Depression und keine Motivation für die Schule?

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4 Antworten

Was bei Depressionen hilft ist Bewegung an der frischen Luft also min. 1 Stunde am Tag raus an die Luft.

Wenn es dir schwer fällt dich zu motivieren mach dir mit Schulkollegen was aus (gemeinsames essen in der pause, ...) wenn du es dann schaffst das zu machen wirst du einen Motivationsschub bekommen und mit der Zeit wird es dir wieder leichter fallen zur schule zu gehen.

Nimmst du Med? Wenn ja ganz wichtig regelmäßig nehmen wie es der Arzt verordnet hat. Bei Antidepressiva kann es 3 bis 5 Wochen dauern bis sie wirken aber die Nebenwirkungen kommen schon nach Tagen. Trotzdem weiter nehmen denn die Nebenwirkungen werden mit der Zeit schwächer.

LG

Das ist schwer zu sagen. Du wirst vermutlich behandelt werden und womöglich Antideprissiva vom Arzt bekommen oder schon bekommen haben.
Antideprissiva können gewisse Stimmungsschwankungen beheben und etwas helfen. Du wirst dich besser fühlen.
Depressionen sind eine ernstzunehmende Krankheit und sich selber zu motivieren ist da schwer, da es wie eine innere Blockade wirkt.

Diagnostiziert u. wie wird behandelt, das ist doch ausschlaggebend!

Kommentar von rainysix
11.01.2016, 10:50

2 mal die Woche Therapie, und einmal Psychiater aber wirklich hilfreich ist es nicht...

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Ich hoffe das hilft dir!!! Kannst mir jederzeit auch privat schreiben. :-)

Wenn die Seele leidet — was man wissen sollte

„Ich hatte das Gefühl, als würde mir jemand die Luft abdrücken“, erzählt Claudia. Sie war gerade darüber informiert worden, dass sie an einer bipolaren Störung und einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. „Die Vorstellung, als ‚psychisch Kranke‘ abgestempelt zu werden, war einfach zu viel für mich.“

Claudias Ehemann Mark berichtet: „Es hat echt eine ganze Weile gedauert, bis wir uns mit unserer neuen Situation abgefunden hatten. Aber mir wurde klar, dass ich jetzt in erster Linie für meine Frau da sein muss.“

WAS wäre, wenn bei einem selbst oder bei einem lieben Angehörigen eine psychische Krankheit diagnostiziert würde? Erkrankungen der Psyche können glücklicherweise behandelt werden. Hier ein paar Dinge die man wissen sollte, um mit dem Thema psychische Störungen * besser umgehen zu können.

 Fakten über psychische Störungen

„Hunderte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leiden an psychischen Störungen, was auch massive Auswirkungen auf das Leben der Menschen hat, die ihnen nahestehen. Jeder Vierte wird irgendwann im Lauf seines Lebens an der Psyche erkranken. Depressionen sind weltweit die häufigste Einzelursache für mit Behinderungen verbrachte Lebensjahre. Schizophrenie und bipolare Störungen gehören zu den schwerwiegendsten Krankheiten und bringen die größten Einschränkungen mit sich. . . . Obwohl so viele Menschen betroffen sind, werden psychische Störungen immer noch verschwiegen, nicht richtig behandelt und von anderen verurteilt“ (Weltgesundheitsorganisation [WHO]).

Wie die WHO meldet, schrecken viele Betroffene davor zurück, sich in Behandlung zu begeben, weil sie die damit einhergehende Diskriminierung fürchten.

Obwohl die meisten psychischen Störungen behandelbar sind, erhielten in den USA circa 60 Prozent der Erwachsenen und fast 50 Prozent der 8- bis 15-Jährigen mit psychischen Störungen im vergangenen Jahr keine Behandlung, berichtet die National Alliance on Mental Illness.

 Psychische Störungen verstehen

Was passiert eigentlich, wenn man an der Seele erkrankt? Experten definieren eine psychische Störung als eine krankhafte Beeinträchtigung des Denkens, Fühlens, Verhaltens. Der Zustand des Betroffenen zieht oft seine Beziehungen zu anderen in Mitleidenschaft sowie die Fähigkeit, das Leben zu bewältigen.

Störungen der Psyche haben nichts mit einer schwachen Persönlichkeit oder mangelndem Charakter zu tun

Es gibt Unterschiede in Länge und Schwere der Symptome. Dabei spielen der Patient selbst, seine Lebensumstände und die Art der Erkrankung eine Rolle. Betroffen sein können Männer genauso wie Frauen, unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Kultur, religiöser Überzeugung, Bildung oder Einkommen. Störungen der Psyche haben auch nichts mit einer schwachen Persönlichkeit oder mangelndem Charakter zu tun. Durch die richtige medizinische Behandlung können Betroffene aber wieder erfolgreich am Leben teilhaben und Erfüllung finden.

