Depression mit 16 Jahren.?

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6 Antworten

Hey,  du hast echt ziemlich viel mist hinter dir aber gib dich doch deswegen nicht auf. Natürlich ist es hart gemobbt zu werden, und dann kein Verständnis entgegengebracht zu bekommen von den Eltern. Und dann von ihnen die schuld an allem zu bekommen.  Da hat deine Mutter völlig unrecht, du bist ganz sicher nicht gestört sondern nur sehr sensibel. So bist du halt , sensibel und schüchtern.  Deine Mutter sollte dich eigentlich unterstützten und dir zur Seite stehen und nicht sagen das sowas mit fast 17 Jahren lächerlich ist. Es ist in keinem alter lächerlich wenn man sich die Augen aus dem Kopf heult und an depressive Sachen denkt. Ist ja auch irgendwo verständlich wenn man nur angeschriehen wird.  Aber vielleicht solltest du das Gespräch mit deinen Eltern suchen. Sag ihnen wie du dich fühlst. Auch wenn du es vielleicht schon versucht hast, Versuch es nochmal. Sie werden dich dann doch hoffentlich verstehen.  Und frag sie doch nochmal ob du ins Fitnesscenter gehen darfst, wenn nicht mach eben so Sport. Denn Sport ist oft gut um Frust und vor allem Kummer loszuwerden. Denk immer daran, du bist so gut wie du bist, und du wirst später eben schon was im leben erreichen. Dein leben ist das was du daraus machst. Also lass dich nicht unterkriegen. LG und viel Glück Marian

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 17:48

Wirklich, danke für die Antwort.

Genau dass es von meiner Mutter kommt, finde ich schade, da ich ihr das ganze anvertraut habe.

Naja, ich sagte meinen Eltern auch, dass ich die 20 Euro wegen dem Fitnesscenter bezahlen würde, dennoch erwidern meine Eltern dies immer und sagen, dass ich sowas nicht machen soll bzw. darf und kein Recht darauf habe.

Danke, ich werde versuchen sie in nächster Zeit in einen Gespräch zu verwickeln und versuchen, darüber zu reden.

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Das liest sich sehr schlimm was du erlebt hast und durchmachen musstest. Bitte verstehe, daß man hier nicht konkret helfen kann - ich würde es gern. Wenn du in meiner Nachbarschaft wohnen würdest, würde ich dich unterstützen und dir zur Seite stehen, Hab auch zwei Söhne ungefähr in deinem Alter.

Nun ist aber wichtig: jeder Mensch ist wertvoll, und ich glaube, daß gerade und besonders du ein sehr wertvoller Mensch bist. Du bist sensibel und empathisch, kannst dich in andere Leute hineinversetzen und du kannst differenzieren. Du kannst dich selbst reflektieren.

Du hast viele Tiefpunkte überwunden, und ich glaube, daß du auch weiterhin stark sein kannst.

Such dir Hilfe! Das ist das Wichtigste, was ich dir auf den Weg geben kann. Laß dir das nicht gefallen! Du hast nichts davon verdient.

Vertraue dich einem Lehrer an, den du magst. Geh zu einer Schulsozialarbeiterin (Aushänge beachten, im Sekretariat fragen!) - diese Personen haben Schweigepflicht.

Du kannst dich auch an die AWO in deiner Stadt wenden, oder an Caritas oder Diakonie. Google mal und geh bei denen vorbei - die schicken niemand weg, der Hilfe braucht.

Das alles geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber es gibt Möglichkeiten, dich in vielen Dingen zu unterstützen! Sei es bei einem Schulwechsel, sei es eventuell in eine Wohngruppe zu kommen, sei es Unterstützung in der Schule oder bei der Berufsfindung.

Laß dich nicht hängen!

Es gibt auch die nummergegenkummer und die Telefonseelsorge (googeln), da ist immer jemand da, der sich auch bei solchen Problemen auskennt und dir Anlaufstellen in deiner Stadt nennen kann.

Such dir eine Person in der Nachbarschaft - einen älteren Herrn oder Dame, alleinstehend, verwitwet - biete deine Hilfe z.B. im Garten an oder bei Einkäufen oder bei der Hausarbeit. Du wirst jemand zum Reden finden, jemand der dir einen Rat weiß, jemand, zu dem du gehen kannst, wenn du es daheim nicht mehr aushältst

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 17:17

Vielen lieben Dank für die ausführliche und liebenswerte Antwort.

Ob ich weiterhin so bleiben kann oder nicht hängt natürlich von der Umwelt, aber auch vor allem an mir ab.

Wirklich, wenn ich könnte, würde ich bereits meinen alten Nachbarn helfen, mich an einem Lehrer oder an AWO wenden. Nur lässt dass meine angewohnte Schüchternheit überhaupt nicht zu.Ich kann vielen Menschen nicht mal in den Augen sehn. Nicht einmal meinen Halb Geschwistern.

