Depression und Erschöpfung was kann man da noch tun?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Suche Dir ein Hobby im Bereich Sport oder im Bereich Musik. Beim Sport kannst Du Dich richtig auspowern und die Musik (gerade im Bereich Gesang) ist Balsam für die Seele.

Du schreibst, dass Du medikamentös behandelt wirst. Das war bei mir auch viele Jahre der Fall, bis meine Leber irgendwann so extrem rebelliert hat, dass sie kurz vorm Leberkoma stand. Daraufhin musste ich einen Großteil der Antidepressiva absetzen, bekam aber von einer Freundin den Tipp, es mit Bachblüten zu versuchen.

Nun werden Bachblüten von vielen Leuten belächelt und als unsinnig dargestellt. Ich muss zugeben, dass ich zuerst auch extrem skeptisch war, aber letztendlich hatte ich ja nichts zu verlieren. Also habe ich mir selber meine Bachblütenmischung zusammen gestellt (man kann bis zu 7 verschiedene Bachblüten mischen) und was soll ich sagen ... es geht mir weit besser als vorher mit den Antidepressiva.

Wenn Du hier auf "Liste der Bachblüten" klickst, siehst Du die einzelnen Bachblüten und deren Wirkung. Die Erstanschaffung ist leider nicht billig, aber man kommt ewig mit den Tropfen hin, weil diese ja auch noch stark mit Wasser verdünnt werden.

http://bachblueten-liste.de/

Wenn Dich Bachblüten wirklich interessieren ... in der Volkshochschule werden meistens gute Kurse angeboten, wo man genau lernen kann, wie das mit den Bachblüten funktioniert und wie man sich seine Mischungen selber zusammenstellen kann.

Auf jeden Fall aber rate ich Dir wie gesagt zu einem der oben genannten Hobbys. Ich singe z.B. (sowohl im Chor als auch Solo) und man kann vor dem Singen noch so schlecht drauf sein ... hinterher geht es einem immer besser!!!! Das sieht man auch sehr stark bei den anderen Chormitgliedern. Häufig kommen einige Chormitglieder schlecht gelaunt zu den Chorproben. Noch nie aber ist jemand schlecht gelaunt wieder nach Hause gefahren.

Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem eine super tolle Ausbildung, welche Dir richtig Spaß macht, so dass es Dir niemals schwer fällt, morgens aus dem Bett zu kriechen.

Viel Glück

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es wird lange Zeit dauern, bis sich dein Körper und deine Psyche wieder an den normalen Rhythmus gewöhnt haben.

Einen Unterschied wird es auch erst in ein paar Tagen oder Wochen geben, je nach Gemütsverfassung deinerseits. Ich kenne das selber... bin selber oft arbeitslos gewesen, jetzt vorübergehend in einem Praktikum. Da gibt es auch Momente, wo ich kaputt und erledigt nach Hause komme und gar nichts mehr tu. Aber 3 Tage sind schon recht viel.

Erstens würde ich mal den Arzt fragen, ob er irgendwelche Tipps hat. Und sei es Baldrian oder ähnliches, damit der Körper am Abend herunterfahren und zur Ruhe kommen kann.

Die Ernährung ist auch ein sehr wichtiger Faktor. Schau, dass Du durch den Tag genügend Vitamine zu dir nimmst. Kauf dir einen Multisaft oder Orangensaft (ich liebe den Blutorangensaft) und das tut am Körper extrem gut.

über den Mittag sollte man auch was zu sich nehmen, aber nichts schweres. Ein Müsli ist ausreichend. Und ein Energielieferant. 

Mach am Abend Entspannungsübungen. Das mit der Meditation, welcher erwähnt wurde, ist ein guter Tipp. Es reicht auch, wenn Du dir eine ruhige Beschäftigung suchst.

