Depressionen = unterdrückte Gefühle?

3 Antworten

Ich habe selbst schon vielfache stat. Klinikaufenthalte wg. wiederkehrenden psychischen Erkrankungen hinter mir. Bin aber auch schon ein "Ü-50"er.

Du hast richtig erkannt, dass die Schulmedizin, aber auch kogn. Verhaltenstherapie besonders was psychische Erkrankungen wie Depressionen betrifft leider ziemlich überfordert ist !

Ja, (fast) alle Psychopharmaka bekämpfen im Prinzip nur die Symptome, aber nicht die tiefliegenden Ursachen, welche es gilt erstmal exakt zu erkennen.

Die "moderne" Leistungs-Gesellschaft ist es primär, was viele - auch junge - Menschen zunehmend psychisch immer mehr krank macht. Private und berufliche Probleme führen im Ganzen dazu, dass das "Fass überläuft".

Letztlich kannst nur Du Dir selbst helfen, indem Du Dir wirklich ALLES (!) von der Seele redest und "auf den Tisch" bringst, was Dich von Kindheit an evtl. / vermutlich noch tief in Dir drin steckt und als ungelöst belastet.

Unterdrückte Gefühle, Gedanken und damit verbundener Schmerz sind ganz wesentliche Faktoren dabei, das hast Du ebenfalls richtig erkannt.

Wenn Du Vorgenanntes geschafft hast, dann werden sich Lösungen für Dich ergeben, die positive Verhaltensänderungen bei Dir mit sich bringen können, um Dein Leben aktiv wieder erträglich(er) gestalten zu können.

Falls Du - möglicherweise - psychisch "fortgeschritten" bereits so krank ist, dass sich offenbar erheblicher chron. "Schaden" in Dir zeigt, dann gibt es die Möglichkeit die Situation wesentlich zu verändern bzw. zu verlassen.

Du äußerst Dich nicht, was Du schulisch / beruflich bisher gemacht hast   und wie alt Du jetzt aktuell bist. In Deinem Profil sehe ich das auch nicht.

Da bereits eine längere (nachweisliche) Krankheits-Vorgeschichte bei Dir vorliegt, wäre es sinnvoll zu überlegen, (befrist.) Erwerbsminderungsrente zu beantragen, um Dich so (erstmal) wesentlich zu entlasten.

Falls Du vermutlich noch jung bist, gäbe es so die Möglichkeit Dich in dieser befristeten (bezahlten) Zeit (2-3 Jahre) gesundheitlich wieder aufzubauen.

Die finanzielle Situation spielt dabei natürlich auch eine Rolle.    

Deine wertvolle Gesundheit sollte dabei aber über Allem stehen !

Alles Gute und Liebe !

Tja, bei Psychischen Problemen wie deinen muss man nach jedem Strohhalm greifen... Glaub dir kann hier keiner so richtig helfen. Ich kann dir die Frage vielleicht beantworten wieso so viele heute "Depressiv" sind und Therapien so chaotisch. Das ist nur meine Meinung und Erfahrung: Vor allem bei Jugendlichen ist oft zu sehen das sie "Depressionen" haben sich vor allem ritzen etc. weil alle sich um einen kümmern wenn man das hat. Dieses Verhalten hat sich durch die Medien (Informationsgesellschaft) entwickelt und ist also getriggert. Ich behaupte das mittlerweile die meisten Depressiven keine wirkliche Depression haben und somit die Therapien eher für diese Menschen ausgerichtet sind die einfach nur eine/diese Verhaltensstörung haben. Das ist unter Jugendlichen mittlerweile schon ein Lifestyle und bietet eben Vorteile. Zusammengefasst: dieses negative Verhalten ist abgeschaut, man kann Menschen damit manipulieren und kriegt was man will, diese Menschen müssen lernen das sie es sich nicht so leicht machen können und wenn man positiv hervorgeht es auf Zeit viel mehr bringt, es gibt auch wirklich Depressive die ihre Krankheit ausnutzen wie diese Verhaltensgestörten und daher ist es schwer den Unterschied zu erkennen. Speziell das ritzen: Sowas gab es früher (wie auch in Dritte Welt Ländern) kaum und ist hauptsächlich bei Borderline aufgetreten. Normalerweise legt sich das bei denen wenn sie erwachsen werden weil sie eben erkennen das es auf lange Sicht sich nicht so lohnt. Vielleicht würde es auch helfen wenn nicht jeder sich für alles anbietet sobald er einen Depressiven sieht. Bringt ja auch nix, ganz im Gegenteil... Würde gerne wissen wie sich deine Depression genau zeigt. LG

Danke erst mal, ich wusste auch nicht, ob es die richtige Plattform hier ist.

