Depressionen auf MRT-Bild sehen?

7 Antworten

Ich bin kein Experte, sondern nur Psychologiestudent, aber meines Wissens nach kann man eine Depression nicht wirklich an MRT- oder CT-Bildern erkennen. Zur Diagnose der Depression sind diese Geräte deswegen bisher nicht so richtig geeignet (sonst würde man die zur Diagnostik heranziehen).

Man kann aber schon manche Veränderungen bei Langzeitdepressiven sehen (beispielsweise eine Volumenreduktion im Hippocampus. Das ist eine Struktur, die für das Gedächtnis sehr wichtig ist). Aber da wäre ich mir nicht so sicher, dass man das auch im Einzelfall nachweisen kann. Viele dieser Befunde sind nämlich auf Gruppenebene, d.h. es wurden viele Depressive und viele Gesunde untersucht und im Mittel sieht man, dass Depressive eine Volumenreduktion im Hippocampus z.B. haben. Das heißt aber nicht unbedingt, dass man die Volumenreduktion im Einzelfall gut erkennen kann, denn wenn jeder nur ein kleines bisschen weniger Volumen hat, dann kann es sein, dass man das im Einzelfall gar nicht sieht. Sondern erst dann, wenn man sich ein "durchschnittliches depressives Hirn" verglichen mit einem "durchschnittlichen gesunden" Hirn anschaut.


Was Hirnaktivitätsmessung angeht: mit funktioneller MRT kann man sehen, dass die Hirnaktivität auf manche Reize bei Depressiven etwas anders ist. Z.B. kann es sein, dass neutrale Reize bei Depressiven Aktivierungsmuster auslösen, die bei anderen erst bei bedrohlichen Reizen zu sehen sind. Aber auch diese Analysen werden meist auf Gruppenebene gemacht, und auch hier ist es wieder fraglich, ob man das auf alle Depressive generalisieren kann und ob man das auch im Einzelfall sehen würde.


MRT wird aber bei Depressiven vor allem deswegen gemacht, um  andere Ursachen auszuschließen (Tumore, Hirnschädigungen usw.)

Ja... zum Ausschluss hirnorganischer Ursachen wird ein MRT gemacht! 

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Das kommt auf das Verfahren an. CT ist veraltet, wird heute meistens nicht mehr benutzt und funktioniert mit Röntgenstrahlen. Logisch, ist gefährlich gewissermaßen. Das gibt dir einfach nur ein Abbild von inneren deines köpfen und du kannst jede 2D Ebene anschauen.

MRT funktioniert unter anderem mit Radio Wellen und einem Elektromagnetischen Feld. Daran werden aktive Bereiche des Gehirns genauer betrachtet.

PET macht das, indem des Glucose markiert und schaut wo im Gehirn die wieviel gebraucht wird.

Mit den letzteren Methoden kann man nachverfolgen, welche Bereiche im Gehirn bei welchen Aufgaben aktiv sind und so halt mehr über die Anatomie des Gehirns erfahren. Außerdem kann man Tumore entdecken. Mit Depressionen kenne ich mich nicht genau aus, allerdings müssten im Gehirn neuronale Prozesse grundlegend anders laufen, damit man das von außen erfassen kann. Du kannst ja mir MRT auch keine Gedanken lesen, du kannst nur aktive Bereiche ausmachen. Wenn bei Depressionen die gleichen Bereiche aktiv sind, wirst du erstmal keinen Unterschied merken..

Alles sehen kann man sowieso nicht mit diesen Verfahren, vor allem wenn es zu klein ist. Bspw. Tumore können nur bis auf 0,5 cm bei PET gesehen werden. Kleinere Veränderungen kann man nicht ausmachen. Wenn allerdings chemische Prozesse etc. Anders ablaufen, dafür eignet sich PET sehr gut 

Aber nicht verwechseln, bei depressiven Erkrankungen aber auch anderen psychischen Störungen wird oft ein MRT gemacht um somatische Erkrankungn auszuschliessen. Ein Gehirntumor kann nämlich die selben Symptome zeigen, wie sie z.B. bei Depressionen, Psychosen etc. diagnostiziert werden.

Ich habe gelesen, dass z.B. bei Angststörungen die Amygdala vergrößert sein kann das kann man auch im MRT sehen.

Die evtl. Abweichung der Hirnaktivitäten der unterschiedlichen Gehirnareala, kann man aber nicht im normalen MRT sehen.

Sehr gute Antwort!

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Ja, Super Antwort!

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