Depression zerstört mich Hilfe!?

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6 Antworten

Hallo,

man merkt, dass du sehr negativ dir gegenüber eingestellt bist und dir momentan der "Sinn" fehlt, sicherlich fragst du dich auch oft "Warum". Du hast sehr hohe Ansprüche an dich, vergleichst dich sicherlich oft und du fixierst dich regelrecht auf das Negative in deinem Leben. Jeder Versuch es besser zu machen, scheitert. Das zieht automatisch mehr runter....

Ich vermute, du gehst einmal die Woche zu deiner Psychologin? Das reicht nicht. Ich war vor einem Jahr auch so weit, dass ich mir therapeutische Hilfe genommen habe, aber ich war noch nicht so weit wie du. Nicht mal mir hat das geholfen - ich hab mich immer schlechter gefühlt, denn ich dachte, dass alle Menschen ihr Leben im Griff haben, NUR ICH NICHT. Ich saß ihr gegenüber und wurde immer kleiner, denn ich kam mir so allein damit vor... alles gute Ratschläge - aber nur in der Theorie. Mich immer wieder zu erklären, manchmal half es kurzzeitig zu eienr Erkenntnis, brachte mich aber nicht weiter. Weisst du, was ich gemacht habe? Ich habe meine Ausbildung abgebrochen, ich lag tagelang im dunklen Zimmer und mir ging es so dreckig. Ich ging schließlich in eine "Tagesklinik" - das ist vor der stationären Aufnahme in einer Klinik die Option, an sich zu arbeiten. Da gehst du morgens hin und kannst abends wieder gehen. Du bist mit Menschen zusammen in einer Gruppe, die größtenteils mit Depressionen kämpfen, das vielleicht auch nicht zum ersten Mal. Du sprichst mit Menschen denen es genauso geht, betreut seid ihr von mehrern Sozialarbeitern und Therapeuten, in der Regel sind auch Ärzte da, also das komplette Paket. Es war anfangs schwierig für mich, mich einzufügen, denn ich konnte überhaupt nicht über meine Probleme sprechen... Aber it der Zeit zieht man mehr und mehr für sich raus, man klernt viel über sich selbst, man lernt was über die Krankheit, man sieht, wie es anderen geht, ihre Hochs und Tiefs, man lernt das man eben NICHT allein ist. Dort hatte ich dann auch eine andere Psychologin, da habe ich gemerkt, dass ich am richtigen Platz bin. Davor war mir nicht klar, was mich bei meiner Therapeutin störte. Es kommt stark auf den Mensch an, ob er dir helfen kann - schlussendlich muss die Kraft von dir kommen, dich nicht aufzugeben! Ich lege dir nahe, die Psychologin zu wechseln.... such dir den Mensch aus, der dir das Gefühl gibt " richtig " am Platz zu sein!, du musst mit einem erleichternden Gefühl gehen können! - besser wäre aber noch, du würdest dich in eine Tagesklinik einweisen lassen, da bist du wie gesagt tagsüber und kannst abends gehen. Wenn du akut gefährdet bist dir zu schaden, kannst du auch in die stationäre gehen, da bist du dann auch über Nacht. In der Regel geht man da ca. 3 Monate hin, man kann aber jederzeit abbrechen oder nach Bedraf auch länger bleiben. Man kann intensiver mit dir arbeiten und das wichtigste für dich - man lernt, dass man nicht allein ist und kann schauen, wie es andere machen, die einen dann auch mal verstehen.

Es ist völlig normal und auch in Ordnung, dass du in diesem Zustand jetzt keine Lust hast zu arbeiten, dir fehlt die Energie. Ich hatte Monate lang nicht mehr geschlafen, ich weiß wie das ist. Das wichtigste ist, das du wieder zu Kräften kommst und der Rest kann warten. Ich schreib jetzt mal kein Buch, wir können gern Nachrichten schreiben, wenn dich was detailierter interessiert.

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:01

Ich habe keine Motivation in eine Klinik zu gehen... "Die Kraft muss von mir kommen" Das werde ich nie.. Vielleicht irgendwann wenn ich unter der Brücke lebe aber da ist es schon zu spät.. Ich weiß auch nicht was ich mit dieser Frage eingentlich wollte, wenn ich sowieso hilflos bin.. Ich glaube ich wollte nur mit Menschen reden...

