Depressionen, Borderline, ... Was soll ich noch tun?

Support

Liebe/r LegolasGreenlea,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte zusätzlich mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüße

Marius vom gutefrage.net-Support

10 Antworten

Eigentlich ist Deine Berufswahl gar nicht so schlecht. Du sagst, Du magst Programmieren und Design. Ich habe Informatik studiert und arbeite in dem Bereich. Nehmen wir mal an, Du schaffst die Schule nicht, oder kannst nicht studieren - dann hättest du in dem Bereich als Quereinsteiger immer noch eine Chance. Du könntest als Webdesigner arbeiten, oder eine Informatiker-Ausbildung machen, oder nach Fachhochschulreife an die FH gehen.

Es gibt auch viele Projekte ( wie der google summer of code) oder open source-Projekte, an denen Du von zu Hause aus und unabhängig arbeiten kannst. Und Du mußt, je nach Stelle, vielleicht nicht mal jeden Tag ins Büro.

Hab gelegentlich auch mit Depressionen zu kämpfen. Ich bin sicher, Du warst nicht umsonst in Therapie. Aber nimm die Diagnosen dort jetzt nicht als unumstößliche Wahrheit. Geistige Gesundheit ist nicht so eindeutig wie ein gebrochenes Bein. Vielleicht bist Du nicht immer zu 100 % arbeitsfähig, aber mit etwas Glück findest Du einen Weg, wie Du Dich selber durchbringen kannst und zumindestens einen großen Teil der Zeit einsatzfähig bist. 

(Und, nur meine Meinung - für einen Soziopathen klingst Du zu besorgt um Deine Katzen. 'Leicht soziopathische Züge' ist auch nicht dasselbe wie 'total verrückt'. Deine Frage hier ist gut strukturiert, logisch und klingt nicht, als würde sie von einem 'total verrückten' stammen)

Den Weg dahin kann Dir keiner vorgeben - vielleicht findest Du einen besseren Therapeuten (Deine bisherigen klingen nicht so ermutigend), oder ein Medikament, auf das Du gut ansprichst. Kannst Du nochmal bei einem anderen Arzt wegen Deiner Panikattacken vorsprechen? 

Wenn Du nicht genügend erholsamen Schlaf kriegen kannst, wirds erstmal nicht besser, und Du kannst auch keine guten Entscheidungen treffen.

Ich habe diagnostiziertes Borderline und Narzissmus, meine Psychiaterin hat bei der Zwangsentlassung auch noch gesagt, dass sie leichte soziopathische (?) Seiten an mir sieht.

Soziopathische Züge? Wahrscheinlich ist damit die antisoziale Persönlichkeitsstörung (ASPD) gemeint, das ist aber noch keine Soziopathie.

  • Antisoziale Züge sind für Borderliner/Narzissten nicht ungewöhnlich, das ist aber keine Soziopathie!
Ich habe keine Freunde und obwohl ich hochbegabt bin, werden meine Noten immer schlechter, das ist schon das eine Hindernis für meine Zukunft. Ich Mathematik könnte ich sogar durchfallen.
  • Zwing dich durch
  • Mit einem hohen IQ ist die Schule schwer, jedoch machbar.
  • Freunde kannst du auch bei Mensa finden. Mit deinem IQ solltest du die Anforderung erfüllen (IQ >130) können.
Das andere ist mein Narzissmus, Borderline und auch die sehr realistische Befüruchtung von Soziopathie. Ich bin sozial absolut unfähig, habe keine Freunde und ja ich weiß man sollte keine Selbstdiagnosen machen, aber ich befürchte auch noch Sozialphobie bei mir.

Wie bereits gesagt du hast keine ASPD.

