"Depression" nach Serien Ende - Kennt ihr das auch?

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7 Antworten

Da gibt es mehrere Herangehensweisen. Entweder du versuchst es mit einem Psychologen, der dir Hilft von deiner Sucht weg zu kommen oder du schreibst deine Eigene Geschichte über deine eigen Welt.

Die Geschichte schickst du dann an einen Verlag und mit ein bisschen Glück machst du dein Hobby zum Beruf und kann so dem "langweiligen" Alltag entkommen

Tatsächlich habe ich bereits eine eigene Geschichte in arbeit. Das Hobby Autor zum Beruf machen soll aber eine extrem kniffelige Angelegenheit sein.

Ich weiß nicht ob man das als Sucht bezeichnen kann, da es mich auch Motiviert mein Leben zu verändern. Ich will auch meine Leidenschaft für Fiktion nicht leugnen und mich nicht davon abwenden.

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@TheArmaGuy

Ich würde dir trotzdem raten zu einem Psychologen zu gehen. Der kann vlt helfen von diesen wünschen weg zu kommen und im realen leben Glücklich zu sein.

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@stefanIhl

Kommt auch etwas auf die Umstände an. Ich war jetzt zwei Jahre lang glücklich und hatte Spaß mit meinen Klassenkameraden in der Ausbildung. Dann hab ich den Film gesehen... Es vergeht auch wieder, weil man vergisst, aber im Moment ist es unangenehm.

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@stefanIhl

19 - Ich hoffe, dass jetzt keine Diskussion von wegen Kindersendung anfängt ;D

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@TheArmaGuy

Nein quatsch, wollte nur wissen wie ernst man dich nehme kann, hätte das jetzt ein 13 jähriger geschrieben wäre das nämlich ehr unglaubwürdig.

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@stefanIhl

Alles klar. Den Gedanken mit einer eigenen Geschichte schreiben werde ich auf jeden Fall mal fortführen. Mal sehe wie weit ich komme ;D. Danke dafür.

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Hey, ich weiß, dein Beitrag ist schon länger her, aber mir geht es gerade im Moment ganz genauso. Ich habe auch letzte Woche wieder angefangen Avatar zu gucken und habe die Serie in 4 Tagen durchgesuchtet. Seitdem fühle ich mich irgendwie nicht mehr vollständig, als würde irgendwas fehlen. 

Es ist bei mir genauso wie bei dir, diese Charaktere haben sich in meinem Leben sozusagen ''eingebrannt'', z.B. Zuko oder Iroh oder auch Aang - ich habe das Gefühl ich würde sie besser kennen als manch anderer aus meinem Freundeskreis. Sie sind einfach so lebendig und real in meinen Augen und ich sehe sie nicht als einfache Anime Figuren sondern wirklich als Charaktere die ihre Spuren bei mir hinterlassen haben. Ich wünsche mir auch ich würde in ihrer Welt leben und all die Sachen mit ihnen miterleben. Ich habe das Gefühl, dass ich aus dieser fiktiven Welt nicht mehr richtig rauskomme. Es hört sich jetzt zwar blöd an, aber irgendwie ist diese reale, moderne Welt nichts für mich..

Dann auch der Fakt, zu wissen, dass Avatar zuende ist, ist für mich sehr traurig. Es ist eine so schönen Geschichte, die schon damals als Kind mein leben geprägt hat und naja, zu wissen, dass das alles nicht real ist.. dass es das einfach nicht gibt und erfunden ist macht mich irgendwie fertig... und ja es gibt zwar noch die Legende von Korra aber ich habe nach einigen Folgen aufgehört sie zu schauen, weil ich sie viel zu sehr mit die Legende von Aang verglichen habe. Einfach das Aang (bei LoK) und viele andere schon tot sind usw naja das ist irgendwie einfach traurig, und ich hätte so viel lieber ein 4. Buch der Serie statt eine komplett neue Serie, versteht man was ich meine? 

Naja ich fühle ich jedenfalls jetzt auch ziemlich verzweifelt und niedergeschlagen. Der Fakt, dass diese Charaktere die ich so unglaublich ins Herz geschlossen habe nicht mehr 'weiterleben' und alles zuende ist... Es ist kompliziert das zu beschreiben, aber ich hoffe du hast ungefähr verstanden was ich meine. Aber es ist zumindest ein Trost zu wissen, dass man nicht die einzige Person ist, die so denkt:) 

Schönen Tag noch 

LG

Hi, Sry ich bin auch mega spät dran ;D.....

Danke für deine Antwort, das ist genau das was ich meinte! Schön, dass man nicht alleine ist. Wie gehts dir mittlerweile damit?

