Denkt ihr in 50 Jahren ist die Arbeitslosenquote sehr hoch wegen Bevölkerungswachstum?

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8 Antworten

Eine sehr Komplizierte Frage, die man nicht nur auf das aktuelle Bevölkerungswachstum zurückführen kann. Du musst dir mal die Technik in 50 jahren vorstellen (vorausgesetzt bis dahin hatten wir keinen III WK, was wohlgemerkt leider sehr unwahrscheinlich ist). Du kannst das denke ich ganz gut mit den Arbeitsmarkt von 1970 vorstellen. Damals waren es fast nur halb so viele menschen wie heute und die haben sich ähnliches überlegt, aber mehr leute =  mehr Konsumenten, also schaffen mehr Leute auch gleichzeitig  mehrArbeitsplätze..

Und wenn du das alles berücksichtigst ist die antwort ziemlich schwer, tendiere aber eher zu einer tendenz nach unten. 

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Kommentar von SchakKlusoh
19.07.2016, 22:30

tendiere aber eher zu einer tendenz nach unten. 

Cool. Du kannst FÜNFZIG Jahre voraussehen.

Weißt Du überhaupt welche Arbeitslosenquote wir IM MOMENT haben?

Jetzt nicht betrügen und IXQUICK oder WIKIPEDIA anwerfen. Ganz ehrlich: Weißt Du sie?

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Nein, ein zuwachs an menschen bedeutet auch, dass mehr wohnraum geschaffen wird, den menschen organisieren, planen, bauen und unterhalten müssen, die wirtschaft wird auch nicht stillstehen, es werden bis dahin vieke neue unternehmen eröffnet werden, es werden auch viele menschen sterben, die wirtschaft ist ein kreislauf, der durchsus erweitert und am laufen gehalten werden kann.

Es wird so sein wie auch heute: wer sich nicht um seine bildung kümmert und nicht mit der zeit geht, wird auf der strecke bleiben.

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Kommentar von SchakKlusoh
19.07.2016, 22:25

Wirtschaft, Politik, Bevölkerungsentwicklung, Soziales, internationaler Handel, EU,  ... das alles ist hiochkompliziert und zig-fach voneinander abhängig. Wie man da auch nur ein paar Jahre voraussagen können soll, ist nicht nur mir schleierhaft.

Diese sogenannten "Institute", die irgendwelche Prognose abgeben sind einfach nur bezahlte Meinungsmacher. Die wissen auch nichts.

Nur mal so zum Mitdenken: Was haben die nicht alles zum Mindestlohn von sich gegeben. UND?
Nichts davon ist passiert. Die deutsche Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen, die Preise sind nicht exorbitant gestiegen.

Was lernen wir daraus?

Prognose sind besonders dann wenig glaubhaft, wenn sie die Zukunft betreffen.

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Hallo,

hierbei spielen zwei wesentliche Faktoren eine Rolle: die Gesamtmenge der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte (in der Volkswirtschaft "Arbeitsangebot" genannt) sowie die Arbeitsnachfrage durch Unternehmen und den Staat. Die langfristige Entwicklung des Gleichgewichts auf dem Arbeitsmarkt ist deshalb so kompliziert vorherzusagen, da es jeweils wieder viele (Unter-)Faktoren gibt, die die beiden Faktoren beeinflussen. Man muss dazu bedenken, dass es je nach Land eine sehr unterschiedliche Situation gibt, im Folgenden werde ich mich nur auf Deutschland beziehen.

Die Menge der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte steigt zwar, wenn die Bevölkerung wächst, andererseits werden in 50 Jahren die Menschen im Durchschnitt deutlich älter sein als heute, es sinkt also der Anteil an der Bevölkerung, der tatsächlich arbeitet, dementsprechend gibt es dadurch weniger Arbeitskräfte.

Die Arbeitsnachfrage durch Unternehmen (und den Staat) wiederum steigt, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt (es also mehr gekauft wird, und mehr konsumiert wird), diese steigt in den nächsten 50 Jahren, weil die Bevölkerung wächst und der Lebensstandard höher wird. Andererseits sinkt dann die Arbeitsnachfrage, wenn die Arbeit mehr rationalisiert wird (also menschliche Arbeit durch Maschinen oder Roboter ersetzt wird), und für die nächsten 50 Jahre ist ein starkes Fortschreiten der Rationalisierung zu erwarten. Hierbei ist aber wiederum zu erwähnen, dass es auch Faktoren gibt, die der Rationalisierung entgegenwirken, zum Beispiel die stark erhöhte Arbeitsnachfrage in einigen Bereichen der Arbeitsmarktes (wie z.B. dem Bereich der Kranken- und Altenpflege), in denen es nur schwierig möglich ist, menschliche Arbeit zu rationalisieren und in denen zudem aufgrund der Altersentwicklung zukünftig sehr viel Arbeit anfallen wird.

