Denkt ihr Straßenbahnen werden in Zukunft abgeschafft?

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5 Antworten

ja leider ein bekannter ist Strassenbahn Fahrer und er hat gesagt in NWR  werden sie abgeschaft

 

Unfug. Insbesondere in kleinere Städten werden Straßenbahnen zunehmen. Stichwort Renaissance der Straßenbahn!!!

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NEIN, es werden eher MEHR Straßenbahnen fahren, weil moderne Technik heute in der Lage ist aus der "Straßenbahn" eine "normale Eisenbahn" zu machen und auch umgekehrt. So müssen Pendler aus dem großstädtischen Umland nicht mehr umsteigen, sondern werden direkt zu "ihrer" Zielhaltestelle gefahren.Ich bin mir nicht sicher, habe aber Mannheim und Karlsruhe im Hinterkopf, wo das schon so läuft.

Das ist eine politische Frage.

In München waren die Straßenbahnen nahezu am Ende, weil im Zuge der Olympiade ein hervorragendes U- und S-Bahnnetz gebaut worden ist.

Dann hat die rot-grüne Stadtrats-Mehrheit die Straßenbahn als leistungsfähiges Mittel entdeckt, um den motorisierten Individualverkehr einzuengen.

Die Straßenbahnen bekamen eigene Gleiskörper (auf Kosten der Fahrbahnbreite natürlich) und neue Wägen. Außerdem bekamen sie Vorrang an den Ampeln.

Heute sind Münchens Straßenbahnen - politisch erzwungen - sehr angenehme, bequeme und schnelle Verkehrsmittel.

Also du siehst: Es kommt auf den politischen Willen an.


Wenn das politisch gewollt wäre und entsprechend gehandelt werden würde, könnte die Straßenbahn eine sehr erfolgreiche Zukunft haben.

Aber selbst dort wo die Ökopaxe das sagen haben passiert in der Richtung wenig oder nix, weil lieber " ich wünsch mir was " gespielt wird, anstatt sich damit zu beschäftigen wie man den ÖPNV entsprechend mit Blick auf die tatsächlichen Verkehrsverhältnisse verbessern und zukunftsfähig machen könnte.

Beispiel Berlin mit seinem ständig kollabierenden Nahverkehr.......: aktuell wird wieder mal richtig viel Geld ( anderer Leute...) in die Hand genommen, um mehrere tausend Kilometer ( kein Witz..! ) Fahrrad-Autobahnen in die Stadt zu bauen.

Hiermit soll unter anderem ausdrücklich der " Komfort " des Radverkehrs verbessert werden.

Dazu gehören dann natürlich auch " Radfahrerduschen " in öffentlichen Gebäuden ( man schwitzt natürlich ein bisschen morgens auf dem Weg  ins Büro...) und die Umstellung des Winterdienstes in der Stadt mit der Vorgabe, Radwege morgens zuerst zu räumen ( wieviele Menschen fahren im Winter noch mit dem Rad...? ). Wie man allein damit schon mal eben den Verkehr einer Stadt zusammenbrechen lassen kann, davon können die Bürger von Stockholm aktuell auch schon ein Lied singen.

Diese linksgrünen Träumereien gehen selbstverständlich wie üblich auf Kosten all derer, die sich nicht den Luxus erlauben können, bei schönem Wetter spätmorgens 2...3 km. ins Büro zu radeln.

Diese  " Komfortsteigerung " ist lediglich für eine relativ kleine Gruppe der Bürger von Nutzen, ausbaden ( und natürlich bezahlen ) dürfen es diejehnigen, die am meisten von einem sinnvollen Ausbau des ÖPNV profitieren würden.


Der Einsatz von Bussen kann flexibler gestaltet werden. Bei Umleitungen ist man nicht an das Oberleitungsnetz zur Stromversorgung gebunden. Das Fassungsvermögen eines Busses ist zudem größer, als das einer schmaleren Straßenbahn. Ich vermisse die Straßenbahn in Hamburg nicht!

Die Straßenbahn in Hamburg kannte ich nie, aber die in allen Städten in denen ich gefahren bin (Frankfurt, Wuppertal, Kiel, Schwerin) waren sehr schön gestaltet und haben die Innenstadt praktisch mit den Außengebieten verbunden. Ich habe generrel eine Ablehnung gegen Busse, vorallen wegen der Umwelt. Klar lassen sich die Buslinien flexibler gestalten als die von Straßenbahnen, aber man sollte bedenken, dass Straßenbahnen dafür gedacht waren/sind, den Straßenverkehr zu entlasten.

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@GXleif

Die Einrichtung neuer Buslinien ist einfacher, asl die Einrichtung neuer Straßenbahnlinien (Gleisbau, Oberleitungsbau). Die Kapazität von Plätzen in der Straßenbahn ist geringer als in Bussen. In Hamburg wird auf umweltfreundliche Elektrobusse und Brennstoffzellenbusse umgestellt. Ich kenne hier noch die "Straßenbahnzeit" und kann aus eigener Erfahrung versichern, dass hier in Hamburg eine Straßenbahn heute nicht mehr in der Lage ist, einen Personentransport, wie er derzeit durch Busse geleistet wird, zu gewährleisten. Selbst der offenkundig flexibelere  Einsatz von Bussen stößt hier in Hamburg vielfach an seine Grenzen! Ich weiß wovon ich rede. Ich mache das jeden Tag mit. Die Vorstellung, dass Straßenbahnen hier die Aufgabe von Bussen übernehmen würden, ist eine Horrorvorstellung.