Bei mir hielt der Zustand weitestgehend auch bei LoK noch an. Der Verlust vieler Charaktere aus dem Original hatte mich auch traurig gestimmt. Ein Trost war es ein paar davon wieder zu sehen. Jedoch habe ich mich ebenso schnell wieder in die neuen Charaktere und ihre Geschichte verliebt.

Ich habe gemerkt, dass dieser extreme Gefühlzustand der Verzweiflung bei mir immer ein paar Wochen anhält, dann aber nachlässt und irgendwann bleiben nur noch die positiven Erinnerungen. Diese Erinnerungen sorgen dafür, dass ich froh über die ganze Erfahrung bin, da es mich im positiven beeinflusst, auch wenn es in dieser Phase sehr belastend war. Obwohl man es eigentlich nicht will, da die Serie einen derart bleibenden Eindruck hinterlassen hat, beginnt man sie zu vergessen. Man behält nur die positiven Eindrücke. 

Ich denke das werde ich demnächst auch tun und sehen wie es mir dann geht und ob evtl die aktuelle Lebenssituation Einfluss darauf hat. Als ich das letzte mal so eine Phase hatte, ging eine 2-jährige rein schulische Ausbildung zu ende. Während dieser zwei Jahre war ich Morgens neugierig auf den Tag, war lebensfroh und fühlte mich das erste mal in meinem Leben wirklich wohl. Und plötzlich waren die Prüfungen da und meine Freunde und ich gingen wieder getrennte Wege.

Wenn mehr Menschen die Emotionen derart intensiv wie wir wahrnehmen würden, dann wäre diese reale, moderne Welt eine bessere ;).

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Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Glaub mir. Anfang 2014 lief auf Nickelodeon ein Avatar Marathon & durch Zufall konnte ich noch die letzten 2 Folgen sehen. Danach war ich wieder voll in der Serie, da ich sie damals als Kind schon gerne geschaut habe. Ich kaufte mir alle 3 Staffeln (bzw. Bücher) und machte ein "Avatar Wochenende" und habe alle 3 Staffeln in 3 Tagen geschaut. Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie es mir danach ging. Ich habe mich am Boden zerstört gefühlt. Habe mich darüber aufgeregt, dass das Ende so offen ist, habe mich gefragt, was mit den Charakteren passiert und habe mir gewünscht, ein Teil deren Welt zu sein. So ging es mir ca. 2-3 Wochen, dann erst verschwanden diese Gefühle. 2015 machte ich wieder ein Avatar Wochenende (wurde nun zu einer jährlichen Tradition) und habe mich danach wieder so gefühlt. Ich habe dann auch die Comics angefangen zu lesen und habe Die Legende von Korra geschaut (obwohl ich nicht begeistert von einem neuen Avatar war, habe ich es aus Verzweiflung geschaut und war am Ende der Serie auch ein wenig traurig).
Dieses Jahr habe ich eine Buchserie namens "Samurai" von Chris Bradford angefangen zu lesen und als ich das 8. Buch zu Ende las (damals das letzte), ging es mir wieder mies und ich aß 2 Tage lang kaum was. Die einzige Aufmunterung war, dass vielleicht ein 9. Buch kommt (und das tut es nun auch!!).
Im April fing ich dann an Naruto zu schauen (echt tolle Serie, ist zu empfehlen, nur leider auch irre lang). Naruto hatte den Effekt, dass ich mich sogar mitten in der Serie so gefühlt habe.
Das mit dem Soldat sein kann ich gut nachvollziehen. Ich möchte auch meine eigenen Abenteuer erleben und ein Held sein, zusammen mit Freunden. Allerdings könnte ich nicht mit dem Gedanken klar kommen, dass ich Menschen töten muss.
Ich weiß nicht genau, wie man den/ Beruf/Hobby nennt, aber du hast bestimmt schonmal von gehört, dass wenn zB in Asien ein Erdbeben ist, sich Menschen dorthin begeben und nach Überlebenden etc. suchen. Das fände ich auch super.
Tut mir Leid für den langen Text, aber ich bin gerade sehr erleichtert, jemanden zu finden, der genauso empfindet wie ich. :)

Freut mich :D. Tut auch gut sich sowas von der Seele zu reden, stimmts? Es ist schön zu wissen, nicht alleine zu sein. 

Das mit dem Soldat ist mit an meine Prinzipien gebunden. Wer, sei der Grund noch so gut, gegen ein ganzes Land, und somit auch gegen meine Familie und Freunde droht, steht auf meiner Abschussliste. Zusammen mit dem verlangen nach Lebenserfahrung und Kameradschaftlichkeit, fallen mir kaum Alternativen ein. Das ist das Ziel auf das ich hinarbeite.

Ich habe mich auch mit Freunden zu einem Avatar Marathon verabredet und freue mich drauf. Ich hoffe dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn man es mit Freunden sieht. 