  • NPD/BPD kannst du mit Psychotherapie/DBT in den Griff kriegen
  • Die soziale Angst kannst du durch regelmässige Expos in Griff kriegen und indem du andere Menschen ansprichst (gehe raus und sprich 200 Menschen an, zuerst frauen dann männer, beginne mit unattraktiv zu attraktiv).
Ich war in Therapie aber die Ärzte konnten mir nicht helfen, da ich anscheinend nicht therapierbar bin und der Psychologe nach dem Therapieaufenthalt konnte mir auch nicht helfen.
  • Such dir andere Leute, es gibt immer einen der fähiger ist.
Ich habe keine Kräfte mehr zum Leben und auch keinen Grund, ich werde immer seltsamer, bekomme Panikattacken. Ich kann nicht schlafen und morgens nicht aufstehen. Ich habe Angst um meine Katze. Vorher waren es noch zwei aber die Kleine ist gestorben. Wenn die Mutterkatze jetzt auch noch stirbt ... Sie sind die einzigen die mich mögen und jetzt habe ich nur noch eine.
  • Hast du keine Ziele im Leben? Jeder hat welche, wenn nicht such dir welche
  • Nimm Medikamenten die dich beruhigen
  • Power dich durch den Tag aus und du fällst müde ins Bett, praktiziere Meditation und mach regelmässig Sport
  • bitte jemanden dich zu wecken
  • Sie lebt noch, konzentriere dich auf das
Ich führe Selbstgespräche und bin absolut verrückt, sogar mein Vater hasst mich. Zumindest mag er mich nicht. Meine Schwestern mögen mich nicht, sie akzeptieren mich. Ich werde, wenn schon, nur akzeptiert aber nicht gemocht. Ich bin nicht wichtig.
  • höre mit den Selbstgesprächen auf und gehe regelmässig an die frische Luft
  • Könnte das nicht am Borderline liegen, das du denkst dass dich niemand mag?
Ich habe unrealistische Zukunftsträume, die mit meinen Krankheiten nicht möglich sind. Ich finde nciht mal eine Pflichtpraktikumsstelle.
  • Dann setze deine Wünsche runter, jeder muss mal klein anfangen
  • Gehe in eine Berufsberatung und informier dich dort

Hallo Legolas,

bei Deinen Zweifeln, Ängsten.... und auch, wie Du Dich in Deiner Umgebung wahrnimmst..... da würde ich auch depressiv werden.

- von den Therapeuten als nicht behandelbar angesehen (woran liegt das? Wie kam es dazu?)
- von der Familie kaum geliebt werden, das Gefühl zu haben...
- Angst um die Katze haben, weil es der einzige Zugang zum "Geborgen fühlen dürfen" (vielleicht eher "angenommen fühlen"? wertgeschätzt.... ja, das könnte es sein...) ist.
- wohl enorme Selbstzweifel (kann ein Auslöser für 'narzisstische Tendenzen' sein)
- wahrscheinlich ist Dir auch in Deiner Vergangenheit so einiges begegnet, das Dir noch immer schwer fällt richtig einzusortieren (auch vielleicht um ein 'Image' zu wahren)
- soziale Probleme!? Wurde das schonmal genauer untersucht, woran es liegt? Denn schließlich leidest Du darunter....

Nun auch noch die schulische Laufbahn, der Umbruch.... wo doch schon genug Probleme vorhanden sind, die es zu bewältigen (eventuell sogar 'zu verdrängen' versuchen) gibt.

Und keine Hilfe in Sicht.

Ja, nun heißt es ganz viel Kampfgeist bewahren! Weil doch, es gibt Unterstützung, es gibt Hilfe. Vor allem in so jungen Jahren.

Bitte halte an Deinem Berufswunsch fest. Und auch an Dein Interesse.
Weil dies sind Punkte, die immer wieder "Luft zum Durchatmen" bieten können.

Aber nun ist es sehr wichtig, dass Du Dir überlegst, wie Du Dein Leben gestalten magst, damit es besser werden kann. Bitte überlege Dir, worin Du Deine Probleme im Leben siehst. Was anders werden muss.

Und bitte bitte: klammere Dich nicht allzu sehr an Diagnosen fest. Wenn Du in eine andere Klinik gehst, wirst Du unter Umständen mit anderen Diagnosen *beschmückt*. Ja, geschmückt... beschmückt. Denn mehr als "Schmuck" ist es nicht. Hinter dem Schmuck steckst nämlich Du: ein Mensch mit Sorgen, mit Wünschen, Verzweiflung, Hoffnungen, Bedürfnissen,.... ganz viel.

Und genau das gilt es herauszufinden.

Eventuell kann tatsächlich eine DBT-A (A steht für Jugendliche) hilfreich sein. Also eine Art "Gefühlssteuerungstraining", wo Du Dich mit Deinem Sein auseinandersetzt. Wo Du reflektieren kannst, wo Deine Grenzen und Bedürfnisse sind. Zumindest dann, wenn es *gut* strukturiert ist.

Eventuell magst Du Dich informieren, ob es solch ein Angebot in Deiner Stadt gibt. Entweder in diversen Beratungsstellen (Diakonie, Caritas, ...) oder auch im Sozial-psychiatrischen Dienst (SpDi). Oder auch in der Institutsambulanz der Klinik.

Ja.... aber bitte: vor allem, wenn niemand an Dich glaubt, dann glaube wenigstens Du an Dich. Ich glaube an Dich. Schon allein, weil Du hier nach Unterstützung gefragt hast.

Im Übrigen, auch hier kannst Du Dich vielleicht umsehen. Um mit einem Fachmenschen über Deine Zweifel,... vielleicht auch Wut, eventuell Verzweiflung,.... reden darfst. Vor allem aber auch über Deine Fragen.

https://jugend.bke-beratung.de/views/wichtige-infos/beratungsstellensuche.html

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