Denkt ihr ich sollte das meiner Mutter nahelegen?

5 Antworten

Ich weiß zwar nicht was vorgefallen ist , aber wenn es ihr schon länger dadurch schlecht geht und in Behandlung ist wäre es vielleicht ratsam. Wenn eine Therapeutin es Vorschlägt , finde ich es schon gut, weil eine Therapeutin spricht es ja nicht ohne Grund an. Finde gut das deine Mutter sich trotzdem Therapeutische Hilfe gesucht hat und in Behandlung ist. Vielleicht wäre es ratsam mit ihr in Ruhe zu reden und sagen das du alles in der Zeit hinbekommst und du sie unterstützt egal was kommt , reden ist nicht schlecht. Kenne sie nicht und weiß halt nur nicht wie sie darauf reagiert und ihr nachher Streit bekommt , aber wie gesagt wenn eine Therapeutin es schon gesagt hat würde ich mir Gedanken machen , immerhin kennst du deine Mutter am besten. Das sie in eine Psychiatrie sollte , heißt ja nicht das sie durchgeknallt oder verrückt ist, denn dort wird ihr sicher geholfen alles leichter zu verarbeiten. :)

Wünsche euch das beste , hoffe deine Mama kriegt das hin. 😊

Hi, es tut mir sehr Leid was auch immer passiert ist und wünsche euch alles Gute. Zu deiner Frage: Ja! Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall versuchen sie zu überreden. Du musst ihr klar machen, dass es ihr gerade schlecht geht und dass es ihr danach besser bzw. wieder gut geht. Sag: "Du willst doch, dass es dir besser geht." oder "Du willst doch nicht, dass es dir noch länger so schlecht geht." Sowas würde ich versuchen. Viel Glück. : )

Nach dem unerwarteten Tod unseres Vaters, mussten wir unsere Mutter auch für ein paar Wochen in eine Klinik einweisen. Sie wollte den Tatsachen nicht ins Gesicht sehen. Schon nach wenigen Wochen konnte sie wieder entlassen werden und akzeptieren, dass sie jetzt allein zurechtkommen musste. Ihre vorbestandenen Depressionen waren wie weggewischt. Ab diesem Zeitpunkt kam sie ihren Aufgaben in Haus und Garten wieder selbstständig nach und konnte auch wieder Freude empfinden. Mit "durchgeknallt" hat so ein Aufenthalt nichts zu tun.

Offenbar hat die Therapeutin den Eindruck, deine Mutter könnte gezieltere Fortschritte in einer stationären Einrichtung machen. Bestünde die Möglichkeit, dass du deine Mutter zur nächsten Therapiestunde begleitest? Ruf die Therapeutin vorher an. Vielleicht benötigt deine Mutter auch die Gewissheit, dass du vorübergehend allein zurechtkommen wirst.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Geht es um den Tod deines Vaters? (so lese ich es aus Deinen Fragen)

Und die Erbstreitigkeiten?

Tiefe Trauer (und dass man aus dieser nicht mehr heraus findet) hat nichts mit "durchgeknallt sein" zu tun. Der Tod eines geliebten Partners ist schmerzlich, aber man kann lernen damit umzugehen.

Sie kann und darf auch wieder ein schönes Leben führen. Das eine schließt das andere nicht aus.

Ja. Rate ihr zu einem Aufenthalt, vielleicht kommt auch eine Tagesklinik in Betracht. Wenn nicht, frag bei der Diakonie oder Caritas nach Trauergruppen. Die sind alle in der selben Situation wie deine Mutter und oftmals hilft der Kontakt zu anderen Betroffenen sehr.

Mein Vater ist nicht gestorben, die haben sich vor 10 Jahren getrennt und meine Mutter ist immernoch nicht darüber hinweg

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@DarknessWing

Oh sorry! Dachte, weil es um die Erbstreitigkeiten bezüglich Deines Bruders geht...

Auch eine Trennung ist Trauer. Auch da kann und muss man sich helfen lassen, wenn man nach so langer Zeit nicht von selbst rauskommt bzw. damit zurecht kommt!

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Also wenn die Therapeuten sagt dass sie in eine Klinik gehen muss, oder empfehlt, dann ist das die richtige Entscheidung und sie sollte gehen. Wie du sie überzeugen kannst weiss ich nicht, frag mal die Therapeuten, sie weiss es bestimmt. Oder einfach zu deiner Mama sagen „Guckmal, wenn du in eine Klinik gehst geht es dir besser. Dann bist du glücklicher und freu, ausserdem sind es nur paar Wochen/Monate.“

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