In unserer Welt gibt es vergleichsweise wenig Möglichkeiten ein Held zu sein, aber sie sind da. Wenn wir es in dieser schaffen, vielleicht dürfen wir im nächsten Leben diese Helden in anderen Welten sein wie wir es uns wünschen. Hey, beweis mir das Gegenteil ;D.

Wir können dafür sorgen, dass sie stolz darauf wären, wenn wir Teil ihrer Welt wären.

Danke für deine Antwort :)

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Ich weiß wie du dich fühlst, ständig dieser Gedanke wie es wär wenn es bloß real wär. Ich kann dir nur sagen fange an andere Serien zu schauen, jetzt nur als Beispiel ; Supernatural (mag ich persönlich sehr gerne) oder die Legende von Cora (hat auch mit dem Avatar zu tun bloß sie ist ein Mädchen) :D

Korra hab ich auch gesehen und die gleiche Erfahrung gemacht. Scheinbar habe ich mich auf speziell auf dieses fiktive Universum eingeschossen. Ich bin dabei extrem wählerisch und denke da in dieser "Ach, war die Sendung super, da kommt eh nichts ran" Denkweise.

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Und was genau ist jetzt die Frage?

Das Gefühl traurig zu sein, wenn eine beliebte Serie zu ende geht kenne ich sehr gut.
Nach dem ich den letzten Harry Poster Teil gelesen habe, habe ich sogar geweint, weil ich so traurig war.

Vielleicht hilft es dir, wenn du wirklich selbst eine Geschichte verfasst. Kreiere deine eigenen Charaktere und lasse sie unendlich werden.

Und vielleicht solltest du dir auch mal den Rat eines Psychologen einholen. Ich mag nicht beurteilen, ob das noch im Rahmen des "Normal-seins" gehört oder ob das nicht schon krankhaft ist.

Genau das war die Frage ;)

Es beruhigt mich nicht der einzige Mensch zu sein des so denkt.

Es hieß, dass ich ein extremes empathisches Empfinden hätte und bei menschlichen, sympathischen Charakterzügen nicht rational Unterscheiden kann. Also zwischen fiktiv, real oder sogar Tieren. Das abzustellen ist aber kaum möglich und offen gesagt will ich das nicht. Ich kann super mit Menschen, das Problem ist, fiktive mit eingeschlossen :/... Ist dann wohl eine Krankhafte Empathie? Aber lieber so als anders herum.

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Die Frage ist halt, wie sehr dich so etwas belastet bzw wie sehr es doch einschränkt. Ich sag mal eine Angst kann jeder gerne haben. Das ist vollkommen normal, aber wenn jemand aus Angst etwas vernachlässigt, wird es krank. Wenn jemand traurig und Motivationslos ist, ist das auch normal, wenn es aber soweit führt, dass die Arbeit, die Freunde, die eigene Hygiene, etc vernachlässigt wird, sollte der Mensch sich Hilfe holen. Das selbe gilt für dich. Wenn du nur noch in dieser fiktiven Welt lebst und die reale Welt so sehr vernachlässigst, dass du isoliert bist, einen Leistungsabfall erlebst, etc, dann ist das ein Grund zur Sorge.

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@einfachichseinn

Gut so schlimm ist es nicht. Zb. überlege ich manchmal "was wäre wenn", bin traurig weils nicht wahr wird, und spiele dann zur Ablenkung online Spiele mit Freunden oder beschäftige mich Produktiv/Kreativ und versuche mir die Zeit zum nachdenken zu nehmen.

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Ich beantworte jetzt einfach mal die Hauptfrage.
Das kenne ich auch,nur war das während einer Serie,okay es ging auch u.a um das Thema Depression beinhaltet hat.
Aber noch nie bei einer Animation,vor allem nicht bei Avatar. Bei der Schlussszene habe ich eher Glücksgefühle^^

Bei Spielfilm Serien hatte ich so etwas noch nie, da es reale Menschen sind die oft Parallelen mit den Charaktereigenschaften ihres Seriencharakters haben. Man könnte also sagen sie sind echt. Bei der Animation sind sie es nicht und das stört mich. Die Glücksgefühle sind da, werden aber vom Verlust der Serie und der lieb gewonnenen Charaktere überdeckt. 

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Ich bin auch immer traurig, wenn ich eine serie zu ende gesehen habe, das ende kann noch so gut gemacht sein und noch so fröhlich sein, ich finde das irgendwie immer traurig.

Wie lange nach dem Ende fühlst du so? Bei mir kann das 1-2 Wochen anhalten bevor ich die Serie wieder vergessen kann. Allerdings nur bei dieser einen. Bei anderen entsteht es garnicht erst.

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@TheArmaGuy

nen tag höchstens (außer bei lost, da hat das ein paar wochen gedauert :D),  hab dann auch manchmal das verlangen, die serie gleich nochmal von vorne zu gucken :D

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