Psychische Störungen behandeln

Viele psychische Erkrankungen können von Experten erfolgreich therapiert werden. Grundvoraussetzung ist deshalb, eine gut fundierte Diagnose von einem kompetenten, erfahrenen Fachmann einzuholen.

Betroffene können von dieser Erfahrung natürlich nur dann profitieren, wenn sie mit einer passenden Behandlung einverstanden sind. Erst mal mag es nötig sein, die eigenen Hemmungen vor einem offenen Gespräch über die Krankheit zu überwinden. Ärzte oder Fachkräfte befragen den Patienten meist zu seinem Zustand, helfen ihm dann, seine Krankheit besser zu verstehen, bieten ihm Hilfe zur Selbsthilfe und motivieren ihn, unbedingt mit der Behandlung weiterzumachen. Bei solchen Arztbesuchen können Familienangehörige oder Freunde eine große Stütze sein und dem Betroffenen Sicherheit geben.

Die Krankheit erst einmal zu verstehen und dem Rat von Experten zu folgen, hilft vielen Betroffenen, mit ihrer Situation besser umgehen zu können. „Vor Claudias Diagnose wussten wir kaum etwas über psychische Störungen“, sagt Mark. „Aber wir haben gelernt, das Leben so zu nehmen wie es kommt und uns an die Umstände anzupassen. Die Unterstützung von Fachleuten, auf die wir uns verlassen können, hat uns viel gebracht. Und dass unsere Familie und Freunde für uns da waren — auch!“

Grundvoraussetzung ist, eine gut fundierte Diagnose von einem kompetenten, erfahrenen Fachmann einzuholen

Marks Frau stimmt ihm zu und erzählt: „Als ich hörte, was ich habe, hatte ich das  Gefühl, ich kann nie wieder frei sein. Doch auch wenn meine Krankheit uns beide einschränkt, habe ich trotzdem gelernt, dass scheinbar unüberwindbare Hindernisse eben doch überwunden werden können. Dabei hilft es mir sehr, mit meinen Betreuern zusammenzuarbeiten, weiter meine Kontakte zu anderen zu pflegen und von einem Moment zum nächsten zu leben.“

Sich von Gott helfen lassen

Gebet und Gottvertrauen sind natürlich kein Wundermittel gegen Krankheiten. Das steht so auch nicht in der Bibel. Aber was viele Familien auf der ganzen Welt in diesem Buch gefunden haben, tröstet sie und gibt ihnen neue Kraft. So versichert die Bibel zum Beispiel, dass uns unser Schöpfer liebt und besonders für die mit einem „gebrochenen Herzen“ und einem „zerschlagenen Geist“ da sein möchte (Psalm 34:18).

Die Bibel ist zwar kein Gesundheitsratgeber, gibt aber doch gute Hilfestellungen, um mit seelischen Schmerzen und belastenden Lebensumständen fertigzuwerden. Außerdem bietet sie eine echte Hoffnung, wenn sie verspricht, dass alle Krankheiten und jeder Schmerz bald Geschichte sind. Das Wort Gottes beschreibt die Zukunft der Menschen so: „Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln“ (Jesaja 35:5, 6).

^ Abs. 5 In diesem Artikel sind mit „psychischen Störungen“ durchgängig auch psychische Erkrankungen sowie Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen gemeint.

MIT PSYCHISCHEN STÖRUNGEN LEBEN

„Vor lauter Panikgefühlen bin ich manchmal zu bestimmten Dingen kaum in der Lage, und es gibt Zeiten, da kann ich nicht mal etwas lesen, weil ich mich so schlecht konzentrieren kann. Wenn die Depressionen besonders düstere Tage bringen, will ich niemanden sehen, nicht mal meine Freunde. Manche, die mir helfen wollen, sagen, dass bald wieder alles gut wird und dass doch alles gar nicht so schlimm ist. Oder ich soll doch mal das Positive sehen. Aber genau das hab ich unzählige Male versucht. Und obwohl ich weiß, dass sie es gut meinen, machen solche Kommentare meine Schuldgefühle und die Vorstellung, ein Versager zu sein, der zu nichts zu gebrauchen ist, nur noch schlimmer“ (Claudia, Südafrika).

WAS GUT TUT

    Sich an das halten, was einem qualifizierte Fachleute und Ärzte sagen *

    Einen ausgeglichenen und strukturierten Tagesrhythmus haben

    Körperlich aktiv bleiben

    Genug schlafen

    Jeden Tag eine Zeit lang bewusst entspannen

    Sich gesund und ausgewogen ernähren

    Alkoholkonsum auf ein Minimum beschränken; auf keinen Fall Drogen konsumieren; möglichst wenig Medikamente einnehmen, die nicht vom Arzt verordnet wurden

    Isolation vermeiden; sich mit lieben Menschen umgeben, denen man vertraut

    Spiritualität als Kraftquelle nutzen *

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