Depressionen - doch ich möchte meine Eltern nicht damit belasten?

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5 Antworten

Du solltest mit deinen Eltern reden. Ich war in der selben Situation wie du. Ich dachte, ich könne mit meinen Eltern nicht reden, da sie schon genügend Probleme haben. Geldsorgen, Probleme mit meinem Bruder, etc. Habe im Endeffekt dann auch mit meinen Eltern geredet weil ich nicht wollte, dass das so weitergeht. Sie stehen hinter mir und unterstützen mich. Ich bin jetzt bei einem Kinder- und Jugenpsychiater und es hilft wirklich wenn du mit jemanden intensiv über deine Probleme sprechen kannst. Das beste wenn du mit ihnen redest. Du bist ihre Tochter und sie werden das verstehen. Ich drücke dir ganz fest die Daumen. 

Ich danke dir für deine aufmunternden Worte, doch so unglaublich es klingt, meine Eltern verstehen das nicht. Ich bin in einer sehr "kaltblütigen" Familie aufgewachsen

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Sage es deinen Eltern auch hört es sich so an das du mit Verlusten nicht umgehen kannst!Mache nochmal selber eine Therapie oder gehe selber zum Therapeuten!

Vielteicht gab es ja auch eine  guten Grund den Hund abzugeben zb weil er schon alt und krank war!

Es ist wichtig das du  dir jetzt Hilfe holst den im leben kann man immer  irgendwelche Verluste erleben egal wen oder was!

Rede mit deinen Eltern darüber den sie wollen ja auch das es dir gut geht!

Meine Eltern haben ihn nur abgegeben weil sie meine Schwester, da sie garkeine Anzeichen macht gesund werden zu wollen bestrafen wollten. Er war ein junger und kerngesunder Hund.

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naja, du musst wissen, dass die situation nicht so einfach ist. Du hast folgende Optionen:

1. Du holst dir (evtl. mit deinen Eltern zusammen) Hilfe bei einem Psychologen, der kann mit dir intensiv über alle Probleme reden und dir am besten sagen, was man in deiner Situation machen kann.

Mach dir wegen deiner Eltern keine Sorgen. Du bist ihre Tochter. Auch wenn sie oft genervt sind: sie lieben dich und stehen immer hinter dir! 

2. Du versuchst, das beste aus deiner jetzigen Situation rauszuholen. Wo haben deine Eltern den Hund hingebraucht? und warum? Hast du vielleicht die Möglichkeit, ihn zu sehen? Wenn du siehst, dass es ihm gut geht und ihn vielleicht streicheln kannst, würde dich das mit Sicherheit aufmuntern, oder?

Außerdem ist es wichtig, deinen Eltern von deinen Depressionen zu erzählen, wirklich. Vielleicht verstehen die nicht, was das genau bedeutet, aber du musst was ändern, sonst bleibt alles, wie es ist.

Wir sind doch nur eine Herde Besserwisser im Internet, wir kennen dich doch gar nicht. 

Und was ist mit deiner Schwester? Ist die wieder zuhause? Siehst du sie regelmäßig?

Ich kann ihn garnicht mehr sehen ich bin in Deutschland und meine Eltern haben ihn zurück nach Slowenien verscherbelt. Und meine Schwester möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr sehen sie hat mein Leben und das meiner Familie bewusst zerstört.

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Du verhältst dich wie ein Schattenkind. Das sind die Geschwister von kranken oder behinderten Kindern. Die denken oft, dass sie keine Probleme machen dürfen, weil das andere Kind ja schon Probleme macht und sie die Eltern nicht noch zusätzlich belasten. 

Aber du solltest deinen Eltern erzählen, wie es dir geht. Du versuchst gerade deine Eltern zu schützen, aber das kannst du nicht. Man hat als Kind die Kraft nicht, um das auszuhalten. Das ist wie ein Rucksack, den man mit Steinen fühlt. Irgendwann ist er zu schwer. Jede Sorge, jedes Problem, dass du für dich behältst, ist so ein Stein. Warte nicht, bis der Rucksack zu schwer für dich wird. 

Ich war selber in so einer Situation (mein Bruder ist behindert). Ich hab erst bemerkt, das ich meine Bedürfnisse zulange zurückgestellt habe, als ich mit einer Zwangsstörung und Panikattacken in der Psychiatrie gelandet bin. Lass es nicht soweit kommen. Rede mit deinen Eltern. 

Wenn du das jetzt aber nicht willst, kannst du bei einer Beratungsstelle anrufen wie NummergegenKummer. Das ist gratis und du musst nicht einmal deinen Namen nennen und dort kannst du mit ausgebildeten Beratern über dein Problem sprechen und mit ihm zusammen eine Lösung finden. Oder dich auch nur einfach mal ausheulen (was auch hilfreich sein kann).  

Nur weil deine Schwester schon Probleme macht, heißt das nicht, dass du das nicht auch darfst. Ich weiß es ist schwierig, aber du musst dir auch einfach das Recht nehmen, Probleme und Sorgen mit deinen Eltern zu besprechen.

Es tut mir sehr leid das zu hören. Ich kann dich sehr gut verstehen da ich so was ähnliches auch grade durchmache. Tipps kann ich dir leider nicht geben da ich da selbst auch nicht so rauskomme. Aber was ich dir sagen kann das du sicher nicht alleine bist und dich jemanden anvertrauen solltest. Es geht vielen so wie dir und es wird dir bald besser gehen.

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