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:26

Weihnachten... Ich wünschte ich kenne dieses Gefühl.

Auf jeden Fall Danke für deine Antwort. Nur weiß ich nicht wie ich an so einem Ort komme. Habe viel zu wenig Allgemeinwissen...

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Versuche es mit einer anderen Therapeutin, wenn dich deine jetzige nicht weiter bringt.

Vielleicht solltest du auch mal über einen stationären Aufenthalt nachdenken und das bei deinem Arzt ansprechen.

Ansonsten denke ich, dass du dir deine Probleme auch zum Teil weiter einredest.

Wenn es dir nach den Gesprächen mit deiner Psychologin wirklich immer so schlecht ginge, würdest du irgendwann gar nicht mehr hingehen oder dich früher oder später wirklich umbringen..

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Ich verstehe nicht genau, was du als Fragesteller genau von Antwortenden wie mir erwartest / erhoffst.  

Du hast ausdrücklich um realistische Antworten gebeten, was ich gut verstehen kann. Ich selbst bin weder Optimist noch Pessimist. Aber auch Realist bin ich längst nicht immer. Deine ganze Fragestellung basiert auf negativen Gedankengängen, und ich werde dich darin nicht unterstützen. Was ich positiv finde ist, dass du dich zusammengerauft und uns Dein Leiden mitgeteilt hast. Das zeigt mir persönlich, dass da doch ein Funken Hoffnung und Wille in der steckt, der sowas wie Sehnsucht auf ein besseres Leben verspürt. Das ist ein sehr guter Anfang.

Niemand von uns kann sich wirklich zu 100% in dich hineinversetzen, und aus diesem Grund kann ich nicht beurteilen, ob ein wenig Optimismus in deinem noch so jungen Leben wirklich zu viel verlangt ist. Wenn du dich so extrem einsam und verlassen, unverstanden und wertlos fühlst oder schon gar keine Gefühle mehr zulassen kannst, dann überleg dir bitte, ob du vielleicht beim Sorgentelefon anrufen oder dich einer Lehrperson / einem Sozialarbeiter anvertrauen magst. Im ersten Moment mag das wie eine Abfertigung klingen, aber diese neutralen (!) geschulten Menschen werden dich genau dort abholen wo du stehst, keinerlei Vorurteile gegen dich hegen und dich nicht mit Vorwürfen in die Ecke drängen. Sondern sie werden dir zuhören, dich ernst nehmen und den bestmöglichen Weg für dich und mit dir zusammen bahnen. Ich lege dir diesen Schritt sehr ans Herz, weil ich die Vermutung habe, dass dir das Internet auf lange Sicht nicht den Halt bieten kann, den du jetzt und in der Zukunft so dringen brauchst und verdient hast.

Ich selbst bin erst 21 Jahre alt, habe meine Ausbildung mit knapper Not überstanden und bestanden, war danach fast zwei Jahre lang arbeitslos. Nein, nicht arbeitsuchend. Arbeitslos. Die Angst drohte mich zu zerfressen. Dann habe ich mich wieder aufgerafft, habe eine Psychotherapie gemacht und einen Nebenjob gefunden. Heute stehe ich wieder vor dem Nichts: Die Psychotherapie habe ich hingeschmissen, den Job aufgrund Personalkosten verloren - wohne zum Glück bei meinen Eltern, die mir momentan fast alles finanzieren. Was meinst du, wie oft ich an Suizid denke und keine Lust auf Optimismus habe...

Es ist schwer, dir etwas Standhaftes mit auf den Weg zu geben, nur über diese Plattform. Letztendlich ist es ganz wichtig, dass du positive Erfahrungen machst und endlich Erfolgserlebnisse hast. Versuch auf die positiven Dinge in deinem Leben zu achten. Hast du Träume, Wünsche, Ziele?

Kennst du den Spruch "A negative mind will never give you a positive life" (Ein negativer Gedanke wird dir niemals ein positives Leben geben)...
Daran halte ich fest, und das sagt dir nicht irgedwer. Sondern jemand, der selbst immer wieder mit seinem jungen Leben hadert...Aber solange wir uns selbst haben, unsere Stimme, gehen wir unseren Weg. Wir sind für unser Glück selbst verantwortlich.