Nochmals danke, ich werde versuchen mich irgendwo zu wenden, woran ich mich hängen kann und von da an zu versuchen, etwas zu ändern.

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Hey;) also deinen Nickname solltest du mal ändern, es gibt immer jemanden, der dich braucht und dich liebt, auch wenn du es vielleicht im Moment nicht so siehst.
Ich finde, du solltest mal zu einem Psychiater gehen, den meisten geht es dadurch besser. Und das Mobbing in der Schule legt sich auch wieder. Die Schule geht irgendwann vorbei und dann kannst du einen 'Neuanfang' machen. Oder wechsel die Schule. Wenn deine Eltern das nicht erlauben (was ja mal mega asi wäre, wehr dich doch dagegen), kannst du auch dafür sorgen, dass du sitzen bleibst und die Schule wechseln musst oder geh zur/m SchulsozialarbeiterIn, der/die kann dir auch helfen. Es gibt auch ganz viele Internetseiten, auf denen du einfach nur alles erzählen und dich mit anderen austauschen kannst und wo du Hilfe bekommst. Glaub mir, du bist mit deinen Problemen nicht alleine.
Auf jeden Fall musst du etwas machen! Je länger du wartest, desto weniger nimmst du Hilfe an! Nutz jede Gelegenheit aus!
Oder telefonier mit deiner Schwester oder sprich mit Freunden außerhalb der Schule!
Und es gibt auch sehr viele andere, die schüchtern sind, zB auch ich..! Hast du schonmal was von StageCoach gehört? Das kannst du auch machen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken!
Gute Besserung und viel Erfolg!!;)  

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 17:29

Vielen Dank für die Antwort.

So unrealistisch es sich auch anhört, ich habe niemanden.

Ich weiß echt nicht. Ich habe oft negative Erfahrungen von manchen im Internet gelesen.

Das mit der Schule wechseln, glaube ich wäre nicht mehr so vonnöten, da ich im diesen Jahr meinen Abschluss habe.

Meine Schwester hat wegen ihrem Freund nie Zeit für mich bzw. meine Familie und ich habe sonst niemanden.

Noch nie gehört, hört sich aber nicht schlecht an und scheint wohl recht hilfreich zu sein.

Danke.

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Kommentar von VicixO
19.04.2016, 17:41

Aber dann kannst du ja froh sein, denn wenn du erstmal die Schule hinter dir hast und auch bald schon volljährig bist, ändert dich alles und du kannst dein Leben selber bestimmen

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Hey wenn du wenn zu reden brauchst bin gern für dich da wenn du willst
Habe selber seit 3 Jahren Depressionen und würd gern für dich da sein weil ich weis wie es ist alleine zu sein

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 21:43

Danke für die Antwort und die die Hilfe.

Ich werde mich wenden, falls es sich noch verschlechtert.

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Kommentar von XMelodie17
19.04.2016, 21:45

Okay dann noch viel Glück

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Hör auf so zu denken, so nach dem Motte "Ich werde nie was in meinem Leben erreichen" -Quatsch.
Du musst das was passiert ist vergessen , denk nicht an deine Geschwister oder was deine Mutter sagt. Denk daran was jetzt ist, was jetzt wichtig ist.
Denk einfach mal nur an dich und hör auf zu heulen..

Trotzdem würde ich dir empfehlen vielleicht mal mit jemandem über das alles zu reden, ich hör dir gern zu :)

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 17:11

Danke erstmal für die Antwort.

Tut mir Leid. Hat sich wohl nach der Zeit bei mir etwas eingewirkt.

Ist aber leichter gesagt als getan. Nur an mich zu denken.

Da werde ich ja noch depressiver, vom alleine sein.

Hab niemanden, mit dem ich darüber reden könnte.

Vielen lieben Dank für die Hilfe.

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Kommentar von VicixO
19.04.2016, 17:14

Dass du die Antworten kommentierst, zeigt aber auch, dass du nicht allzu schüchtern bist! Nur Mut!;)

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Kommentar von Whatdoyoumeanl
19.04.2016, 17:20

Hast du wirklich keine Person mit der du drüber reden kannst?

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Du legst der Meinung anderer Personen zu viel Wert bei. Unabhängig davon ob Alkohol eine gute Idee ist (ist es nicht) ist es eine sehr schlechte Idee nur deswegen darauf zu verzichten weil man jemand anders etwas beweisen will

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Kommentar von UselessPerson
19.04.2016, 17:09

Danke für die Antwort.

Kann schon sein, aber es ist nicht nur, weil ich es jemanden beweisen will, sondern auch weil ich es einfach nicht will.

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