Ich puzzle oder häkle Mützen, um runterzufahren. Origami ist auch toll, um ähnliche meditative Ergebnisse zu erzielen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Krankheit macht manchmal einfach was sie will, doch dem kannst du entegegenwirken:

  • Sport ist gemäss diverser wissenschaftlicher Studien hoch effektiv gegen Antriebslosigkeit und Depressionen. Voraussetzung dafür ist min. 4 Trainingseinheiten an je 20-30min wöchentlich. Das Problem: Man muss sich aufraffen obwohl man keinen Antrieb hat.
  • Geduld ist ebenfalls angesagt. Bis eine Therapie (und damit meine ich eine wirkliche Psychotherapie und nicht das Gespräch beim Arzt, welcher anschliessend einfach Medikamente verschreibt) wirkt, dauert es i.d.R. Monate wenn nicht Jahre.
  • Nach Rücksprache mit deinem Arzt ev. ein wechsel den Antidepressivums, welches mehr auf den Energiehaushalt geht. Z.B. ein SSNRI wie Venlafaxin (inhöherer Dosierung) oder Duloxetin (in nomaler Dosierung) Diese Medikamente hemmen nicht nur den Botenstoff Serotonin sondern auch Noraderenalin: Mehr Infos dazu hier: http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/

Durchahlten: Sofern es dir möglich ist durchhalten und zu wissen, dass auch andere Zeiten kommen werden. Hoffe konnte weiterhelfen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Sport ist gut bei Depressionen. 

Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Tanzen für die Ausdauer und Yoga für innere Ausgeglichenheit. Mit Gleichgesinnten macht es noch mehr Spaß und Du bist motivierter, dabeizubleiben.

Wenn Du mit der Ausbildung beginnst, gehe in der Mittagspause spazieren, da bist Du an der frischen Luft. Und gehe auf deine Ausbilder zu, wenn Du merkst, daß es Dir nicht gut geht.

Setze Dich selbst nicht unter Druck, sondern höre in Dich hinein, was Du brauchst. Gehe achtsam mit Dir um.

Alles Gute, 

Giwalato 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer sollte hier g`scheiter sein als Dein Therapeut?

Du solltest verschiedene Varianten ausprobieren und die besten an Dir anwenden.

Mir hilft manchmal sportliche Betätigung, ein ander Mal reicht schon ein Spaziergang. Freunde mit denen man sich austauschen kann, sind unverzichtbar. Hobbys aber auch die richtige Musik zum richtigen Zeitpunkt, können ebenfalls den Stimmungslevel wieder nivellieren.

Viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bist du medikamentös gut eingestellt (oder überhaupt)?

Generell positiv können sich folgende Faktoren auswirken (auch präventiv, also ruhig auch beibehalten, wenn es einem gut geht): 

Natur, draußen sein, 
Bewegung, Sport (aber auch einfaches Spazierengehen hilft),
Selbstfürsorge (sich etwas gutes tun. das kann ein heißes Bad sein, Schokolade oder auch Zeit für ein gutes Buch)

Was meint denn dein Therapeut zum Thema?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von toneRing
17.08.2016, 11:59

Ja venlafaxin seit Mai 2016 225mg

0

Mich hat man auch in ne klinik gesteckt weil ich depressionen hatte geholfen hats nichts denn bei mir waren hormonelle verhütungsmittel und ein Vitamin b12 mangel schuld... Seitdem ich das geändert habe gehts mir viel besser lass mal Vitamine checken

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ohne Mist, Meditation.

Das hilft einem ungemein, man ist entspannter, weniger anfällig für Stress, hat mehr Energie und ist insgesamt glücklicher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Frische Luft, Radfahren tut mir gut, was unternehmen wenn kraft da ist und seis du kaufst dir mal einen schal oder nur mal ein Eis alles das hilft dir gute Gedanken zu finden.

Ach ich entspanne beim Rasen mähen, verrückt aber das ist für mich Freiheit pur. Schlaf einfach wenns nicht mehr geht.

Kenn das, bin deswegen bald in der Erwerbsminderungsrente!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?