Depression... Hilfe aufmunterung leben Tod :(?

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8 Antworten

"Ich bin ziemlich depressiv und hab eine Panikattacken nach der anderen [...]" du sprichst davon das du diese bereits bekämpft hattest, falls das in Form einer Therapie war, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen, sich das dort gelernte in Erinnerung zu rufen. Gerade bei einem Verlust wie deinem sind diese herben Rückfälle leider ziemlich häufig aber es hilft dann, die Situation von früher "nachzuspielen" - also die einzelnen Etappen, die man bereits kennt, noch einmal zu durchlaufen.

Was du einmal geschafft hast, das schaffst du auch ein weiteres mal.

Solltest du für dich feststellen, dass du selbst nicht den Weg dort heraus findest, dann greife auf Unterstützung zurück. Die kann in verschiedensten Formen auftreten - Freunde, Familie oder auch ein Therapeut, mit dem du ins Gespräch gehen kannst über deine Situation und deine Gedanken. Professionelle Unterstützung bekommst du wenn nur dort.

Du machst dir aktuell viele Gedanken. Es ist klar, dass Thema Tod ist präsent und steht die ganze Zeit im Raum. Wenn du über das Thema nachdenkst und dir die Tränen kommen, dann bist du - ganz wichtig - keine "p*ssy" oder sonst etwas in der Art. Seinen Gefühlen und Emotionen Freiraum zu lassen ist vieles aber sicher keine Schande.

Eine Möglichkeit wäre es deine Gedanken in einer produktive Richtung zu lenken. Ich habe meinen Kopf früher, mit dem Beginn meiner schlechter werdenden Verfassung, in Bücher gesteckt und mache das auch heute noch. Es gibt gerade zum Thema Leben und Sterben unsagbar viele Bücher. Nahezu alles aus der Philosophie dreht sich, mal direkt, mal indirekt, um diese Themen. Vielleicht ist das eine Idee, um doch mal wieder das Haus zu verlassen. Ein Besuch in einer Buchhandlung ist auf jeden Fall ein lohnender Besuch und so kommst du zum einen raus und zum anderen findest du vielleicht ein Auffangnetz für deine Gedanken oder auch neue Impulse, die dich aufbauen.

Nebst dem Lesen kann auch Schreiben ein Ventil sein für die eigenen Gedanken, um Ordnung zu schaffen und auch durch andere Perspektiven die positiven Aspekte des eigenen Lebens auszumachen. Deine Trauer aber unterdrücken soll nicht das Ziel sein. Du darfst trauern und wenn du das Gefühl hast, dann lasse es auch zu. Wichtig ist nur, dass du der Trauer nicht die Hand über alles lässt und an einen Punkt gerätst, wo du nur noch im Sinne der Trauer dein Leben bestreitest.

Kurzum - du darfst Trauern aber hole die Unterstützung, egal in welcher Form. Mit der Unterstützung schaffst du es dann auch, wie schon einmal, deine psychische Verfassung erneut zu stabilisieren. Nutze auch deine angestellten Gedanken und mache daraus etwas. Lese Bücher und festige deine Gedanken, erlaube neue Sichtweisen und vielleicht findest du dich dann am Ende wieder, mit einer neuen Sicht auf die Dinge um dich herum.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe sehr, dass du deinen Verlust aufarbeiten kannst.

Liebe Grüße.

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Hallo dxpeaszgxld,

es tut mir leid, dass Du gerade so Schlimmes durchmachen musst! Doch vielleicht können Dich die nachfolgenden Gedanken etwas aufmuntern.

Dass viele Menschen Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz.

Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1.  Könige 17:17-24 , 2.  Könige 4:32-37 ,2.  Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Lukas 8:41,42 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Wer hat dir die Depression diagnostiziert?

Wieso sprichst du mit dieser Person nicht?

Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben dass du wirklich depressiv bist. Das ist eine Krankheit und keine Trauerreaktion, was du beschreibst.

Ich persönlich mache mir kein Bild von dem, was auf mich wartet, sobald ich tot bin. Das könnte ich niemals sicher feststellen. Ich habe Angst davor, dass ich nachher enttäuscht bin, wenn es nicht so ist, wie ich es mir ausgemalt habe.

Ich glaube allerdings fest daran, dass ich nach meinem tot meinem Vater wieder begegnen werde. Ich lebe mein Leben seit seinem Tod, wie eine Reise.

Ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn ich ohne meine Eltern unterwegs war /ohne meine Mutter unterwegs bin, gibt es ganz oft Situationen in denen ich denke, dass muss ich nach dem Urlaub unbedingt meiner Mutter erzählen.

So lebe ich jetzt. Es gibt ganz oft Momente in denen ich mehr, als traurig bin, dass mein Vater nicht dabei ist, aber ich freue mich darauf ihm das irgendwann erzählen zu können.

