Depression und Schwulsein?

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3 Antworten

Ich kann nicht verstehen, warum du dich schwul fühlst, wenn doch alle punkte dagegen sprechen. Es ist aber fakt, dass Depressionen sich auf das Sexualverhalten auswirken. Normalerweise wird damit einfach nur der Sexualtrieb geschwächt. Er kriegt schwieriger ein Ständer und das Interesse für Sex singt generell. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

Hallo.      

Erstmal denke ich das du wissen solltest, das es sehr gute Therapiemöglichkeiten bei Depressionen gibt, falls du dich mit der Thematik noch nicht befasst hast.     

Ich finde es für mich schwer nachvollziehbar, das Depressionen die Gefühlsbezogenheit zum gleichgeschlechtlichem  beeinflussen soll, dies wäre in der Tat ein Gesprächsstoff beim Besuch eines Therapeute oder eines Facharztes für Psychiatrie und Neurologie.

Wie ich geschrieben habe, kann mir das so nicht vorstellen.      

Liebe Grüße, FlyingDog 

Indem sich mit zunehmender Depression die Angst vor etwas verstärkt, so dass man Gedanken, Vorstellungen und Gefühle entwickelt, die eigentlich nicht der Warheit entsprechen. Meiner Meinung nach ist das sehr gut möglich wenn man sich nur auf eine Sache konzentriert die einem Angst macht, dass diese Sache vor der man Angst hat echt anfühlt.

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@Gast9

...Dann allerdings ist die Angst als Auslöser für die Steuerung der Gefühlsbezogenheit verantwortlich und nicht die Depression. 

Wie bereits in anderer Antwort korrekt geschrieben kann eine depressive Phase durchaus den Sexualtrieb schwächen, jedoch nicht die sexuelle Orientierungsrichtung steuern. Die sexuelle Orientierung wiederum kann durchaus depressiv machen nämlich dann, wenn die sexuelle Orientierung zur persönlichen Belastung führt.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Ich verstehe nicht, was Du mit ,,persönliche Belastung" meinst. Könntest Du mir das bitte nochmal erklären? Danke

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@Gast9

Das kann ich gerne tun...☺ 

Eine sexuelle Richtung/Orientierung die man zb. nicht auslebt bzw. nicht ausleben kann, kann für dich persönlich zur Belastung werden. (persönliche Belastung = auf dich bezogen und nicht auf Andere) 

Sexuelle Auslebung kann auch zur persönlichen Belastung werden, gerade dann, wenn man weiß, das die Art des sexuellen Auslebens nicht vertretbar ist... -bitte erspare mir da eine Detailbeschreibung- und kann so zur Depression führen.

Wenn man sich einem oder einer Partner/in verpflichtet fühlt, 95x am Tag miteinander Sex zu haben obwohl man das eigentlich nicht möchte, kann dies zur persönlichen Belastung führen was dann durchaus zu Depressionen führen kann... so in die Richtung gehend. 

Wenn man die sexuelle Orientierungsrichtung anfängt zu hinterfragen und sich nicht sicher ist ob die Orientierung nun wirklich das ist, was ich wirklich will, kann dies für dich persönlich zur Belastung werden...       

Bevor das allerdings nun zu einem reinen Diskussionthread wird, was dann wiederum u.U. in das GF-Forum gehören würde, - konnte ich deine Frage/Ratsuche damit beantworten bzw. Unklares ins Licht rücken?   

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Ja, ich glaube das ist der Grund meiner Depression, ich wollte meine Freundin immer lieben, aber das hat sich verpflichtet angefühlt, begleitet mit Angst sie mal im Stich zu lassen. Ich lebe seit 6 Monaten nur in Angst und habe deshalb eine entsprechende Persönlichkeit entwickelt, die eigentlich nicht ich bin. Vor der Depression hatte ich auch Phasen in denen ich dachte, ich sei schwul. Diese haben sich jedoch als kleine Phasen erklärt nach eind bis zwei Wochen. Ich glaube dass dieser Gedanke den ich jetzt habe auch eine Phase ist die ich zu ernst nehme und mich zu sehr reinsteigere.

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@Gast9

Um nochmal Klarheit zu schaffen... 

Ist bei dir (fach)ärztlich denn eine Depression diagnostiziert worden?  

Dich scheint die Thematik sehr zu beschäftigen und auch zu belasten und kann an dieser Stelle nur empfehlen, das du dir die Option offen hälst ggf. dich mit deinem Arzt oder einem Therapeuten zu besprechen.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Es ist nicht nur bei meiner sexuellen Orientierung so, dass ich sie hinterfrage. Ich hinterfrage wirklich JEDEN Gedanken den ich gerne habe. So zerstöre ich automatisch Gedanken und Vorstellungen die eigentlich meine sind und die ich gerne habe.

