Depression oder nicht, was denkt ihr?

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7 Antworten

Hi,
also ich weiss nicht, ob du meine anderen Antworten gelesen hast, ich hab mich geirrt und war auf die falsche Fährte geführt sozusagen. Hab sie inzwischen löschen lassen :/ Und bitte verzeih mir die Fehleinschätzung.
Ok, ich komm dann mal auf den Punkt.

Kann es Burnout sein?

Seitdem bei dir etwas passiert ist steigerten sich körperliche Beschwerden. Sind diese in Gelenke oder Körperteilen die oft beansprucht werden? Oder ist das Immunsystem angeschlagen seitdem du keine Kraft mehr hast? Also hast du auf Symptome nicht gehört, als der Körper Ruhe brauchte?

Wenn es ein Burnout ist, ich kenne es, dass man dann nicht mehr richtig krank, aber auch nicht richtig gesund wird. Anstatt z.B. eine Grippe mal eine Woche richtig zu haben, verschleppt man sie über 4-6 Wochen, weil man denkt dass man nich krank werden darf.

(Ähnlich in Familien, wo zuerst die Kinder dann nacheinander die Elternteile krank werden. Vielleicht damit in dem Sinn 'die existenz gesichert' bleibt. Wenn man alleine ist, kann man sich das nicht erlauben. Jedenfalls ist das eine Theorie.)

Also es wird wohl ein Ereignis gewesen sein, mit dem jeder so seine Probleme hätte. Vielleicht etwas ohne eine Lösung oder etwas, das man nicht so auf die leichte Schulter nehmen kann. Und hast du dich zum Ablenken in die Arbeit vertieft oder wolltest du dich trotzdem beruflich/schulisch beweisen?

Und hast du so ein Gefühl gemerkt, ausgebrannt zu sein?
Irgendwie ein (ziehen, brennen) heisses ('zerfressendes') Gefühl über dem Magen, etwa hinter dem Solarplexus? Das nicht besser geworden ist?

Hast du seit dem keine Möglichkeit mehr, dich nachmittags zu erholen und am Wochenende auch immer weniger?
Selbst wenn du nichts vor hast und eigentlich richtig viel Zeit hast?

Kommst du zu nichts, verharrst gefühlte Ewigkeiten?
Keine Kraft aufzustehen. Hast du angefangen Wände anzustarren oder durch sie hindurch?
(Stehst du vielleicht lange herum, weil du nicht mehr weisst was das bringen soll, was du gerade noch tun wolltest?)

Hast du dadurch angefangen immer mehr zu essen, um wieder die Energie aufzutanken, doch es ist als wenn das Essen einfach verpufft?
Egal wieviel, es ist als würde es einem nicht genug Energie geben?

Soähnlich könnte es ein Burnout sein. Bei Depressionen wäre das nochmal was ganz anderes, dann wärst du z.B. die meiste Zeit traurig. Und ob es ein Trauma sein könnte bezweifel ich auch.

Was kann man tun?

Beobachte das Solarplexus Gefühl. Daran merkst du, ob es besser wird und wenn es stärker wird, dass du wieder viel Ruhe brauchst, mindestens zwei Tage oder mehrere Nachmittage. Dann findest du deine jetzige Belastungsgrenze und lernst, diese nicht zu überschreiten.

Mach vielleicht nich mehr als ein oder zwei Tage etwas nach dem Studium und am Wochenende so wenig wie möglich.

Bevor du dich unter Stress setzt, dass du wieder mehr leisten musst, stell dich drauf ein, dass du erstmal nicht viel leisten kannst und dass das Jahre dauert, bis du wieder soviel leisten kannst wie vorher. Zeiträume in Jahren, mindestens zwei oder drei wenn du wirklich komplett abschalten kannst.

Energie, Essen, Schlaf und Ruhe sind, was der Körper braucht und auch, die sehr geringe Leistungsgrenze nicht zu überschreiten! Sonst manövrierst du dich weiter nach unten.

Medikamente helfen eigentlich nicht. Werden aber natürlich gern verschrieben. Die meisten Madikamente belasten den Körper da sie abgebaut werden müssen und die Schlafqualität sinkt, da sie stark in den chemischen Haushalt eingreifen.

Zumindest kannst du dir eine (längere) Auszeit verschaffen, wenn du in eine Tagesklinik gehst, wo du größtenteils 'beruhigende' Beschäftigungen hast.
Du kommst auch unter Leute, was (mit der Zeit) aufbauend sein kann.
Du kannst auch bei der Aufnahme abklären, wie sinnvoll Medikamente wären.

Ok, alles Gute dir.

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Klingt für mich stark nach Depression oder etwas in der richtig! Melde dich vielleicht mal bei nem Therapeuten an... Viele haben dann gleich dieses Bild im Kopf was reden einem überhaupt bringen soll, aber es hilft und glaub mir, je eher du dir Hilfe holst desto eher wird es dir besser gehen! Und so wie dein Leben sich gerade anhört ist es einfach nur anstrengend und nicht mehr spaßig...

Ich wünsche dir alles alles gute! Halt den Kopf über Wasser...

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Wir können hier keinene Diagnose stellen,denn dafür sind wir gar nicht ausgebildet. Du solltest dich an einen Psychiater wenden und der kann dann das weitere Vorgehen besprechen, denn hiner depressiven syymptomen können auch andere sachen stecken, wie zb Schilddrüssenprobleme, neurologische Probleme usw. das sollte alles ausgeschlossen werden, aber der Psychiater wird dies dann gemeinsam mit dir in dieWege leiten.

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Depression, evtl. depersonalisation oder ptbs (posttraumatische belastungsstörung).
Wie schon erwähnt ist es egal was du hast, wichtig ist es aber dir proffessionelle Hilfe zu holen. Ohne wird es sehr, sehr schwer wieder ein normales Leben fuehren zu können. Bzw das Leben was du vor dem Ereignis hattest.

Gute Besserung.

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Für mich sieht das auch nach einer Depression aus ..

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Auf jeden Fall eine Belastungsreaktion. Bitte such dir einen Therapeuten in deiner Nähe der dir sympathisch erscheint und sprich mit ihm...

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das sieht nach Depression aus.

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