Denkt ihr man wird mit dem Partner Glücklich?

7 Antworten

Weder das eine noch das andere ist eine Garantie für eine glückliche Beziehung.

Denke nur einmal an die Fakten:

Im Jahr 2020 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei 38 %.

Da dürfte fast jede und jeder Sex vor der Ehe gehabt haben. Wäre es nun ohne Sex vor der Ehe besser. Die ehrliche Antwort: Darüber habe ich keine Zahlen.

Meine jetzige Frau und ich hatten Sex vor der Ehe. Wir sind beide gläubige Christen. Das Thema gab es zu unserer Zeit gar nicht. Bzw. wir bekamen es nicht mit. Ich bin überzeugt davon, dass es ohne Sex vor der Ehe, uns genau so gut gehen würde. Besser allerdings auch nicht.

Es kommt auf viele Faktoren an. Auf die Menschen generell. Auf das Alter der Partner. Schul- und Arbeitssituation. Religiosität. Bisherige Erfahrungen im Umfeld.

Glück ist kein Dauerzustand, sondern ein zeitlich begrenztes Hochgefühl, das immer wieder aufs Neue in Erscheinung treten kann. Die religiösen Dogmen bezüglich Gv nach der Heirat stammen aus einer Zeit, als es keine Verhütungsmittel gab und die Weisen und Stammesführer vermeiden wollten, dass Kinder gezeugt wurden, die in Armut aufwachsen mussten, denn eine Heirat bedeutete, dass die Mittel um eine Familie zu versorgen, vorhanden waren. Insofern sind diese Dogmen nicht mehr zeitgemäß und haben sich nicht der zivilisatorischen Entwicklung angepasst.

Würden Bücher welcher Art auch immer immer richtig liegen würden 1. alle lesen und 2. jeder gleich leben. Das ist zum Glück nicht so. Wir Menschen haben leider das Los gezogen selbst entscheiden zu müssen wie wir denken und leben wollen. Aufgrund dessen, was wir wahrnehmen.

Bezüglich des Sex, kann man da definitiv drüber reden. Wenn es nicht ist und es trotzdem passt, dann ist das kein Problem.

Problematisch sehe ich es da eher mit der Gesinnung. Ich halte sehr wenig von Religion und mir würde es sehr schwerfallen, wenn ich meine Partnerin von Gott reden hören würde... auch würde mir der Besuch einer Kirche schwerfallen.

Ich bin ein offener Mensch, keine Frage! Nur verstehe ich Christentum, Islamismus und das Judentum nicht. Ich betrachte den Glauben aus historischer Sicht und diese drei sind höchst menschenfeindlich. Das wäre für mich ähnlich, als wäre meine Partnerin stark nationalsozialistisch.

Nach dem Motto: der Zweck heiligt die Mittel

Und das finde ich unglaublich prekär.

Für mich machen Gottesbücher überhaupt keinen Sinn und ich lasse mir auch von niemandem vorschreiben wann ich mit wem was mache.

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