Denkt ihr man kann inerhalb von 3einhalb Monaten Spanisch lernen?

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8 Antworten

    Das Ziel ist unter anderem sich weitestgehend flüssig in der Sprache verständigen zu können, auf dem Niveau eines Muttersprachlers ist man mit diesem Aufwand noch nicht ganz, aber auf einem guten Weg.
      Chinesisch, Japanisch, Arabisch, Koreanisch: 88 Wochen (2200 Stunden)

      Russisch, Vietnamesisch, Finnisch, Ungarisch: 44 Wochen (1100 Stunden)
    Indonesisch, Malaysisch, Swahili: 36 Wochen (900 Stunden)
    Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch: 30 Wochen (750 Stunden)
    Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch : 23-24 Wochen (575-600 Stunden)
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Hi Nick! Hast du denn schon Vorkenntnisse in Spanisch oder fängst du quasi bei Null an? Am effektivsten kannst du eine Fremdsprache natürlich im Ausland lernen. Es gibt entsprechende Sprachkurse, die ganz nach den eigenen Wünschen ausgewählt werden können. Sei es ein Intensivkurs in Barcelona oder Spanisch + Kitesurfen in Valencia :) Erfahrungsgemäß verbessert man seine Spanischkenntnisse um eine Niveaustufe innerhalb von einem Monat - beispielsweise von A2 auf B1. Der größte Vorteil von Sprachreisen ist, dass man nicht nur im Unterricht die Sprache lernt, sondern 24/7 (in Kontakt mit Einheimischen, bei Aktivitäten, bei Gesprächen mit Mitschülern aus der ganzen Welt, im Supermarkt, etc.).

Wenn du noch konkrete Fragen hast, her damit ;)

Daniela von linguago.de

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Du hast als Tag "Ausland" gewählt, also meinst du einen dreimonatigen Sprachkurs im spanischsprachigen Ausland? Dann auf jeden Fall. Von Null an wärst du in 3 Monaten auf Ende B2-Niveau, womit du einen spanischen Film mit viel Handlung und wenig regionalspezifischem auf jeden Fall größtenteils verstehst.

Filme, wo sehr viel diskutiert wird und man die Handlung nicht unbedingt anhand von Geschehnissen mitbekommt, sind schon etwas schwerer. Wenn man aber weiß, um was es geht, ginge auch das. Ebenso ist es natürlich schwer, wenn es um einen Film mit regionalen Besonderheiten von Zonen geht, in denen man jetzt nicht Spanisch gelernt hat, weil eben teilweise bewusst mit Dialekt und Eigenarten der Zone(n) bespickt und Pointen auf die Unterschiede hinarbeiten, die man ggf. nicht kennt bzw. noch nicht bewusst wahrnimmt .

Allgemein kann man sagen, dass man bei 20 wöchentl. Schulstunden an einer anerkannten Sprachschule in Spanien in 2 Wochen soviel Stoff lehrnt (und auch vor Ort anwendet und festigt), wie in 1 deutschen Uni-Semester. In Verbindung mit Einzelunterricht sogar noch mehr. Aber das wäre auf die Dauer von 3 Monaten zu viel.

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Generell Ja.

Ein paar mehr Infos wären aber gut: Wo, lernst du das in nem spanischsprachigen Land? Wie willst du das lernen - Buch, Hörspiele, Unterricht, App, Alltag (reden mit den Leuten)...? Welche Sprachen kannst du schon (wenn du Französisch, Latein, Rumänisch, Italienisch, Portugiesisch schon kannst/kennst, fällt es leichter)? Wie geht es dir generell beim Sprachen lernen, z.B. Englisch? Wie motiviert bist du? Wie viel Zeit kannst du täglich mit Spanisch Lernen verbringen?

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Das wird echt schwer. Spanisch ist zwar eine recht einfache Sprache, aber eine Menge Vokabular (was du brauchst, wenn du andere Menschen verstehen und Filme schauen willst) innerhalb von drei Monaten zu lernen ist echt schwer. Und eine Menge Grammatik kommt da auf dich zu....

Ich würde dir davon abraten. So wirst du eine Sprache nicht dauerhaft behalten. 

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Kann ich mir kaum vorstellen. Da müsstest du schon privat täglichen Intensivunterricht nehmen. 

Aber problemlos? Und Filme gucken schon mal gar nicht. 

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Ich bin mit 23 alleine auf dem Jakobsweg gelesen-und hab mir ein Spanisch Wörterbuch besorgt. Ich habe vorher nur hola und gracias-die wichtigsten Wörter gelernt.

Nach 3 Monaten konnte ich sehr gut verstehen, worüber sich die Spanier so unterhalten-und konnte das wichtigste mitteilen. Also einkaufen, nach dem 'Weg fragen, banalitäten des Alltags erzählen. -zwar nicht grammatikalisch korrekt-aber es hat gereicht-ich muss dazu aber auch sagen, dass die Spanier sehr offen sind und sich richtig freuen, wenn man sich Mühe gibt, mit ihnen auf Spanisch zu sprechen.-In Frankreich habe ich eher den Eindruck gehabt, dass die Leute beleidigt waren, wenn ich versuchte französisch zu sprechen.

So ging es übrigens auch vielen anderen, die ich dort traf.

Ich denke, wenn du die Möglichkeit hast, alleine (damit meine ich keine Freunde mitnehmen, mit denen du den ganzen Tag deutsch sprichst) nach Spanien reisen kannst-und dich erst vor Ort um eine Unterkunft und Essen uns bemühen musst-dann geht das recht schnell-Vielleicht vorher noch einen Intensivkurs machen-die wichtigsten Redewendungen-und so lernen...

Mit spanischen Filmen habe ich auch, als ich später nochmal 3 Semester Spanisch in der Schule hatte ganz schöne Probleme...

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mambero 08.03.2016, 19:55

Es wäre besser gewesen, wenn du dort auch einen Sprachkurs vor Ort gemacht hättest. Den Stoff von 3 Semestern hättest du in 6 Wochen drin, stell dir also 12 Wochen vor... da kannst du so gut Spanisch, dass es auch für den Berufseinstieg dort genügt. Klar lernt man nicht aus und man muss sich noch fachspezifisches Vokabular draufschaffen, aber eine bessere Basis gibt es nicht.

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RadioAktiv 08.03.2016, 20:12
@mambero

Nein. war schon gut so, genauso, wie ich es gemacht habe. Meine Intention war halt zu Fuß so lange zu laufen, bis ich vor dem Ozean stehe, und es nicht weiter nach Westen geht. Und dort meinen Stein, den ich die ganze Zeit bei mir trug von den Klippen zu schmeißen.- und nicht um hauptsächlich Spanisch zu lernen.

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RadioAktiv 08.03.2016, 20:15
@RadioAktiv

Aber ich glaube, dass es wirklich sehr von Vorteil ist, wenn man möglichst kein Deutsch und kein Englisch spricht.

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3einhalb Monate sind viel zu kurz, das du dich problemlos unterhalten kannst. Du müsstest jeden Tag um die 50 bis 100 Wörter lernen.

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