Depression, welcher Arzt?

10 Antworten

Ich würde zuerst zum Hausarzt gehen und ihn um eine ÜW zu einem Psychologen bitten. Er wird sie sicher ausstellen. Der Psychologe wird erst einmal Gespräche führen. Somit kann er die Depression (soweit eine vorliegt) bestimmen (es gibt verschiedene Depressionen) und wird dementsprechend eine Therapie o.ä. einleiten.

Depressionen sind zwar sehr in Mode, aber meistens sind sie nur das oberflächlichste Symptom.

  • Sie können vom Körper herrühren: häufige Schmerzen, schlechter Schlaf, Schilddrüsen- oder andere Hormonstörungen ... Das sollte der Hausarzt als erstes abklären.

  • Sie können sozial bedingt sein: Mobbing am Arbeitsplatz, Eheprobleme etc. Da wäre vielleicht ein Kommunikations- oder Lebensberater ein erster Ansatz, mit dem man im Rollenspiel gezielt üben kann, wie es besser geht.

  • Sie können Folge einer tieferliegenden Krankheit oder schlechter Erfahrungensein wie bei Sprachstörungen, ADHS, Schüchternheit. Dann sollte ein Psychologe helfen, das Selbstwertgefühl zu verbessern.

  • Medikamente gegen Depressionen helfen in der Regel nicht, machen aber dick. Sie sind aber oft ein lebenserhaltendes Gerüst bis richtige Hilfe angeboten werden kann. Denn auf gute Psychotherapeuten wartet man oftein halbes Jahr oder länger.

!!!!!!!! Der Therpeut sollte auf jeden Fall sehr sympathisch sein und zielgerichtet, sonst unbedingt spätestens nach den 5 Probestunden wechseln. M.E. sind die meisten deutschen Psychologen schlecht, weil sie zu wenig auf die Patienten eingehen und viel nach 0815 machen.

Mein Tipp: Bevor du eine Diagnose Depression in deine Krankenakte festschreiben läßt und dich dann z.B.nicht mehr privat oder Unfall- versichern kannst: -->>

  • Gehe jeden Tag, egal wie das Wetter ist eine halbe Stunde, am besten mittags, spazieren.
  • Trinke jede Stunde ein 0,1l-Glas Wasser (mit Zitrone, Ingwer, ...) oder grünen Tee.
  • Schlafe jeden Tag ab 21-22:00 ca. 7,5 Std.
  • Schicke jeden Tag mind. 1 Person einen netten Gruß: per Brief, Karte, E-Mail, Anruf.
  • Nach Dusche, Frühstück, Zähneputzen, Hübschmachen: stelle dich vor dem Spiegel, lächele dich an (besonders, wenn es dir schwer fällt) und sage LAUT zu dir:
    Du bist klug, du bist schön, du bist stark.
  • Je niedergeschlagener du an dem Tag bist, um so sexier muss die Unterwäsche sein - auch wen du nur einkaufen oder spazieren gehst.
  • Schreibe jeden Tag 5 Dinge auf, die dir (gut) gelungen sind, auch wenn es mal nur Tee gekocht, Schuhe geputzt, Post geholt, Haare gekämmt, Blumen gegossen sind.

Die Diagnostik bei einer Depressionen läuft über Gespäche und Test.( Fragebögen zu körperlichen Symptomen und Gefühlen z.B.- muste ankreuzen, nix wildes ;-) Kernsymptome bei Depressionen sind Antriebslosigkeit, keine Lust etwas zu machen, generell eher freudlos zu sein, das Gefühl alles/ vieles mache keine Sinn, Ein-und Durchschlafprobleme, sich viele Gedanken machen- grübeln. Die Diagnose stellt in der Regel ein Therapeut oder Psychiater, ein Hausarzt, der diese Diagnose stellt, sollte dann acuh zu diesen überweisen. Von der bloßen Diagnose hat der patient ja auch nichts.... Bei Depressionen ist die Beste Behandlung eine Gesprächstherapie, die die Ursache für die Depressionen herausfinden und bearbeiten. Bei schweren Depressionen ist es durchaus angebracht, sich medikamtös einstellen zu lassen. Das macht in der Regel ein Psychiater, ein Hausarzt hat oft nicht das Fachwissen bei den Medikamenten. Manche Psychiater bieten auch eine Gesprächstherapie an, oft behandeln Therapeuten, diese überweisen dann zu einem Psychiater oder der Psychiater überweist zum Therapeuten. Depressionen nur mit Medikameneten zu behandeln, find ich nciht gut. Sie haben ( neben einer genetischen Komponenten) eine Ursache, Therapeuten können einem gut helfen diese herauszufiendn und Strategien gegen depressive Symptome zu entwickeln, dann kann man oft auch ohne Medikamente leben.

Hausarzt Depression

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