Wenn es mir ganz mies geht, weil ich blödes erlebt habe oder auch weil ich ihn sehr vermisse, schreibe ich häufig einen Brief an ihr und verbrenne diesen und kippe die Asche irgendwo aus. Ich denke dann immer, dass die Asche irgendwie zu der Asche meines Vaters gelangen wird.

Außerdem gehe ich in solchen Momenten oft an Orte, an denen sich mein Vater viel aufgehalten hat. meistens gehe ich in ein Feld in dem er viel Rad gefahren ist. Das hat den Vorteil, dass dies ein sehr ruhiger Ort ist und ICH habe das Gefühl dort irgendwie mit ihm verbunden zu sein und rede dann in Gedanken zu ihm.

Zum Friedhof oder so gehe ich fast nie. Ich finde, dass das ein viel zu trauriger Ort ist, um an meinen Vater zu denken. Außerdem verbindet dieser Ort uns überhaupt nicht.

Mehr als dir zu sagen, wie ich mit meiner Trauer umgehe, kann ich nicht tun.

Ich werde auch keine Diskussion anfangen, über das, was auf uns wartet, sobald wir biologisch hinüber sind. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

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Hallo 

Meine Oma ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben und mir hat es geholfen, dass ich mir vorstelle, wie sie in einem anderen Land weiterlebt. Es war ein schönes Land und meine Oma hat in meiner Vorstellung dort viele Dinge gemacht, die ihr Spaß machen. ZB hat sie etwas gekocht oder sonst was. Und ich hab mir immer vorgestellt, dass ich sie wieder sehe, wenn ich tot bin. 

Das war zwar nicht sehr förderlich für meine Selbstmordgedanken, aber es hat mir geholfen. 

Vielleicht hilft dir das hier:

Nach dem Tod darfst du machen was DU willst. Denn es ist DEIN Leben, und somit auch DEIN Tod. Mit deinem Leben kannst du ja auch machen was du willst. 

Ich verstehe, dass du Angst vor dem Tod hast. Hatte ich früher auch. Aber du bist 17! Du wirst nicht sterben! Und wenn du 80 Jahre alt bist, dann hast du den Tod akzeptiert. Also brauchst du dir jetzt noch keine Gedanken machen! GAR KEINE OKAY? Vielleicht ist es nach dem Tod sogar viel schöner als jetzt. Das kann keiner wissen. 

Aber es braucht sich nicht zu kümmern, weil du bist 17 Jahre alt und hast noch ganz viel vor dir! 

Versuch dich abzulenken. Mach Sport, geh spazieren, lies ein Buch. Geh deinen Hobbys nach. 

Keine Sorge, diese Angst vor dem Tod geht vorbei, glaub mir! Aber versuch, nicht mehr daran zu denken. DU WIRST NOCH GANZ LANGE LEBEN!!! Okay? Und deine Familie auch!

LG

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Kommentar von dxpeaszgxld
20.07.2016, 20:35

mein Problem ist ich versinke in den Gedanke so seht das ich manchmal gar nicht weiß ob ich noch lebe oder ob das alles hier real ist... weil keiner weiß was danach ist es gibt zwar die einen die sagen ne ist vorbei dan die anderen die sagen ohja es kommt was ka was ich denken soll ich will halt meine Familie nicht verlieren und selber sterben und es fühlt sich halt so an als würde die Zeit an mir vorbei rasen

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Geh zu einem Psychologen, ist nichts schlimmes.
Schreib deine Probleme auf.
Mach Sport, hilft am aller besten.
Find eine musik die dir hilft - bei mir wars die Band the amity affliction, zwar metalcore, aber gute Jungs

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Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Du kannst im
Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler
Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe,
um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weitere Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.
Es gibt viele Menschen, die der Meinung sind, dass Gott dem Leben Sinn gibt.

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Der Führer der Gläubigen Imam Ali sprach: "O ihr Menschen, fürchtet Allah, Der hört, wenn ihr sprecht, und Der kennt, was ihr verbergt. Bereitet euch auf die Begegnung mit dem Tod vor, der euch ereilen wird, auch wenn ihr davonlauft, der euch fassen wird, auch wenn ihr stehen bleibt, und der an euch denkt, auch wenn ihr ihn vergesst."

Der Gesandte Allah's Muhammad  sprach: "Das beste Nachdenken ist das Gedenken an den Tod."

Imam Ali sprach: Wenn das Leben dich in die Knie zwingt, dann bist du in der besten Position für ein Gebet.

O ihr Menschen, gewiß, Allahs Versprechen ist wahr. So soll euch das diesseitige Leben nicht täuschen. Satan, der Verführer, soll euch von Allah nicht ablenken. (35:5)

Bei den heftig aufwirbelnden (Winden) ,dann den lasttragenden (Wolken) ,dann den leicht dahinziehenden (Schiffen) ,und den, den Befehl ausführenden (Engeln)! Wahrlich, was euch angedroht wird, ist wahr. Und das Gericht wird ganz sicher eintreffen. (51:1-6)


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Adel tawil immer da hat mir in solchen Zeiten immrt geholfen Gruß 

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