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Das Fassungsvermögen eines Busses ist zudem größer, als das einer schmaleren Straßenbahn.

Das möchte ich bezweifeln.

Ein Gelenkbus hat bei einer Länge von ca. 18 Metern eine Kapazität von etwa 100 Plätzen (Sitz- und Stehplätze). Eine Straßenbahn kann dagegen bei einer Länge von 60 Metern rund 350 Personen befördern. Dabei sind Straßenbahnen nicht unbedingt schmaler als Busse, haben aber den Vorteil der größeren möglichen Länge.

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@Rolf42

Die "ausrangierten" Hamburger Straßenbahnen  entsprechen nicht den von dir geschilderten Vorgaben. Eien Straßenbahn ist Schienen gebunden Ein einfacher Autounfall (ohne Beteiligung der Straßenbahn) auf dem Schienenweg blockiert die Bahn. Ei Bus kann dieses Bereich umfahren. Ein dadurch hervorgerufener Stau im Straßenbahnverkehr hätte damit fatale Folgen. Ich erlebe es fast täglich, dass auch bei nur geringfügiger Verspätungen im Busverkehr die Busse "proppevoll" sind. Wenn ich mir hier in Hamburg dies bei einem Straßenbahnverkehr vorstellen würde, wäre das der Supergau. Hier in Hamburg führt jede kleinste Störung im ÖPNV zu erheblichen Störungen. Wenn hier mal "betriebsfremde Personen" im Gleisbett gesichtet werden, ruht für eine runde Stunde der Bahnverkehr. Das Fahrgastaufkommen ist hier so groß, dass solche Störungen erheblichen Einfluss haben. Ich habe in solchen Situationen immer mehrere S-Bahnen nicht benutzt. weil ich nicht wie in einer Sardinendose eingepresst werden wollte. Die Verwendung einer (schienengebundenen) Straßenbahn ist zumindest in Hamburg wirklichkeitsfern und wir von allen vernünftigen politischen Kräften nicht verfolgt.

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@Omikron6

Die ausrangierten Hamburger Straßenbahnen entsprechen auch nicht dem, was man heute bei der Anlage eines neuen Straßenbahnbetriebs planen würde. Die Hamburger Straßenbahn, war zum Zeitpunkt ihrer Stillegung technisch praktisch auf dem Stand der 1950er-Jahre.

Wie ein modernes Straßenbahn- oder Stadtbahnsystem aussieht, kann man z.B. in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund oder Hannover sehen (auch wenn dort sicherlich auch nicht alles perfekt ist).

Dass der Bahnverkehr teilweise durch Unfälle auf den Gleisen behindert wird, ist nicht von der Hand zu weisen, aber in durch Unfälle o.ä. verursachten Staus stecken auch Busse fest.

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@Rolf42

Jetzt ein für allemal .. eine Straßenbahn ist ein "Nogo" für Hamburg!!!!!

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@Omikron6

Deine Meinung sei dir unbenommen, deine Argumente halte ich aber nicht für überzeugend.

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@Rolf42

Erlebe mal bitte am eigenen Leib einen Nachmittag/Feierabend an den Bushaltestellen S-Bahn Hamburg-Harburg. Das pralle Leben wird dort deine als nicht überzeugend beurteilte Ansicht ad absurdum stellen. Bereits ein Bus mit einer Verspätung von nur 5 Minuten hat dort fatale Folgen. Schienengebundene Straßenbahnen mit den damit verbundenen  Problematiken sind  HIER von der Fahrgästen  nicht erwünscht. 

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@Omikron6

Was soll ich dazu noch sagen? Wenn Straßenbahnen dort nicht erwünscht sind, muss man halt mit den Unzulänglichkeiten des Busverkehrs leben.

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@Rolf42

Die "Unzulänglichkeiten" des Busverkehrs wiegen weniger als die Unzulänglichkeiten eines Straßenbahnverkehrs IN HAMBURG!!! Andere Städte haben ggf. BEGRÜNDET andere Prämissen. Aber in Hamburg ist Straßenbahn ein NOGO!!! Vertraue doch der Beurteilung  eines zum ÖPNV "genötigten" Verkehrsteilnehmers!!!

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@Omikron6

Wie gesagt: Deine Meinung sei dir unbenommen. Ich kenne aber auch ÖPNV-Nutzer aus Hamburg, die dort ein ordentliches Straßenbahnsystem schmerzlich vermissen und in diesem Zusammenhang von der Hamburger Verkehrspolitik schwer enttäuscht sind.

Und wenn ich sehe, dass es in Hamburg Buslinien gibt, die tagsüber alle 3-4 Minuten fahren müssen, um die Nachfrage zu bewältigen, scheinen sie mir nicht Unrecht zu haben.

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