Depression und Erschöpfung was kann man da noch tun?

10 Antworten

Suche Dir ein Hobby im Bereich Sport oder im Bereich Musik. Beim Sport kannst Du Dich richtig auspowern und die Musik (gerade im Bereich Gesang) ist Balsam für die Seele.

Du schreibst, dass Du medikamentös behandelt wirst. Das war bei mir auch viele Jahre der Fall, bis meine Leber irgendwann so extrem rebelliert hat, dass sie kurz vorm Leberkoma stand. Daraufhin musste ich einen Großteil der Antidepressiva absetzen, bekam aber von einer Freundin den Tipp, es mit Bachblüten zu versuchen.

Nun werden Bachblüten von vielen Leuten belächelt und als unsinnig dargestellt. Ich muss zugeben, dass ich zuerst auch extrem skeptisch war, aber letztendlich hatte ich ja nichts zu verlieren. Also habe ich mir selber meine Bachblütenmischung zusammen gestellt (man kann bis zu 7 verschiedene Bachblüten mischen) und was soll ich sagen ... es geht mir weit besser als vorher mit den Antidepressiva.

Wenn Du hier auf "Liste der Bachblüten" klickst, siehst Du die einzelnen Bachblüten und deren Wirkung. Die Erstanschaffung ist leider nicht billig, aber man kommt ewig mit den Tropfen hin, weil diese ja auch noch stark mit Wasser verdünnt werden.

http://bachblueten-liste.de/

Wenn Dich Bachblüten wirklich interessieren ... in der Volkshochschule werden meistens gute Kurse angeboten, wo man genau lernen kann, wie das mit den Bachblüten funktioniert und wie man sich seine Mischungen selber zusammenstellen kann.

Auf jeden Fall aber rate ich Dir wie gesagt zu einem der oben genannten Hobbys. Ich singe z.B. (sowohl im Chor als auch Solo) und man kann vor dem Singen noch so schlecht drauf sein ... hinterher geht es einem immer besser!!!! Das sieht man auch sehr stark bei den anderen Chormitgliedern. Häufig kommen einige Chormitglieder schlecht gelaunt zu den Chorproben. Noch nie aber ist jemand schlecht gelaunt wieder nach Hause gefahren.

Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem eine super tolle Ausbildung, welche Dir richtig Spaß macht, so dass es Dir niemals schwer fällt, morgens aus dem Bett zu kriechen.

Viel Glück

Es wird lange Zeit dauern, bis sich dein Körper und deine Psyche wieder an den normalen Rhythmus gewöhnt haben.

Einen Unterschied wird es auch erst in ein paar Tagen oder Wochen geben, je nach Gemütsverfassung deinerseits. Ich kenne das selber... bin selber oft arbeitslos gewesen, jetzt vorübergehend in einem Praktikum. Da gibt es auch Momente, wo ich kaputt und erledigt nach Hause komme und gar nichts mehr tu. Aber 3 Tage sind schon recht viel.

Erstens würde ich mal den Arzt fragen, ob er irgendwelche Tipps hat. Und sei es Baldrian oder ähnliches, damit der Körper am Abend herunterfahren und zur Ruhe kommen kann.

Die Ernährung ist auch ein sehr wichtiger Faktor. Schau, dass Du durch den Tag genügend Vitamine zu dir nimmst. Kauf dir einen Multisaft oder Orangensaft (ich liebe den Blutorangensaft) und das tut am Körper extrem gut.

über den Mittag sollte man auch was zu sich nehmen, aber nichts schweres. Ein Müsli ist ausreichend. Und ein Energielieferant. 

Mach am Abend Entspannungsübungen. Das mit der Meditation, welcher erwähnt wurde, ist ein guter Tipp. Es reicht auch, wenn Du dir eine ruhige Beschäftigung suchst.

Ich puzzle oder häkle Mützen, um runterzufahren. Origami ist auch toll, um ähnliche meditative Ergebnisse zu erzielen.

Hallo!

Sport ist gut bei Depressionen. 

Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Tanzen für die Ausdauer und Yoga für innere Ausgeglichenheit. Mit Gleichgesinnten macht es noch mehr Spaß und Du bist motivierter, dabeizubleiben.

Wenn Du mit der Ausbildung beginnst, gehe in der Mittagspause spazieren, da bist Du an der frischen Luft. Und gehe auf deine Ausbilder zu, wenn Du merkst, daß es Dir nicht gut geht.

Setze Dich selbst nicht unter Druck, sondern höre in Dich hinein, was Du brauchst. Gehe achtsam mit Dir um.

