Depression oder die Schilddrüse?

5 Antworten

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Hallo Mela,

wieso fragst Du hier immer und immer wieder dasselbe und beachtest keinen Rat, den man Dir gibt? Habe Dir erst vorgestern geschrieben und auch schon davor.

Es wäre schön, wenn Du in das Fachforum: www.ht-mb.de/forum gehst und dort in der Kategorie Hashimoto alles schilderst. Dort wird Dir auch nicht übel genommen, wenn Du 1000x dasselbe fragst! Und: Dort werden Hashimoto-Patienten nicht gleich in die Psychoecke geschoben, da dies ein häufig vorkommendes "Symptom" bei Hashimoto ist. Das können die Leute, die hier auf gutefrage.net schreiben, leider oftmals überhaupt gar nicht vetrstehen und können DIr deshalb auch nicht raten.

Gruß

Catlyn

ich weiß einfach nicht was ich Glauben soll die Ärzte sagen Depression. :( ... und ich habe mich dort angemeldet aber ich weiß nicht wie man ein Beitrag verfasst. :( aber danke dir .. ..

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habe mich noch mal auf der Seite angemeldet weiß jetzt wie es geht danke ;) die sind alle der selben Meinung wie du :)

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Wenn deine Schilddrüsenwerte im Normalbereich liegen, ist es sehr warscheinlich, dass du unter Depressionen leidest. Abschliessend beatwortet werden kann dies an dieser Stelle natürlich nicht. Dazu bedarf es der Diagnose einer Fachperson.

Deine Symptome sind klassisch für eine Depression. Wichtig ist, sich Hilfe zu holen. Depressionen müssen nicht Zwangsweise eine Reaktion auf äussere Umstände sein. Sie können auch von alleine Auftreten. Verantwortlich gemacht wird nach aktuellen Forschungsergebnissen eine Disfunktion der Botenstoffe Serotonin (manchmal auch Noradrenalin und/oder Dopamin) im Gehrin.

Es gibt diverse Methoden Depressionen zu behandeln. Eine Psychotherapie an erster Stelle. Mit Psychotherapie meine ich eine richtige Therapie und nicht das Gespräch beim Arzt welcher im Anschluss einfach Medikamente verschreibt. Bis eine Psychotherapie wirkt dauert es i.d.R. jedoch Monate bis Jahre.

Kurzfristig können auch Medikamente (allen voran Antidepressiva) eingesetzt werden um die Symptome abzuschwächen oder im Idealfall gar zu unterdrücken. Medikamente sind jedoch keine Glückspillen und oft mit starken Nebenwirkungen verbunden. Es dauert ca. 3 Wochen täglicher Einnahme bis Antidepressiva anschlagen.

Bei akuten Verzweiflungszuständen werden auch sogenannte Benzodiazepine (allen voran Lorazepam) eigesetzt. Diese Wirken zwar nicht antidepressiv, nehmen jedoch die Verzweiflungszustände weg und wirken Beruhigend. Der Wirkungseintritt beginnt ca. 20-30min nach der Einnahme. Benzodiazpine sind jedoch für eine Dauertherapie ungeeignet, da sie bei längerem Konsum abhängig machen können.

Depressionen haben nichts damit zu tun, ob man einen Menschen verloren hat oder sonst irgendetwas zu dem man eine starke Bindung hat. Es ist schwer Dir einen Rat zu geben weil wir keine Mediziner sind. Ohne Dir Angst zu machen klingt es bei Dir schon eher wie eine schwere Depression das wie gesagt kann viele Ursachen haben: Stress, irgend eine Krankheit die nicht schlimm sein muß, die Du aber eventuell schon länger ausbrütest. Am besten Du klärst das mit dem Hausarzt ab dränge darauf das Du gründlich durchgecheckt wirst. Und es ist keine Schande einen Psychologen aufzusuchen das heißt nicht das man verblödet ist. Mit Depressionen ist nicht zu spaßen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und baldige Genesung

Andreas

ok danke

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