Einige Ökonomen glauben, dass bereits in wenigen Jahrzehnten die Rationalisierung so stark vorangeschritten sein wird, dass es zwingend notwendig sein wird, einen anderen Umgang mit Arbeit zu entwickeln, zum Beispiel durch ein System mit einem "unbedingten Grundeinkommen", also ein System, in dem jeder einen ausreichenden Lebensunterhalt jeden Monat vom Staat erhält, und nur diejenigen arbeiten, die sich freiwillig mehr Einkommen verdienen wollen (die Finanzierung des Ganzen soll durch ein neues Steuersystem ermöglicht werden, das Unternehmensgewinne statt Privateinkommen besteuert). Die Vertreter dieser Lehre glauben, dass sonst eine so hohe Arbeitslosenquote entsteht, dass der Staat den Lebensunterhalt der Arbeitslosen bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen nicht mehr finanzieren kann.

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Kommentar von SchakKlusoh
20.07.2016, 21:53

zwei wesentliche Faktoren

Was ist mit

  • Rohstoffen
  • Energie
  • Bildung
  • Demographie
  • Naturkatastrophen
  • Krieg
  • politische Veränderungen
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Kein Mensch weiss, was mal in 50 Jahren sein wird, selbst der liebe Kuckuck ist da schlankeweg überfordert. Mehr als ein guck-guck bietet er eben auch nicht. So werden denn die Jüngsten hier im guck-guck-Verfahren 45 Jahre später oder so ihre passende Prognose erstellen.

"the rest is silence" (Shakespeare)

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Das ist eine völlig sinnlose Frage.

Niemand kann voraussagen, wie hoch die Arbeitslosenquote in irgendeinem Land in 12 Monaten sein wird und DU FRAGST NACH FÜNFZIG JAHREN!?!?!?!?!?

Könntest Du bitte einmal versuche Dich ins Jahr 1966 zurückzuversetzen? Und jetzt das Gehirn einschalten:

  • Mondlandung
  • Studentenunruhen
  • Rote Armee Fraktion
  • Hard Rock
  • Griechenland wird Fußballeuropameister
  • Mobiltelefone
  • Wiedervereinigung
  • Rechtschreibreform
  • ....

Was davon hättest Du voraussagen können? Mal ernsthaft!!!!!

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Kommentar von jaidkevshsifk
19.07.2016, 22:23

Er meint ja hinsichtlich des Bevölkerungswachstums, auch wenns in Deutschland eigentlich keins gibt :D. Ich denk, da lässt sich vielleicht schon ungefähr sagen, wie das mit dem Arbeitsmarkt aussieht.

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Kommentar von Pr1nzAlbert
19.07.2016, 22:26

Vielleicht die ersten beiden Punkte und den 4. , das war sehr zeitnah und zeichnete sich teilweise schon ab, zumindest für Interessierte des jeweiligen Spektrums.

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Ich denke in 50 Jahren werden sich hier viele Menschen aus dem Ausland in der sozialen Hängematte niedergelassen haben.

Für die ist das Leben hier ein Leben in Saus und braus.

Die Einheimischen werden unter niedrigen Löhnen und Extremen Mietet & Steuern darunter leiden.

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Kommentar von jaidkevshsifk
19.07.2016, 22:18

Ja natürlich, nur die Ausländer. Kann ja nicht sein, dass auch nur ein Einheimischer ebenfalls nicht arbeitsfähig ist oder, wie du es von den Ausländern wohl eher denkst, "kein Bock" auf Arbeiten haben.

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Kommentar von SchakKlusoh
19.07.2016, 22:19

Oh Mann! 

Du weißt nicht mal was für  Wetter wir nächste Woche haben, aber dann solche Pegida-Sprüche raushauen.

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In Deutschland gibt es kein Bevölkerungswachstum.

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Kommentar von barfussjim
19.07.2016, 23:07

Wer redet hier von Deutschland, dem Klecks auf dem Erdball?

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Wo? Weltweit? Mit der Bevölkerung wächst auch der Bedarf.

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