Depression - wer kennt sie, wer hat sie besiegt?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Leidensgenossin,

ich weiß sehr gut, was du durchmachst. Aber du bist auf einem guten Weg. Ich denke, du hast das Citalopram eigenmächtig abgesetzt?

Auch ich habe dieses Medikament verschrieben bekommen und nehme es immer noch. Und das seit 6 Jahren. Mir haben Gesprächstherapien geholfen, anders mit der Depression umzugehen. Citalopram gehört nicht zu den süchtig machenden Medikamenten. Also solltest du dir über die Dauer der Notwendigkeit zur Zeit keine Sorgen machen.

Panickattacken sind übel und sie verschlimmern sich, wenn man sich selber übermässig beobachtet, aber auch, wenn man sich unter Druck setzen lässt.

Du kannst die Depression selbst eigentlich erst dann "bearbeiten", wenn du den Grund dafür weißt und das Problem aufgearbeitet hast. Liegt es bei dir an der Trennung? 

Die Gesprächstherapien helfen auch bei dir bestimmt. Du musst nur aktiv daran mitarbeiten. Und natürlich dauert es eine Weile. Den Erfolg merkst du an einer veränderten, positiven Denkweise. 

Nimm deine Medikamente so wie verschrieben und nimm die Gesprächstherapie weiter wahr. Und schieb den Gedanken über die Dauer der Medikamenteneinnahme erst einmal beiseite. Das belastet dich nämlich nur zusätzlich. Natürlich wird es immer Menschen geben, die dich auf die Nebenwirkungen hinweisen, aber die hast du bei jeder Medikation. Wiege einmal Nutzen und Schaden ab und du wirst dich dafür entscheiden, denke ich. Erst einmal steht im Vordergrund, dass du deine Probleme und Sorgen verarbeitest und wieder offen und ohne Ängste den Alltag schaffst. Das ist nämlich mit Attacken nicht möglich, oder? 

Ich bin sicher, auch du schaffst das - du musst es nur wollen.

Ich wünsch dir alles erdenklich Liebe .....

Danke für deine liebe Antwort!
6 Jahre ist ja echt schon ne längere Zeit - hast du mal versucht auszuschleichen?

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@ListenToThebomb

Oh ja, sicherlich. Aber bei mir kam sie auch wieder zurück. Ich bin mit meiner Problematik noch nicht soweit, sodass ich es zur Zeit nicht ausprobieren möchte. Aber ich hoffe weiter, dass es auch bei mir mal ohne geht. 

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@Biggi1963

Wieviel mg nimmst du denn wenn ich fragen darf? 20mg ist ja nicht viel - jedoch zu viel um ganz davon los zu kommen. Kurz vor dem 1. Ausschleichen habe ich 3 Monate nur 10mg genommen und bin auch klar gekommen - der Sprung auf 0 ging dann wie erwähnt für 5 Monate gut. Dann kamen wieder diese irren Gedanken!

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@ListenToThebomb

Bin von 40 mg mittlerweile auch auf 20 mg. In 3 Monaten soll es dann auf 10 mg gehen. Aber da werde ich wohl eine Weile drauf bleiben müssen, denn bei mir ist es ja so, dass durchaus noch einzelne Attacken auftreten. Wie gesagt, ich würde nicht eher mit der Einnahme aufhören, wenn du dir nicht sicher bist, dass dein Leben wieder 100%ig gerade verläuft. Mit Problemen oder Sorgen im Nacken werden die Gedanken auf jeden Fall wiederkommen. Wenn du zur Zeit medikamentös gut eingestellt bist, wirst du bessere und schnellere Erfolge in der Gesprächstherapie bekommen, denn du kannst dich auf das Ziel konzentrieren und  nicht auf die irren Gedanken oder die Panik. 

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Sehr schöne und ehrliche Antwort liebe Biggi1963...DH dafür!

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@Biggi1963

Liebe Biggi, eine sehr einfühlsame Antwort, ich schliesse mich Hexetilly an ,DH. LG Anna

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Hallo! Vor etwa 3 Monaten bin ich wieder einmal an einer Depression erkrankt. 3 Jahre zuvor hatte ich auch schon eine, die nach etwa 5 Monaten vorbei war: Grund war Trennung, Autounfall mit 1 Monat Gefechtslosigkeit, Jobverlust, Verlust der Wohnung und Absage des geplanten Urlaubs, sowie Streichung sämtlicher Förderungen. Daraufhin bin ich in eine 22 m² Wohnung in schlechtester Stadtlage gezogen und kaufte mir einen ständig kaputten Golf II Rabitt. Das man da suizidale Gedanken bekommt, dürfte wohl niemanden verwundern, doch ich betrachtete die Situation als Herausforderung in meinem Leben. Es konnte ja nur mehr berauf gehen.

