Depression bei Multiple Sklerose. Was kann man da tun?

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7 Antworten

Wenn du magst, kannst du ihr mal diesen Link durchgeben:

www.miseryofsins.org

Ist ein Selbsthilfeforum u.A. für Depressive, hab dort selbst nur gute Erfahrungen gemacht. Das wäre vlt ein erster Schritt für sie, um einen Weg der Besserung einzuschlagen. Du kannst dich dort ansonsten auch selbst als Angehöriger registrieren, die User haben immer ein offenes Ohr.

Abgesehen davon kannst du zum Jugendamt gehen und dort mit jemandem reden, die können bei sowas auch helfen.

Alles Liebe!

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@ apuffy77

Tut mir leid für deine Mutter und für euch auch. Die Krankheit fordert alles von deiner Mutter, weil es immer ein auf und ab sein wird und da kann es bei vielen Patienten lange dauern, bis sie sich damit abgefunden haben.

Dadurch wird sich das auch psychisch bei ihr auswirken und das wiederum fordert von der Familie sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

Trotzdem muss der Patient auch etwas tun, damit er besser damit umzugehen lernt und nicht andere fühlen lässt, dass es ihm nicht gut geht.

Lese dir das mal durch

http://www.ms-life.de/ms-leben/neudiagnose/selbsthilfe/

Du findest auch Selbsthilfegruppen im Internet, google mal danach:

Selbsthilfegruppen MS in.....und dann gib deinen Ort oder den nächsten in der Nähe an.

Dort kann sie sich mit Gleichbetroffenen austauschen. Das wird ihr helfen, schon dass sie merkt, sie ist nicht alleine, es gibt noch mehr die diese Krankheit haben.

Vielleicht könntest du ja auch mal in so eine Gruppe gehen, um dir von dort mal einige Tipps zu holen wie ihr mit eurer Mutter am besten umgeht, wenn sie nicht so gut drauf ist.

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deine mutter muss sich gleichgesinnte suchen. es gibt, zum beispiel auf facebook, gruppen wo sich MS kranke menschen treffen und austauschen können. sie ist sicher nicht die einzige, der diese krankheit aufs gemüt schlägt. wenn sie sich dort mit anderen austauschen kann hilft ihr das bestimmt. vielleicht gibt es auch ein forum, außerhalb von facebook, das weiß ich leider nicht. auf jedenfall einfach mal nach soetwas suchen.

ansonsten wäre natürlich auch der gang zum psychologen sehr ratsam...

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Kommentar von apuffy77
21.02.2016, 01:05

Zum Psychologen geht sie schon... Aber das mit den Gruppen ist eine sehr gute Idee! Danke

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wenn sie eine Depression hat, kannst du sie nicht aufheitern. dann bist du überfragt- du kannst ihr nur vorschlagen, eine Therapie zu machen; erkläre ihr, wie die Situation für dich ist- vielleicht nimmt sie dann die Notwendigkeit eher wahr.

deinen vater nicht belasten zu wollen ist nett von dir - aber falsch. dein vater ist erwachsen, es ist seine frau, es ist seine Familie- wenn ein Elternteil nicht mehr funktioniert, ist es am anderen Elternteil, etwas deswegen zu unternehmen - aber die aufgabe des kindes ist das eindeutlich nicht, auch wenn du "schon" 17 jahre alt bist.

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Hi, Selbsthilfegruppen sind schon mal ganz nett. Optimalerweise - für die ganze Familie. 

Wichtig ist auch, mal mit dem Arzt darüber zu sprechen - es kann sein, dass ein Medikament nicht ganz past und die Hormone durcheinander würfelt. - Eventuell auch mal einen Hormon- und Vitaminspiegel erstellen lassen. Meist ist da was im Ungleichgewicht.

Was Du persönlich tun kannst, ist recht wenig. Also sie zum spazieren gehen animieren, fragen wie Du ihr helfen kannst, für sie einfach da sein - aber das tust Du ja ohnehin schon.

Ich wünsche Dir und deiner Familie alles liebe und baldige Besserung🌹

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Ein auch ärztlich mitbetreutes Selbsthilfeforum mit vielen Usern findest Du hier:

www.msforum.ch

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als tochter kannst du nur sehr wenig machen; eine MS-selbsthilfegruppe oder ein psychologe wäre das gegebene

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