Depression|| Sozialpädagogik?

3 Antworten

Ich als ehem. Sozpäd finde es etwas daneben von Ihr, ohne Dein Einverständnis über den Inhalt der Gespräche mit anderen zu sprechen. Es sei denn, es wäre wichtig, um Dich zu schützen. 

Auf jeden Fall wäre für die Diagnose und Therapie ein Sozialpädagoge auch nicht die richtige Anlaufstelle auf Dauer. Bitte um Hilfe bei einer genauen Diagnose und bei der Suche nach geeigneten Ärzten und Therapeuten. Je nach Ursache und Art der Erkrankung brauchst du beides. In der Ausbildung eines Sozpäds lernt man alles, um eine mögliche Depression zu erkennen und evtl. weiterzuleiten. Aber wenn es länger als 3 Monate dauert, müssen auf jeden Fall Experten hinzugezogen werden. 

Viel Glück!

Müsste sie es denn meiner Mutter erzählen oder nicht

Ich will natürlich meiner Mutter dass erzählen aber erst vlt meiner sozialpädagogin habe zu ihr immoment am meisten vertrauen

Wenn es sich herausstellen würde dass ich ernste Depression hätte müsste sie mich dann an Spezialisten weiter leiten???

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@karina900

Sorry, dass ich erst jetzt antworte. 

Also: Wenn Du ihr vertraust, dann bitte Sie einfach, Deine Mutter/deinen Lehrern nichts zu erzählen, bis Du es erlaubst. Sie wird zustimmen oder offen sagen, dass Sie das nicht leisten kann bzw. im Ernstfall etwas tun muss, um Dich zu schützen. Aber soweit muss es ja nicht kommen. Was hältst Du davon, sie zu bitten, beim Gespräch mit deiner Mutter dabei zu sein. Das ist üblich und hilft oft auch gerade der Mutter, damit diese gleich jemanden hat, an den sie sich mit Ihren Fragen wenden kann. Und Du bist nicht überfordert. 

Zum Spezialisten: In deinem eigenen Interesse würde ich selbst zu einem solchen gehen. Ein erster Schritt könnte ein Anruf bei der Deutschen Depressionshilfe sein: 

Info-Telefon Depression ist unter der Rufnummer 0800 33 44 533 erreichbar. Die Sprechzeiten sind am Montag, Dienstag und Donnerstag von
13 bis 17 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr. (http://www.deutsche-depressionshilfe.de)

Und denk nicht dass Du verrückt bist. Depressionen können in Umständen, Hormonsystem, Ernährung, Lebensstil, Genetik begründet sein. Es ist deshalb sehr wichtig, sie genau zu diagnostizieren und umfassend zu behandeln. Sich zu öffnen und Hilfe zu holen (wie hier z.B.) ist ein richtiger Schritt. Viel Glück!

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Eine staatlich anerkannte Sozialarbeiterin hat nach Paragraph 203 StGB auch Schweigepflicht. Oft wissen sie es aber nicht. Sie darf also nichts den Lehrern oder den Eltern erzählen. Du musst sie aber explizit darauf hinweisen, dass Du auf absolute Einhaltung der Schweigepflicht bestehst.

Bei Lebensgefahr und bei fehlender Einsichtsfähigkeit tritt die Schweigepflicht außer Kraft.

Sie kann es für sich behalten, solange es keine Gefahr besteht, dass dir was zustößt. Oder wenn du keine suchtkrankheite neue Ritzen oder suizidgedanken. Es kommt eigentlich drauf an, was für Depressionen du hast und deine Mitter wird es eh erfahren. Denn es ist eine gefährliche Krankheit die ohne Behandlung meisten Leuten schlimmer wird

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