Nun litt ich ad hoc an einer sehr starken Depression, wobei der Auslöser geschäftlich bedingt war. Plötzlich änderte sich ein Gesetz, welches starken Einfluss auf mein Geschäftsleben hatte. Ich hatte etwa 4 Monate keine Umsätze mehr erzielt (selbstständig) und verlor nach und nach immer mehr soziale Kontakte. Als nun der Herbst einbrach gab mir das den Rest und ich kippte weg - ab zur Psychologin, die mir dann SSRI verschrieb, die ich dann auch sofort brav begann zu nehmen. Obwohl die Dinger erst nach 2 - 3 Wochen zu wirken beginnen sollten, fuhr es mir bereits nach Einnahme der ersten Tablette ziemlich ein. Nach einer Woche totaler Benommenheit (ich hatte so ziemlich alle Nebenwirkungen, die in der Packungsbeilage standen), entschloss ich mich, alternative Wege zu gehen, um diese Krankheit loszukriegen: Der Maßnahmenplan

  1. Ich ging joggen. Wenn es auch noch so anstrengend war. Ich ging.
  2. Unter Leute gehen. Lass dich unterhalten. Probier irgendwas neues aus.

Nun wird der eine oder andere depressive denken, dass dies nicht möglich ist, da man sich kaum vom Fleck rühren kann. Gut. Dann versucht Punkt

  1. Hypnose. Hier möchte ich ein wenig weiter ausholen, da ich denke, dass dies der einzige Weg ist, aus dem Dilemma der Depression herauszukommen.

Unser Gehirn steht über unsere Sinnesorgane mit der Umgebung im ständigen Kommunikationsaustausch. Diese wirkt sich wiederum auf unseren inneren Sinn - den Emotionen aus. Sämtliche wahrnehmbare Schwingungen werden über die Sinnesorgane in elektrochemisches Potential umgewandelt - der einzig für das menschliche Gehirn verständlichen Sprache. Die dadurch im neuronalen System erzeugten Muster werden durch Hormone beeinflusst (Emotionen). Nun tragen wir so wie ein ein Computer, der im Cach sämtliche Webinhalte ablegt ebenso Datenmaterial mit uns herum, da sich unterbewusst und bewusst auf unsere Denkweise auswirkt. Wir tragen unsere gesamte History mit uns herum und haben kaum Zugriff darauf. Bewusst wird man in der Depression auf Grund der durch den ausser Gleichgewicht gekommenen Hormonhaushaltes (Serotonin, Dopamin ...) Opfer seines Verstandes, der nun in der Zukunft und der Vergangenheit (beides gibt es de facto nicht - es gibt nur jetzt) nach Ursachen, Lösungen und Szenarien sucht. Der Verstand löst sich vollkommen vom Geist und es kommt zu Gedankenkreisen (grübeln). Eine Endlosschleife aus negativen, zermürbenden Gedanken, die im Endeffekt zum Burnout führen. Das Gehirn ist überlastet und kapituliert (suizidale Gedanken). So weit, so schlecht: So weit darf man es nicht kommen lassen!

Nun zurück zur Hypnose. Die wenigsten "glauben" daran, aber Hypnose - so ausgelutscht der Begriff auch sein mag - ist nichts weiteres, als die Rückkehr ins Jetzt. Man entspannt sich innerlich so stark, dass man rundum alles vergist. Man ist in einem Zustand, in dem man sich vor lauter Entspannung gar nicht mehr bewegen möchte bzw. kann und gelangt so zum Cache, indem man das Bewusstsein für eine Zeit verlässt. So wird das Gedankenkreisen unterbrochen und man kann sich mal in Ruhe in seiner Festplatte umsehen und diese teilweise löschen und neu bespielen.

Man kann dadurch nicht alle Probleme lösen, aber durch regelmäßige selbstbehandlung (zB über youtube oder CDs) wird nach und nach das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und das Immunsystem gestärkt. Mit jeder Hypnose entspannt sich das Gehirn und der Körper komplett und wird positiv programmiert, bis man sich plötzlich wie ein neuer, positiverer, tatkräftiger Mensch fühlt.

Man benötigt ein gewisses Maß an Reflektionsvermögen und Vorstellungskraft, vielleicht sogar Intelligenz und Wissen, um sich selbst in Hypnose versetzen zu können. Wenn man es aber kann, so offenbart sich ein jahrtausende altes Selbstheilungsprogramm, dass schon Naturvölker angewandt haben, um sich zu heilen.