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Ich bin schon in Therapeutischer Behandlung, auch Ambulant, also klinisch. Ich werde eventuell 7 Wochen dort verweilen in einer Frühdingsbumspsychatrie

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Und ja eine Depression wurde diagnostiziert vom Arzt

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@Gast9

Okay, das halte ich durchaus für stimmig das du in therapeutischer Behandlung bist und hoffe sowie wünsche dir, das du die Therapie für dich erfolgreich abschließen kannst. Ich denke das du, wenn du es nicht schon tust, dich auch mit dem Therapeuten über das Thema welches wir gerade beschrieben haben, besprichst.     

Alles Gute und liebe Grüße, FlyingDog 

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Ja das tue ich, vorallem bei diesem Thema. Ich bin generell sehr offen bei solchen Themen, da es mir ja nicht viel bringt das zu verschweigen.

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Nochmal zurück zu meiner sexuellen Orientierung. Ich kann höchstens Bisexuell sein, da mich Frauen und das kann ich sicher sagen, anziehen. Ich fasse sie gerne an, küsse sie gerne und will auch mehr von ihnen. Bei Jungs kann ich das nicht sagen bzw beurteilen, da ich überhaupt keine homosexuellen Erlebnisse habe. Jedoch erregen mich eben schwule Schmuddelfilme echt überhaupt nicht, also wirklich 0% mein Glied zieht sich sogar zurück, also wortwörtlich er wird noch kleiner als sonst. Bei Frauen in einem P0rno sieht es sofort ganz anders aus. Ich glaube ich hatte einfach Libidoverlust durch meine starke Depression und dass mir eben der Gedanke kam: ,,Was ist wenn ich nicht auf Frauen stehe, da ich im Moment keine sexuelle Lust spüre?" Und ich habe mich glaube ich zu sehr reinsteigert. Gepaart mit Angst und Zwangsstörung ist das Denken ein Tufelskreis geworden.

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@Gast9

Das ist das, was dir hier die anderen User und ich versucht haben, dir zu vermitteln, das die Depression den Libidoverlust fördert und dies vermutlich auf dich zutrifft und nichts mit der sexuellen Orientierungsrichtung zu gleichgeschlechtigen Menschen zu tun hat. 

Nun hast du ja den richtigen Weg, den der Therapie, eingeschlagen und das ist genau der richtige Weg...👍, wofür wir dir alle, ganz viel Erfolg wünschen, damit es dir baldigst besser geht. 

Nun werde ich mich an dieser Stelle abgrenzen denn ich denke es ist so, alles gesagt und beratschlagt wurden, was ich in unserem und in diesem Rahmen tun konnte und wir uns anfangen, im Kreis zu drehen, kannst du mir da zustimmen und ist das so in Ordnung für dich?      

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Klar, danke nochmal, dass Du mir alles genaustens erklärt hast und dir Zeit für meine Probleme genommen hast. Ich weiß das sehr zu schätzen. Ich denke das wird schon, dass alles wieder beim alten mit meinen Gefühlen und Gedanken ist, da ich ja jetzt das genaue Problem herausgefunden habe, dank Dir und der ganzen GF Community. Danke und Dir auch eine schöne Grüße und gute Nacht! LG, Gast9 :)

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@Gast9

Gerne, bitteschön und zögere nicht, dich auch weiterhin mit Fragen/Ratsuche aktiv auf GF zu beteiligen wenn es dein Wunsch ist.     

Gute Nacht und liebe Grüße, FlyingDog 

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Du redest so als wäre Schwulsein etwas schlechtes. Vielleicht bist du auch einfach bi? ;) Nur weil die Gesellschaft denkt Homosexualität wäre abnorm, muss das nicht wahr sein. Schwul, lesbisch, hetero, schwarz, blau, grün wen interessiert das schon? Man trifft immer auf Leute die das ablehnen. Ich glaube du lehnst es selbst ab und versuchst alles um es abzustreiten. Eine Depression kann dich nicht "schwul fühlen" lassen. Wie soll denn das überhaupt funktionieren? Du musst deine Sexualität auch nicht unbedingt definieren. Du machst dir da einfach einen viel zu großen Kopf drum. Küss wen auch immer du willst, hab keine Angst vor Ablehnung und vor allem: Lehn dich nicht selbst ab, bitte. Ansonsten wenn du Hilfe brauchst der jemanden zum reden, schreib mich einfach an, nh?

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