Denkt ihr, ob der Mindestlohn zur Armutsminderung beigetragen hat?

5 Antworten

Um mal deine Frage klar zu beantworten.

Der Mindestlohn hat die Armut nicht vermindert. Das kann er auch garnicht.

1. Grund: Er ist zu niedrig.

2.Grund: Die Armut ist so definiert,dass sie NIE beseitigt werden kann. Das hat einfach statistische Gründe. Die ganze Armutsindustrie die sich darum gebildet hat, hat ja auch garkein Interesse dran.

Selbst wenn man alle Löhne verdoppelt, gibt es genau so viel Arme wie vorher. Würde Bill Gates morgen die Deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, gäbe es von heute auf Morgen mehr Armut. Auch wenn wir im Durchschnitt reicher wurden.

3.Grund: Als Ökonom, weiß man, dass Mindestlohn niemals die Armut reduzieren kann. Mindestlohn hat nur unterbestimmten Bedingungen  einen positiven ökonomischen Effekt. Diese sind aber Arbeitsmarktpolitisch, nicht Wohlfahrtstheoretisch.

Nein, natürlich nicht.

Die Unternehmen mußten mehr Geld für Löhne ausgeben.

Außerdem hat der Handel gleich die Preise erhöht, um die Kaufkraft abzuschöpfen.

Und wieviel Rentenpunkte gibt es für Mindestlohn?

Wenn Unternehmen ohne Lohnerhöhung eine Möglichkeit zur Preiserhöhung sehen machen sie es auch.....aber der Mindestlohn ermöglicht eine Argumentationskette.......auch wenn sie löchriger ist als ein Fischernetz für Walfische.

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Also wenn man so einfach als Unternehmer Geld verdient, mach doch einen Laden auf. Wirst dann sehen, wieviel Unternehmen für weniger als den Mindestlohn arbeiten gehen, weil sie oft 60 h und mehr die Woche arbeiten. 

Zu deiner Frage: Vollzeit Mindestlohn bringt momentan ca. 0,47 Rentenpunkte.

Nur sollte man die Rentenversicherung in dieser Form abschaffen, da gebe ich dir Recht.Denn die Rente ist ungerechte Belastung der Männer zu Gunsten der Frauen und eine Belastung der Armen zu gunsten der Reichen.

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Er hat zumindest eine Untergrenze des Lohndumping gezogen und damit sehr wohl ein weiteres Abgleiten in die Armut verhindert

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