Depressionen dem Jugendamt erzählen?

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3 Antworten

Wem wenn nicht ihr solltest Du das sagen? Sie ist dafür da, dass Du Hilfe bekommst.

Letztlich solltest du das auch Deinen Eltern nicht verschweigen, aber vielleicht könnt ihr so einen Weg finden, wie Du das allen hinbekommen kannst. Das wird ja Gründe haben und da musst du über kurz oder lang ran.

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Kommentar von Learah
01.02.2017, 18:36

Das ding ist dass ich meiner mutter vor 3 monaten knapp einen Brief geschrieben habe wo ich ihr das mit den Depressionen und alles erläutert habe. Das nahm sie nicht ernst und meinte das wäre normal in meinem Alter... 

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Wenn du dich so direkt nicht traust, versuch es doch mit einer Hotline. Hier z.B.:

https://www.nummergegenkummer.de/

Denen kannst du anonym erzählen, was mit dir los ist, und die können dich bestimmt auch beraten, was das Jugendamt angeht, also wie das abläuft, was die Psychologin weitergeben darf, was nicht usw.

Aber damit hast du zumindest erstmal einen professionellen Ansprechpartner, der dich ernst nimmt.

Viel Glück.

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Die Angst, dass deine Eltern etwas erfahren könnten ist zwar menschlich, aber nach deinen Angaben (Depressionen, schlapp, ganzen Tag im Bett (also nur passiv und zurückgezogen), keine Lust auf Freund, Ritzen und Gedanken an Selbsttötung) ist es das allerwichtigste, dass du therapeutische Hilfe kriegst, damit du wieder leichten Herzens in die Sonne schauen kannst und nicht - wie im Augenblick dich nur grämst. Wenn deine Eltern dich lieben, und das ist mit Aufgabe von Eltern, dann würden sie sich freuen wenn dir jemand - ein Fachmann/ eine Fachfrau - hilft.

Also gute Eltern wollen, dass ihren Kindern (in Not - und das bist du) geholfen wird, und du möchtest doch auch dich besser fühlen; du und deine Eltern haben beide die Pflicht Hilfe anzunehmen.

Und die diplomierte Psychologin kann dir helfen, sich psychologisch behandeln lassen heißt in einem geborgenen geschützten Raum sich zu öffnen, da ist jemand mit dem man reden kann ohne ausgelacht zu werden, der einen ernst nimmt und der einem zu einem Leben ohne Angst / Depression/ Verzweifelung helfen kann.

Ich denke du willst dass es dir besser geht - vorsichtig gesagt - ohne fremde erfahrene Hilfe wird es wahrscheinlich nicht gehen - ist aber nicht schlimm, schlimm finde ich wenn Menschen kränkeln und jede Hilfe abweisen, ich glaube (ohne deine Eltern zu kennen), wüssten sie wie schlecht (deine Beschreibung) es dir geht, dann würden sie wollen dass es jemanden gibt der dir zu einem fröhlicheren Wesen verhilft

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Kommentar von Learah
01.02.2017, 20:39

Danke. 

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