Nach einer Woche war ich so gut wie frei von Depressionen und habe die AD innerhalb von 5 Tagen schleichend abgesetzt, ging zur Psychologin, die mir für das Bezahlen der letzten Rechnung nochmal 50 EUR in Rechnung stellt, weil ich zum Termin kam und so wurde mir das Nächste klar:

Jeder Depressive da draussen ist ein Kunde - eine Geisel der Psychologen, der Apotheken, der Pharmaindustrie. Heilt euch selbst und steht auf. Wehrt euch gegen die Pharmaindustrie, den Sie vergiftet uns.

also war deine krise mit 21 jahren... nicht ungewöhnlich da mensch sich in dieser zeit wirklich die frage nach dem sinn des lebens stellt und nicht wenige geraten in schwere krisen. in jeder krise liegt eine grosse chance! buddha wurde mit 21 erleuchtet z.b

vielleicht brauchst du eine andere art der unterstützung. alle 4 wochen ist ein grosser abstand. gesprächstherapie ist oft nicht sehr hilfreich weil alles hauptsächlich über den kopf abläuft. es ist aber sehr hilfreich die gefühle mit ein zu beziehen. egal welche. depression hat viel mit verdrängter wut zu tun. schaue dich ein bissel um, was du noch für möglichkeiten hättest. gestalttherapie, bioenergetische körpertherapie z.b. haben einen ganzheitlichen ansatz. viel erfolg und alles gute!

Ja, genau! Da war ich 21 - gerade frisch ins Berufsleben eingestiegen nach meiner Matura/Abitur. Danach gings los - war es das, ist das das Leben? Unzufriedenheit in Job, Beziehung,...der Alltag war da. Die Verantwortung groß. Und dann immer die Frage nach dem Sinn...bis ich keine fand und immer unzufriedener wurde. Nichts machte mir mehr Spaß - ich hatte Angst vorm Leben und gleichzeitig Angst vorm Tod.

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@ListenToThebomb

jo, kenn ich gut! ich denke, die sinngrage ist bei dir noch ungelöst.. sie taucht auch immer mal wieder auf, auch im späteren leben. aber du kannst sie angehen, es geht nicht um die lösung, sondern es auf den weg zu bringen. die reise führt dich unweigerlich zu dir selber, und du bist das grösste abenteuer. das suchen und finden kann viel spass machen mit höhen und tiefen. ganz viel freude, mut und ausdauer wünsch ich dir!

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Sind Depressionen nun heilbar oder nicht heilbar?

Ich bin wegen chronischen rezidivierenden (sich wiederholenden) Depressionen mittleren Grades schon über 5 Jahre berentet.

Es gibt Leute, die behaupten, dass Depressionen heilbar sind.

Ich habe schon vieles ausprobiert: Gesprächstherapie, Medikamenteneinnahme (Citalopram, Trimipramin u.a.), aber los geworden bin ich die depressiven Tage noch nicht.

Es gibt zwar Tage, wo es mir etwas besser geht, aber die halten sich starkt in Grenzen. Natürlich zeige ich das nach aussen hin nicht, bleibe ruhig uns beherrscht und jammere auch nicht rum.

Und ab wann spricht man denn von einer Heilung? Wie lange müssen dann die Depressionen wegbleiben? 6 Monate? Ein Jahr? Zwei Jahre? Natürlich am besten für immer, den Rest des Lebens, aber das kann einem ja niemand sagen oder garantieren.

Nur für mich wäre wichtig zu wissen: Sollten die Depressione mal 1 Jahr wegbleiben, hab ich es dann geschafft in die Heilung?

Und was mach ich dann mit meinen Rentenansprüchen? Muß ich dann den Versicherungen melden, dass ich wohl keine Renten mehr brauche, wieder arbeiten gehen kann und wer würde mich dann wieder einstellen in einen Arbeitsvertrag, nach so langer Abwesenheit aus dem Berufsleben?

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Kurz und knapp gefragt, da ich viel gelesen habe. Können das noch Absetzsymptome sein oder ist die Depression wieder da? Termin beim Psychiater dauert noch etwas leider.

Infos: *4 Jahre Citalopram 30mg wegen Depressionen, davon 3 Jahre komplett stabil und ohne Komplikationen trotz Schicksalsschlägen.

*derzeitig innerer Konflikt aufgrund einer Verliebtheit. (Führte vorab nie zu Depressionen)

Habt ein schönes Wochenende, danke fürs lesen.

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