Depression oder Borderline?

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8 Antworten

eine depression bzw affektive störung und eine persönlichkeitsstörung sind nicht das selbe. eine persönlichkeitsstörung ist immer übergeortnet., was soviel heisst, dass eine depression eine auswirkung einer persönlichkeitsstörung sein kann aber nicht umgekehrt.

eine persönlichkeitsstörung wird nur sehr vorsichtig vor dem 18 lebenjahr diagnostiziert. selbstverletzendes verhalten kann auch von einer depression in kombination mit der pupertät in erscheinung treten. eine genauere zuweisung kann nur eine fachperson machen.

geh unbedingt zu einem facharzt oder psychologen, je schneller man solche sachen anpackt, desto weniger ufern sie aus.

ich glaube du hast Depressionen. ich hatte das auch eine sehr lange zeit bin aber jetzt seit einem halben jahr davon weg und ritze mich nicht mehr. ich habe das gemacht weil ich mich selbst so gehasst habe und mich alleine gefühlt habe. als ich gute freunde gefunden habe it es besser geworden. ich würde dir raten unbedingt wieder kontakt mit deiner Freundin aufzunehmen. du brauchst sie denn mit einer Freundin geht alles viel leichter. und sch** darauf was andere Personen die ich nicht kennen für einen ersten eindruck von dir haben. es ist immer leicht zu lästern wenn man eigentlich keine Ahnung von den Problemen einer Person hat. ansonsten versuche dich vom ritzen abzulenken. diese Sachen haben bei mir geholfen: mach Hausarbeit und Sport oder etwas das dich wirklich erschöpft macht. oder lies bücher, geh heiß baden und iss viel schokolade. ansonsten geh viel raus vorallem in die sonne!! und mach etwas mit deiner Freundin. rede viel mit ihr und am besten auch über dein Problem. weiß sie was du gerade durchmachst? viel glück ich glaub an dich

  1. Ferndiagnosen sind unmöglich. Jugendpsychiater können dir eine Diagnose stellen & sofort richtig behandeln.

2.FernPROGNOSEN (auf keinen Fall darauf verlassen) würden hier in Richtung Borderline gehen, da Vermeidung/ Hass und Liebe schnell wechseln (könnten meiner Meinung nach dichtome Denkmuster darstellen)

Das eine kann in das Andere übergehen, außerdem sind Ferndiagnosen unmöglich. Außerdem macht es doch keinen Unterschied? Beides ist auf keinen Fall zu unterschätzen, vielleicht solltest du Dir professionelle Hilfe holen.

Völlig egal was deine Mutter und deine Schwester denken - eine ernsthafte Diagnose und vorallem aber auch Hilfe und Behandlung, bekommst du nur bei einem Psychiater in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten.

Aber! Deine Mutter und Schwester bemerken wenigstens, dass es dir nicht gut geht. Das ist sehr gut! Somit bist du bei deinem Weg nicht allein und wirst vermutlich von ihnen beim Gang zum Arzt unterstützt. Das ist wirklich viel wert.

Wer sich hier (oder in deinem Umfeld) anmaßt eine Persönlichkeitsstörung (welche im übrigen nie mehr weg gehen wird und offiziell erst ab dem 18. Lebensjahr diagnostiziert wird) zu diagnostizieren, sollte sich mal ganz schnell ein bisschen zurücknehmen. Auch deine Schwester hat dann nicht zwangsweise recht. Bloß weil die breite Masse nur 2 psychische Krankheiten kennt heißt es nicht, dass es immer eine von denen sein muss. Wenn man sich mit den Symptomen beschäftigt und nur darauf achtet kann es aber durchaus dazu kommen, dass man den Eindruck vermittelt.

Such dir professionelle Hilfe! Es ist egal welchen Namen es trägt, solange du lernst mit dir umzugehen und es dir besser geht.

Ist deine Schwester Psychotherapeut oder Psychiater? Wenn nicht, dann sollte sie mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Das gleiche gilt für deine Mutter. Beides sind ernstzunehmende psychische Krankheiten, die nur von einem Arzt bzw. Therapeuten diagnostiziert werden können.

Geh zum Psychologen der kann's dir sagen

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