Gedankenspiel: Denkt ihr ihr lebt sehr isoliert von politischen "Extremisten"? Oder denkt ihr dass ihr diesen im alltäglichen Leben mal begegnen könntet?

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9 Antworten

Hallo,

diese Frage find ich doch recht seltsam und ein wenig "weltfremd".

Ich habe innerhalb meiner Familie über 20 Jahre mit so einem politischen "Extremisten" gelebt und mich jahrelang mit ihm argumentativ versucht auseinanderzusetzen.

Inzwischen bin ich älter und reifer geworden und merke immer mehr,dass man Menschen nicht von aussen verändern kann,solange sie selbst dazu nicht bereit sind.

Ich lehne diese Menschen nicht von vorneherein ab,denn mir ist bewusst,dass jeder Mensch so seine eigene Entwicklungsgeschichte hat-allerdings hört es bei mir mit Verständnis genau da auf,wo Gewalt und Menschenverachtung beginnt.

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Du setzt in deiner Fragestellung schon mehr oder weniger unterschwellig voraus, dass jeder, der NICHT über Mutti und die böse Regierung wettert, ein angepasster, vom Staat ideologisierter Mitläufer ist, der sich nicht ausgewogen bildet und falsch positioniert.

Unter dieser Prämisse kann man sich jede weitere Diskussion sparen.

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Kommentar von imekr
17.05.2017, 11:29

Hey hey nein. Ich hatte eh nicht vor zu diskutieren sondern wollte mir nur Meinungen anderer anhören. Eben um meinen Horizont zu erweitern. Und ich bin die letzte Person, die die Merkel-muss-weg, Reichsbürgermäßige-Verschwörungstheoriescheisze teilt!

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Wenn man den Kontakt zu gewissen Extremisten abbricht oder nicht zustande kommen lässt, ist man nicht automatisch vom Staat ideologisiert. Deine Fragestellung lässt erahnen, dass du selbst extrem in eine Richtung gehst und Andersdenkende, die mit deiner Meinung nicht einverstanden sind so bezeichnest.

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Ich setze mich mit jedem und jeder auseinander. Oftmals wurde ich schon dafür kritisiert, dass ich z.B. keinen Grund dafür sehe, Holocaust-Leugner einzusperren. Viel eher die Notwendigkeit sie ins Fernsehen zu zerren und zur Primetime auseinanderzunehmen.

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, auch wenn es oftmals auf den ersten Blick nicht so scheint und daher habe ich ein tiefes Vertrauen darin, dass die richtigen, wahrhaftigen und vernünftigen Argumente sich durchsetzen, auch gegen Extremisten.

Ich würde mich selbst schon eher als Mensch mit einem staatsbürgerlichen Anspruch bezeichnen. Vielleicht bedeutet das, dass ich vom Staat ideologisiert wurde, aber dieser Staat hat im Kontext der gesamten Geschichte mehr Wohlstand, Sicherheit und Freiheit für seine Bürger erarbeitet als das jemals der Fall war und dafür gibt es auch Ursachen und die kann ich auch darlegen.

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Deine Frage nehme ich als kontraproduktiv wahr. Offensichtlich bemühst du dich Scheuklappen aufzusetzen, statt alles was zum Leben dazu gehört, auf dich zukommen zu lassen und dann sehen, wie damit umgehen. Möglich auch, dass du sdir nicht selbst über den Weg traust, so was wie ein Art Geländer brauchst, um sicher die Treppe runtergehen zu können, um es mal metaphorisch auszudrücken.

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Extremisten vertreten eben solche Positionen. Argumentativ braucht man nicht versuchen einen solchen umzustimmen. Sehr wohl kann man sich vortrffliche Diskussionen liefern. Man sollte aber akzeptieren, dass sein gegenüber anderer Auffassung bleibt.

Die Frage nach dem Umgang im Alltag stellt sich für mich nicht. Man erkennt einen solchen schließlich nicht an der Nasenspitze.