  

             

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:17

Ich weiß auch nicht genau, was ich mir als Antwort erhofft habe... Ich wollte glaube ich nur Kontakt mit Menschen haben :/ Trotzdem Danke für deine Antwort

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1. suche dir einen anderen Psychologen. 

2. ändere dein Mindset(also deine Einstellung), denn deine negativen Gedanken machen dich zum Verlierer

3. natürlich ist möglich daraus zukommen, aber es hängt von dir ab

4. finde ein Ziel, also einen Grund, warum du wieder aus diesen Depressionen raus willst: z.B. deine Eltern glücklich machen, reich werden, in einer Sache besser sein als andere, sich wieder wohlfühlen, etc.

5. überwinde deine Ängste, wenn es sich Richtig anfühlt

6. achte auf deine Ernährung, denn viele psychische Symptome haben oft eine Mangelernährung als Ursache(also, dass dir evtl., viele Nährstoffe fehlen, die wichtig für dein Wohlbefinden sind)

Also, ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps helfen und wenn du willst kannst du gerne mal persönlich mit mir reden. Ich werde dir nicht alles gut reden, sondern meine ehrliche Meinung sagen und dir so gut wie es geht Motivation geben. Schreib mir einfach an.

Viel Erfolg

LG Olli

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:03

1. Kann ich nicht. Ich wurde dort eigentlich aus einem anderen Grund eingewiesen. Meine Mutter würde mir nicht in eine andere einweisen, denn sie glaubt mir nicht, dass ich ernsthafte Depressionen habe.

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:04

6. Meine Ernährung ist eigentlich ziemlich gut und ausgewogen. Sollte kein Problem darstellen

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Kommentar von yolonator54
12.08.2016, 19:05

4. Ich habe kein Ziel.. Ich weiß nicht wofür ich eigentlich lebe. Ich glaube nur weil ich zu feige bin um zu sterben

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Hallo:)

das hört sich sehr traurig an, alles was du erzählst, und ich bitte dich das du folgendes aufmersam liest:

Jesus Christus liebt dich, Er hat dich gemacht, so wie du bist, er wollte das du lebst und auf dieser Erde bist. Es ist kein Zufall und alles was ich jetzt schreiben werde habe ich mir nicht ausgedacht, das habe ich von der Bibel, das Buch was Gott selbst hat schreiben lassen.

Aber weißt du warum du dich so leer und traurig fühlst? das eigentliche Problem, ist die Sünde im Leben von uns Menschen. Neid, Eifersucht, Lügen, isw das ist alles Sünde und das trennt uns von Gott weil Er So heilig ist.

Das heißt zwischen uns und Gott ist wie eine ganz dicke Wand, wir können keine Frieden haben, keine wahre Freude, weil unsere Beziehung zu Ihm total zerstört ist.
Und Gott hat gesagt wir verdienen nur die Hölle, ewig von Ihm getrennt zu sein.

ABER... Er hat uns Menschen (auch DICH) soo sehr geliebt das er nicht wollte das wir verloren gehen, er sandte Jesus, sein Sohn. Jesus hat in dieser Welt gelebt, er war perfekt, kein Fehler, keine Sünde, und denoch haben die Menschen ihn getötet, aber so war der Plan Gottes.

Ich würde dir so gerne klar machen, was es für dich bedeuten kann, wenn du diese Warheit verstehst: Jesus ist dort am Kreuz für dich gestorben, an deiner Stelle, aus Liebe zu dir, damit du ewiges Leben hast und eine lebendige Hoffnung, und Freude und Frieden in deinem Herzen!!

Was müssen wir machen? nur daran Glauebn, und erkennen das wir Sünder sind-

Ich bete für dich!! Und Wünsche dir das du dir eine Bibel besorgst, oder die gibt es auch online, und anfängst darin zu lesen, wenn du Jesus ersthaft suchst wird er dein Leben verändern!

Jesus hat gesagt: Kommet her zu MIR, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben.

Ich hab es getan ich bin in Gebet zu Jesus gegangen, als ich 15 war und ich mich so ähnlich fühlte wie du, und er hat mir einen Sinnn gegeben im Leben.

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Kommentar von MrCround
12.08.2016, 18:55

Einem GTA Spieler mit Jesus zu kommen wenn er Suizidgedanken hat, verstärkt das ganze nur..

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hey wenn du willst kannst du mich mal anschreiben.. bin ein mädchen und 15 und kenne einiges von dem was du schreibst.

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