Alles Gute, 

Giwalato 

Einstiegsgrundgehalt im Vertrieb - Kauffrau für Dialogmarketing?

Hallo Zusammen,

ich arbeite bei einem Vertriebsdienstleister und habe hier anfangs 5 Monate als Quereinsteigerin gearbeitet. Anschließend die Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing, Verkürzung auf 2,5 Jahre aufgrund positiver Leistungen. Abschlussprüfung habe ich mit jeweils 75, 75 und 83 Punkten bestanden, mündlich steht noch an. Das Unternehmen hat 250 Mitarbeiter und meine Ausbildung hatte auch den Schwerpunkt Vertrieb (steht auch im Vertrag + habe nie etwas anderes gemacht...). Mit wie viel Grundgehalt kann ich rechnen? Mein Durchschnitt liegt von der Note her bei 2,75 und ich lebe in Bayern (Nürnberg). Danke!!

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Ich hatte im Januar eine Abtreibung. Ich wollte das kind. Hatte aber große Angst. Ich hatte keinen sicheren Arbeitsplatz. Mein freund war noch in der Ausbildung. Wir haben in einem kleinem Zimmer in einer WG zusammen gewohnt wo wir gerade mal Platz für und selber hatten. Wie sollte ich denn da ein Baby bekommen. Ich bin 21 Jahre alt. Ich hab mich überzeugen lassen von meinem Freund und Arbeitskollegen das es das richtige ist das Baby nicht zu bekommen....

Das war aber ein sehr großer Fehler! Ich kann nicht aufhören mich schlecht zu fühlen! Und nicht aufhören mir vorwürfe zu machen. Ich habe zugelassen das jemand MEIN Baby tötet!

Ich bin so unglücklich. Habe Alpträume. Heule jede Nacht. Selbstmordgedanken.

Ich weiß das beste wär zum Therapeut zu gehen und mit jemanden darüber zu reden. Aber das tu ich auch jedentag mit meinem freund. Das ändert auch nichts an dem was geschehen ist..

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Oder kann mir helfen? Bitte!

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Weiß jemand, warum ich mich so "daneben" fühle?

Etwa die letzten 2-3 Wochen hatte ich (w,21) immer wieder so einen seltsamen Schwindel, der bisher nur aufgetreten ist, wenn ich mein Antidepressivum nicht genommen hatte. Außerdem ist es mir im Durchschnitt etwa alle zwei Tage so komisch, dass ich dachte ich könnte jederzeit umkippen und bewusstlos werden. Nun hat es vor etwa zwei Tagen angefangen, dass ich mich teilweise total "unwirklich" gefühlt habe, ich war gar nicht richtig da, wie in einem Traum. Diese Woche hatte ich auch ein paarmal leichtes Fieber, bei dem ich mir auch nicht sicher bin, ob es von einer körperlichen Krankheit kam. Ich ziehe mich sehr stark zurück, habe kaum Appetit (wenn, dann meist nur auf ungesunde Sachen), schaffe es kaum noch mich zum Bewegen zu zwingen und fühle mich allgemein ziemlich leer. Nun war ich heute draußen und ich war so weggetreten, dass ich alles wie im Traum wahrgenommen habe und alles extrem schwierig und kraft- und aufmerksamkeitsaufwendig (sagt man das so?) war. Die Dinge, die ich getan habe, müssen für außenstehende echt seltsam gewirkt haben, da ich selbst gemerkt habe, dass ich mich total komisch bewege und gar nicht mehr natürlich bin. Hätte mich jemand angesprochen, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Außerdem habe ich oft gleichzeitig (!) das Bedürfnis mich zu bewegen und mein Körper zuckt sehr viel (Das habe ich schon eine Weile) und das Bedürfnis mich hinzulegen und zu schlafen, weil ich mich (von nichts) müde und erschöpft fühle. Das widerspricht sich total und ich kann auch gar nicht mehr auf meinen Körper hören oder weiß, was er will. Falls das von Bedeutung ist: Ich bin nun 17 Tage überfällig, obwohl ich sonst meine Periode immer regelmäßig bekommen habe (Außer bei Medikamentenumstellung). Bei mir sind eine rezidivierende Depression, Borderline, Somatisierungsstörung und Essstörung diagnostiziert, aber ich kann es mit keinem so recht verbinden, weil ich sowas, soweit ich mich erinnern kann, noch nie hatte. Hatte jemand von euch schonmal sowas oder weiß, was das sein kann?

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