwingend Ahnung von richtiger Erziehung hat. 

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JackySmith 11.07.2017, 13:03
@LukaUndShiba

Es gibt insgesamt beim Thema Hundeerziehung sehr viele verschiedene Meinungen und Ansichten.

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