Depression - Angst - Ratlos!?

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5 Antworten

Puh, das ist ja eine große Last, die du da trägst. 

Wenn ich mir das so durchlese, kommen Fragen und Ideen in mir auf:

Warum neben der Ausbildung noch eine Selbstständigkeit? -Eine abgeschlossene Ausbildung ist sehr wichtig. Meine Idee- konzentrier dich darauf und warte mit der Selbstständigkeit, bis du fertig bist.

Wieso planst du nicht Zeiten ein in denen du etwas für dich tust. Du scheinst ein sehr aktiver Mensch zu sein. Tu dir was Gutes und tanke an deiner Musik auf.

Denkst du manchmal auch daran, was dich glücklich macht? Daran, was du gut kannst und wobei du dich sicher fühlst? vielleicht hilft es dir auch ohne Psychologen erstmal deinen Fokus weg von dem was dich alles beängstigt und überfordert auf deine Ressourcen zu lenken. 

Die Angst vertreibt nicht das wovor du dich fürchtest. Sie hat einen Schutzmechanismus. Vielleicht musst du erkennen worum es wirklich in deinem Leben gehen soll, welche Ziele du hast und was du dafür alles tun willst. Das Ganze muss aber auch erreichbar sein. Ich wäre von dem beschriebenen Zeitmanagement auch überfordert.  Dein Körper gibt dir bereits Warnsignale. Überhöre sie nicht!

Ein Tipp noch: falls dir alles über den  Kopf wächst und du das Gefühl hast, du müsstest in eine Klinik(da du ja keinen psychologischen Beistand hast), du willst aber in deinem gewohnten Umfeld bleiben und nicht in die Klinik,  gibt es ambulant psychiatrische Pflege.  Da bekommst du einen Bezugstherapeuten zu hause über einen maximalen Zeitraum von 16 Wochen. Sowas muss ein Neurologe verordnen und die Kosten übernimmt die Krankenkasse. 

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Das Kenne ich aus meiner Selbständigkeit ich dachte das hört auf wenn ich nicht mehr selbständig bin doch das war gar nichts. Ich bin nicht mehr selbständig und es geht mir auch nicht besser Angst vor meinem neuen Job und zu versagen

Darf ich die einen Rat geben gehe damit zum Arzt ich wollte und bin auch nicht gegangen doch ich fürchte das ist der einzige Ausweg tu es der kann helfen hat eine Bekannte von mir getan ihr geht es wieder gut ich ging nicht mir geht es ganz und gar nicht gut.  

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aber ich nicht? ich überlege tatsächlich die ausbildung abzubrechen. ohnehin verspricht meine selbstständigkeit mehr verdienst-wenn ich da die zeit zu hätte...  ich bin verzweifelt. immer diese angst vor sämtlichen sachen. nun kommt auch diese furchbare innerliche unruhe wie sie früher bei den anfällen da war zurück. immer in situationen, die andere genißen. Am sonntag erst auf einen weihnachtsmarkt.... ich verstehe das nicht. ich habe keine lust mehr auf irgentwas. nur noch auf mich selbst, meine tochter und meiner freundin. ich kannes alles nur schwer beschreiben. jedenfalls war ich letzte woche wieder beim arzt. eine woche krankenscheib bekommen - da ging es mir super. kein stress. alles super.... jetzt bin ich seit montag wieder arbeiten und ich bin wieder am ende... mein arzt sagte, dass wenn ich mich nicht besser fühle, ich zum psychologen soll... dortige wartezeit aber wieder ein jahr.... und was ist, wenn meine beschwerden nicht wieder verschwinden. was mache ich bisdahin um mich selbst zu befreien von innerliche unruhe . von einschlafstörungen und so weiter. vor 2-3 uhr kann ich seit 2 monaten nicht mehr einschlafen außer vereinzelte tage.... was kann ich außerdem machen, wenn ich auf weihnachtsmärktern wieder unruhig werde. was tue ich gegen die angst umzukippen, lebensbedroht zu sein... das alles sind so sachen die mir durch den kopf gehen. ich bin übrigens männlich und 23 jahre alt... noch so jung und schon sooo überarbeitet? das kanns doch nicht sein....

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Hallo, was du da schreibst scheint eine Depression zu sein. Dies sind alles Symptome die du SCHILDERST.

Bitte versuche noch einmal einen Termin bei einem Psyschologen zu bekommen. Es gibt aber auch Therapeuten sind aber keine ausgebildeten Aerzte, sondern sind spezialisiert auf psysische Erkrankungen.

Wenn du aber so erschoepft und ausgelaugt bist suche dir einen Hausarzt auf, der dich dann auch krankschreiben kann. Bis zu 6 Wochen erhaelst du dann deine Ausbildungsverguetung weiter.

Du musst dem Arzt aber sagen, das du vermutest, das du Depressionen hast. Denn dann erst kann er dir besser helfen mit entsprechenden Medikamenten.

Wenn du aber nujr eine leichte Depression hast dann hilft dagegen auch Johanniskrauttabletten sehr gut. Diese kaufst du dir am besten in einer Apotheke, weil diese hoeher dosiert sind als in den Supermaerkten. Diese sind frei verkaeuflich. Du brauchst dazu kein Rezept.

Die Wirkung faengt erst nach ein paar Tagen oder einer Woche an zu wirken.

Der Hausarzt wird dir ein Antidepressivum verschreiben. Dies kannst du nach seiner Anweisungf ruhig einnehmen. Auch bei diesen Tabletten fangen die Wirekungen erst nach einigen Tagen ein und sie machen auch nicht suechtig.

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Panikattacken haben meistens schon früher angefangen, aber du hast sie nicht wirklich gemerkt, hast du vor deiner großen Panikattacke 2013 schon vorher solche ähnlichen Symptome gehabt?

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Politisch 16.12.2015, 00:14

nein eigentlich garnicht. ich habe allerdings zu dem zeitpunkt der ersten attacke einige veränderungen im leben gehabt. eine freundin welche in der sch*** saß - ich habe sie mit allen mitteln da raus geholg und dafür mein elternhaus verlassen. meine ganze familie kurzzeitig gegen mich gehabt. und die person, für die ich alles aufgab damals hat mich dann auch "verstoßen" weil ihr ihr damaliges leben wichtiger war.... ich denke es lag an der situation. an einen anderen anfall davor  kann ich mich nicht erinnern

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