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@fabbln

Hier kann man alles fragen. Ob es sich lohnt ist die andere Frage. ;)

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@Patrickson

Ob jemand Erfahrung mit solchen Therapien hat (wenn ja welche) und ob die etwas bringen war die Hauptfrage.

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An "putzthiernur96":

Wie nutzt denn ein "wirklich" Depressiver diese Krankheit aus ?

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@AllesLiebe12

Welcher Kranke hat schon ehrlich noch nie seine Krankheit ausgenutzt. Man begründet mal das man sich schlecht fühlt um einer Situation zu entgehen, man übertreibt um von jemanden den man mag und neu kennt Aufmerksamkeit zu bekommen um so Kontakt zu schließen. Allerdings recht normal das man mit kleinen Lügen Kontakte schließt. Naja sowas halt...

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Du musst aufhören, im Außen nach Lösungen zu suchen. Die Lösung ist in Dir.

Ich bin ein praktischer Mensch. Was heisst Lösung liegt in dir? Die Dinge, die ich gemacht habe gingen ja in diese Richtung. Hab versucht meine Vergangenheit aufzuarbeiten und Meditation hab ich auch gemacht.

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Du hast dabei aber offenbar nicht den Kern getroffen. Im Prinzip ist das eine Sache, die nur Du alleine machen kannst. Da kann auch der beste Therapeut und die beste Technik nicht helfen. Du musst die Dinge spüren, die Du jetzt noch nicht spüren kannst. Du wirst es merken, wenn Du am richtigen Weg bist. Mit "die Lösung liegt in Dir" meinte ich, dass Du aufhören solltest, im Außen nach Lösungen zu suchen. Verschiedene Therapeuten, Psychiater, Techniken Medikamente... Alles ganz nett, um mal über eine arge Krise zu kommen oder sich abzulenken. Aber den Punkt trifft man damit nicht.

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Depressionen, ich bin am Ende meiner Kräfte, was soll ich tun?

(Langer Text)

Hi, ich bin jetzt 19M und seit fast 5 Jahren habe ich Depressionen. Die Probleme haben bei mir seit dem 6sten Lebensjahr angefangen, aber richtig schlimm wurde es ab 15.

Genauer werde ich auf meine Depression nicht eingehen, weil es sonst viel zu lang wäre. Hier paar Infos: Mit 17 und 2 mal mit 19 hatte ich einen Selbstmordversuch. Seit dem ich 15 wurde, habe ich mich zurückgezogen und durch die jahrelange Einsamkeit wurde es zu einer Sozialphobie. Mein Vater weiß leider von 2 meiner Selbstmordversuchen und die Reaktion war.... naja sehr schlimm. Er hat mich beleidigt und fertig gemacht.

Bei meinem 3ten Selbstmord versuch habe ich mich endlich getraut Hilfe zu holen. Ich war 2 mal in einer psychosomatischen Klinik (1mal waren es 12 Wochen und das 2te mal waren es 6 Wochen). Die Diagnosen die ich bekommen habe waren: Depressionen, Zwangsgedanken, Sozialphobie und chronische Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen habe ich seit dem ich 15 bin und das belastet mich sehr, weil ich kaum arbeiten, konzentrieren, schlafen und durch den Alltag kommen kann. Die psychische/physische Belastung macht mich fertig. Ich sehe schon seit Jahren keinen Grund mehr zu leben. Keine Freunde/in, hass gegen über meinen Eltern, die psychischen und physischen Schmerzen. Jeder Tag ist seit Jahren ein Kampf. Ich sehe keine Lösung für meine Probleme. Unterstützung bekomme ich überhaupt gar nicht. Mein Vater macht mich wortwörtlich kaputt und die "Freunde" die ich hatte, haben auf mich genau so geschissen. Die Frage ist, wofür soll ich noch leben? Was ist der Sinn des Lebens? Ich habe jetzt durch die Kopfschmerzen und innere Ruhe seit über 35h nicht geschlafen, deswegen bitte ich um eine Entschuldigung, dass ich alles nicht ausführlich erklärt habe. Die Frage ist einfach: Lohnt es sich weiter zu kämpfen? Wenn jemand eine schwere Depression hatte, würde es mich gerne interessieren, warum es sich für dich gelohnt hat weiter zu kämpfen...

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