Denkt ihr wir werden lebenslang mit corona Einschränkungen leben (Quarantäne Pflicht, Zoos, Museen und Geschäfte geschlossen)?

10 Antworten

Darüber habe ich mir tatsächlich auch schon Gedanken gemacht...

Ich denke nicht, dass wir in zwei Jahren immer noch im Lockdown sein werden - das schädigt die Wirtschaft massiv und rentiert sich auf Dauer nicht. Vermutlich werden sich Politiker/Branchen Hygienekonzepte überlegen, mit denen wir dann auf unbestimmte Zeit leben müssen. Das Virus wird nie weg sein, das ist klar. Aber ich bin sehr sicher, dass wir bald weitere Behandlungsmöglichkeiten haben, nicht nur die Impfung.

Wie schon in anderen Antworten erwähnt, wird irgendwann auch eine Herdenimmunität erreicht sein...Dann sollten die Fallzahlen bzw. schweren Verläufe erheblich abnehmen. Bis dahin werden wir aber sicherlich noch einige Wochen/Monate mit dem Virus leben müssen!

Aber irgendwann wird auch diese Pandemie vorüber sein!:)

Durch die starke Globalisierung die wir haben kann sich ein Virus heutzutage viel schneller und fast überall hin verbreiten. Aber damals hatten die Menschen zum Beispiel bei der Pest noch gar keine Ahnung, wie sie sich davor schützen können. Wir haben Masken, Regeln, die uns zum Abstand halten bringen, Tests und Impfstoffe. Wir werden die Situation deshalb hoffentlich schneller im Griff haben. Aber das geht auch nur, wenn wir die armen Länder auch mit Impfstoff versorgen, weil sonst kann das Virus in Entwicklungsländern immer überleben.

Ich denke, WENN absehbar wäre, dass sagen wir mal die nächsten 10 Jahre weiterhin Maßnahmen nötig sind, dann würden nicht "Zoos, Museen etc. geschlossen" bleiben, sondern dann würde man Konzepte finden, um doch irgendwie wieder Kunden zu bekommen bzw., dass Menschen doch wieder auswärts etwas unternehmen können. Ein denkbarer Weg wäre, was möglich ist, nach draußen zu verlagern (Kurse von Fitnessstudios, VHS-Kurse etc.) und dann weitgehend in den Sommer zu verlegen, ein anderer, dass sich Gruppen, die sich kennen und treffen (Schulklassen, befreundete Haushalte) im Voraus für einzelne, personenbeschränkte Veranstaltungen anmelden könnten. Das würde dann natürlich sehr teuer und vermutlich exklusiv, man würde sich dann überlegen müssen, wann im Voraus und wie oft im Jahr man sich den Museums- oder Zoobesuch leisten könnte.

Letztes Jahr gab es ja schon "Strandplatz für 2 Stunden mit Anmeldung". Ähnliche Konzepte wären auch in anderen Bereichen denkbar. Man wäre also sehr zeitgebunden und müsste sich genau überlegen, was man wann macht.

Da wir immer noch Zeitschriften kaufen können und Blogs geschrieben werden, vermute ich, dass dann von dort sehr viele Ideen für Beschäftigung, Freizeit, Urlaub zu Hause und kontaktlose Interaktion mit Freunden vorgeschlagen würden, für Hobbys zu Hause oder wie man sich möglichst weit auf die umliegende Natur verteilt usw.

Statt also Straßen zu sperren, wüssten dann alle, dass man sich im Vorfeld für die Skipiste anmelden müsste und wer das zuerst macht, hätte halt den Zuschlag. Also würden Menschen ohne Internet oder entsprechende Vorausschau benachteiligt werden.

Und wenn es tatsächlich so langfristig dauern würde, würde sicher doch die Erlaubnis kommen, bestimmte Dienstleistungen von negativen Tests oder Impfbescheinigungen abhängig zu machen, so dass vielleicht doch Konzerte, Urlaube, Festivals, Jahrmärkte etc. wieder stattfinden könnten. Das Nachsehen hätten dann alle, die noch keinen Impftermin bekommen könnten oder tatsächlich gerade infiziert wären. Das Leben wäre allg. unsicherer und verplanter und man würde lernen, mit mehr Stress und Frust zu leben ("kann ich das jetzt machen oder bin ich positiv oder bekomme ich keinen Platz mehr?")

wenn die "herden-immunität" (ca. 70% der bevölkerung) durch umfassendes impfen erreicht ist, werden die infektionen erheblich abnehmen und auf das maß von anderen krankheiten (masern, grippe usw.) zurückgehen. damit könnte das normale leben wie vor corna zurückkehren.

vermutlich wird es aber eine realtiv strenge pflicht zur wiederkehrenden impfung geben, weil der impfschutz (so wie bei der grippe) nicht dauerhaft ist. wer das dann nicht mitmachen will, muss sich der gefahr aussetzen, nach einem mehrwöchigem aufenthalt in einer intensivstation am ende auf dem friedhof zu landen.

aber man muss einfach die entwicklung abwarten, prognosen ist z.zt. noch kaffeesatzlesen oder hellsehen.

Pandemien haben in der Geschichte ja teilweise Jahrzehnte oder Jahrhundertelang dauern. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Epidemien_und_Pandemien

Scroll mal bei dem Link bis zum späten Mittalter/ in die Neuzeit. Da wirst du sicherlich feststellen, dass die Epidemien Pandemien oder Pandemien eigentlich immer nur 1-3 Jahre gedauert haben.

Von daher, um deine Frage zu beantworten, nein.

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