Beispiel Neonazi Szene:

Ich hatte in der Lehre einen Mitstreiter, der dieser Szene nahe stand. Der Mann war ein prima Kerl, liebevoller Vater und auch sonst ein lustiger Gesell. Nur sein Kleidungsstiel deutete an, zu welchem Lager er gehörte. Mit dem Mann konnte man über alles reden, nur bei rechten Themen machte er dicht. Wenn jemand mit Auschwitzlüge kommt und einfach behauptet, alles wäre ein großes Komplott, kann man argumentativ nicht gegenhalten.

Er wuchs in einer Stadt auf, die in den 90ern zu 65% von Deutschrussen bewohnt wurde. Als deutscher Jugendlicher hattest du 3 Möglichkeiten.

1) im Haus verkriechen  
2) dich den Russen unterordnen
3) Dich den Nazis anschließen

Die letzgenannte Gruppe waren die einzigsten, die sich um die jugendlichen, die sich mit Varianten 1&2 nicht anfreunden wollten, kümmeten. Das war politisches Versagen auf breiter Front.

Ich will damit sagen, dass auch hinter Extremisten eine Lebensgeschichte steht.

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Kommentar von MarkusGenervt
17.05.2017, 03:09

Falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte:

Dieser Extremist – wenn es so offen ins Auge sticht – will nur abklopfen, ob es sich hier lohnt, auf Seelenfang zu gehen. Wenn er einen schwachen und wankelmütigen Geist vorfindet, der dumm genug war, sich hier auf eine Diskussion einzulassen, dann schnappt die Freundschafts-Falle zu.

Irgend jemand – oder er selbst – wird ihn hierhin geschickt haben, um auf hohem Niveau ein Opfer breit zu quatschen. Das ist noch nicht mal so schwer. Ein leerer Geist ist wie ein trockener Schwamm und leere Geister gibt es hier einfach mehr als hinreichend.

So, don't feed the soul eater troll.

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Hallo!

Ich mag keine Fanatiker, weder aus der einen noch aus der anderen Richtung.

Habe mich mit dem Thema aber schonmal beschäftigt & bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich in den "Kreisen", die ich beruflich und privat ziehe und die als "kleinbürgerlich" zu beschreiben sind (ist so, aber ich lebe gut damit^^) recht sicher vor Fanatikern bin.

Den Kontakt abbrechen ... das weiß ich nicht. Wenn jemand jetzt sehr bedenkliche Ansichten hegt in Sachen Islam, dann würde ich es nicht ausschließen. Aber nur weil jemand etwa der AfD oder den Republikanern angehört, würde ich ihn nicht ignorieren. 

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Eigenartiger Versuch, von "engstirnigen, ideologisierten" Nutzern eine Antwort zu erheischen.

Womit sich Deine Fragen auch gleich beantwortet haben.
Du bist nicht kommunikationsfähig, ein Dialog findet nicht statt.
Übe noch etwas und stelle Deine Frage neu, vielleicht kann Dir dann geholfen werden.

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Kommentar von MarkusGenervt
17.05.2017, 03:23

Er ist die Spinne und hat sein Netz ausgeworfen.

Uns wird er nicht antworten, denn wir sind nicht seine Beute.

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Ach ja und Du weißt es natürlich besser, denn Du bist ja ein Gotteskrieger …

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Kommentar von 1Beamy1
17.05.2017, 02:53

Gotteskrieger … Du weist schon, dass die deutschen das erfunden haben. Bereits im ersten Weltkrieg kamen deutsche Millitärs auf die Idee, im muslimischen Ländern zum Dschihad aufrufen zu lassen, um deren Einohnen den eigenen Interessen entsprechend kämpfen zu lassen. Der damalige Feind war das Englische Königreich.

Im 2. WK trugen die deutschen Soldaten die Aufschrift Gott mit uns auf ihrer Gürteölschnalle.

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Kommentar von imekr
17.05.2017, 11:38

Was ein Müll. Wie kommst du darauf? Ich bin Atheist btw.

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